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Donnerstag, 14. Januar 2021

Top Ten Thursday: 10 Flops aus 2020

[Werbung, unbezahlt, Alle Coverrechte liegen bei den Verlagen.]

 



Jeden Donnerstag geht es darum, zu einem vorgegebenen Thema eine "Top 10" zu erstellen, bzw. eine Liste mit 10 Büchern ohne Ranking. Wer mehr dazu wissen möchte, schaut am besten direkt im Beitrag von Weltenwanderer vorbei, dort findet ihr auch immer die kommenden Themen.
 
Diese Woche geht es um zehn Flops aus dem Jahr 2020. Erst dachte ich, so viele waren es nicht, aber beim genauen Hinsehen, habe ich doch viele gesehen, die ich mit nur zwei Sternen bewertet habe.

 
10 Bücher in 2020, von denen ich mir viel mehr erwartet habe
Ohne Ranking.

 "42 Grad" - Wolf Harlander
Dieses war das einzige Buch, das ich 2020 abgebrochen hatte. Das Thema um Wasserknappheit in Europa klang so interessant und auch die Leseprobe konnte mich überzeuzgen, dann habe ich aber nicht ins Buch gefunden. Es waren mir zu viele Fachbegriffe, zu viele Orte und Menschen, so dass ich nicht wusste, was wohin führen soll. 

"Der Schneesturm" - Vladimir Sorokin
Das erste Buch, das ich auf Instagram für Marias Lesekreis gelesen habe. Es spielt in Russland und spricht wohl stark auf die politische und gesellschafltiche Lage dort an. Da ich mich damit aber gar nicht auskenne, ging dieser Aspekt völlig an mir vorbei und die übrige Geschichte war einfach langweilig.

"Doors ? - Kolonie" - Markus Heitz
Ich habe mich auf diese Escape Room Geschichte gefreut und hatte vor die anderen Geschichten auch noch zu lesen. Jedoch fand ich sie dann so wirr und das ganze Mysterie-Ding war gar nicht meins.

"Kleine Feuer überall" - Celeste Ng
Mein zweites Buch von der Autorin und dieses Mal leider eine Enttäuschung. Die Geschichte war eigentlich richtig gut, aber der Charakter Mrs Richardson hat mich so extrem aufgeregt, das ich mehrfach überlegt hatte, das Buch abzubrechen. Von daher ist es für mich ein Flop, da es mich beim Lesen aufgeregt hat, statt mir schöne Lesezeit zu geben.

"Der Fürst des Parnass" - Carlos Ruiz Zafón
Von dieser Kurzgeschichte habe ich einfach etwas ganz anderes erwartet. Ich dachte, es wäre eine wirklich Vorgeschichte zum Friedhof der vergessenen Bücher, aber das Buch handlet hauptsächlich von Cervantes.

"Wie Hitler das Skateboard erfand" - Danny Kringiel
Das Buch habe ich in einem Buchpaket gewonnen und sofort gewusst, dass es nichts für mich ist. Ich frage mich, warum ich es nicht abgebrochen habe oder ungelesen weggegeben habe. So einen Quatsch habe ich lange nicht mehr gelesen.

"Picknick im Dunkeln" - Markus Orths
Das Cover fand ich so toll, dass ich das Buch unbedingt haben wollte. Die Geschichte war dann aber gar nicht meins. Zu viel religiöser Input, zu spirituell, gar nicht witzig.

"Schwarzer Jasmin" - Manfred Rumpl
Auch wieder ein wundervolles Cover, aber die Geschichte konnte nicht überzeugen. Die Idee war top, die Umsetzung hat mich nicht angesprochen und ich finde, dass sie Vorurteile eher verstärkt.

"Das geheime Netzwerk der Natur" - Peter Wohlleben
Ein Sachbuch über die Natur das mich leider nicht abholen konnte. Viel Input in vielen kurzen Kapiteln, die flüssig ineinander übergehen. Aber da fehlte mir wohl einfach zum Teil das Vorwissen und zum anderen das Interesse, als das ich da so viel von mitgenommen hätte. Klar, ein paar interessante Punkte waren dabei, aber thematisch war es eben nicht meins. War auch ein Geschenk.

"Till Eulenspiegel. 30 Streiche und Narrereien" - Clemens J. Setz
Till Eulenspiegel in der Originalversion für Erwachsene ist alles andere als witzig und humorvoll. Er ist ganz eindeutig ein unsympathischer und wenig empathischer Mensch, der Freude daran hat, andere zu quälen. Hat mich schockiert.



Kennt ihr eins der Bücher und wenn ja, wie hat es euch gefallen?
 
Bleibt gesund!

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 6. Januar 2021

Zurückgeschaut auf den Dezember

 [Werbung, unbezahlt] 

Huhu ihr Lieben, zuerst möchte ich euch ein frohes neues Jahr wünschen! Möge euch 2021 einige Wünsche und Träume erfüllen, Gesundheit bringen und auch das eine oder andere gute Buch parat haben.

Im Dezember habe ich 7 Bücher mit insgesamt 1852 Seiten gelesen, daraus lässt sich natürlich schnell schließen, dass die Bücher nicht allzu dick gewesen sind. Es waren zwei aus der Insel-Bücherei dabei und ein weiteres, das nur knapp über 100 Seiten hatte. Trotzdem gefällt mir die Lese-Ausbeute ganz gut.


 
| mein Leben |

Der Dezember war viel ruhiger als in den vergangenen Jahren. Normalerweise versuche ich immer möglichst viele Freunde zu treffen, möglichst viele Weihnachtsmärkte zu besuchen, regelmäßig Glühwein zu trinken, etc. Es ist im Grunde schon stressig, aber gehört irgendwie dazu. Dieses Jahr war es extrem ruhig, aber auch sehr angenehm. Ich habe es wirklich genossen. In der ersten Hälfte des Monats bin ich trotzdem nicht viel zum Lesen gekommen. So ist das manchmal.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Mit ins neue Jahr habe ich "Streulicht" von Deniz Ohde genommen. Mehr dazu gibt es im nächsten Monat im Rückblick. :)
 
Ach ja und "Don Quijote" von Cervantes . Auf ein Neues in 2021.



| Top & Flop des Monats |

Flop: In meinem Schmöckerbox Adventskalender befand sich im Türchen Nr. 1 "Kalmann" von Joachim B. Schmidt. Ich hatte bereits von dem Buch gehört, hätte es mir aber selbst nicht gekauft. Es konnte mich dann auch nicht mitnehmen und ich habe ewig gebraucht, um es zu beenden. Zwar ist Kalmann ein interessanter Charakter und die Geschichte aus seiner Sicht zu erleben, war sicherlich mal etwas anderes, aber leider für mich nicht spannend. Es zog sich eher und schläferte mich öfters ein. Ich bin nur einfach nicht der Mensch, der ein Buch abbricht - das mache ich wirklich SEHR selten - so dass ich mich hindurch gequält habe. :-/ 2,5 Sterne
 
Top: 
Da ich mit "Kalmann" so viel Zeit verloren hatte, ging mein Plan mich von Buch zu Buch im Kalender zu lesen, nicht auf. Ich begann erst mit dem zweiten Buch, als ich das dritte schon ausgepackt hatte. Das zweite "24 gute Taten" von Jenny Fagerlund ist auch wieder ein Buch, das ich nicht auf dem Schirm hatte und sonst nicht gelesen hätte. Dieses hat mir aber wirklich gut gefallen. Es war eine Wohlfühlgeschichte, die genau im richtigen Moment kam und super in die Weihnachtszeit passte. Ich kann es wirklich empfehlen und es ist mein ungewöhnlicher Top des Monats! 5 Sterne


Donnerstag, 31. Dezember 2020

TTT: Meine Top 10 aus 2020

 [Werbung, unbezahlt, Alle Coverrechte liegen bei den Verlagen.]

 



Jeden Donnerstag geht es darum, zu einem vorgegebenen Thema eine "Top 10" zu erstellen, bzw. eine Liste mit 10 Büchern ohne Ranking. Wer mehr dazu wissen möchte, schaut am besten direkt im Beitrag von Weltenwanderer vorbei, dort findet ihr auch immer die kommenden Themen.
 
Am letzten Top Ten Thursday bin ich noch einmal dabei und nutze das Thema für einen offiziellen Rückblick. :) Ich wünsche euch allen einen schönen Silvesterabend, kommt gut ins neue Jahr und lasst uns hoffen, dass uns 2021 schönere Ereignisse bringt, als sein Vorgänger.

 
Meine Top Ten Highlights aus 2020
Ohne Ranking.

 
Baba Dunjas letzte Liebe - Alina Bronsky
Auch das ist ein Buch, das ich nicht selbst gekauft hätte. Ich habe es bei einem Gewinnspiel des Verlags zusammen mit drei anderen Büchern gewonnen. Die Autorin kannte ich bislang auch nicht, aber es hat mir ebenfalls sehr gefallen. Eine sehr gefühlvolle Geschichte, die in der Todeszone der Tschernobyl-Katastrophe spielt, in einem angenehmen Tempo erzählt wird und alles in allem einfach rund ist. Eventuell schaue ich mich auch nach weiteren Büchern von Alina Bronsky um.
 
Die Hornisse - Marc Raabe
Der dritte Band um Tom Babylon und Sita Johanns auf den ich mich schon das ganze Jahr über gefreut habe und den ich dann auch direkt verschlungen habe. Tolles Buch und hoffentlich gibt es noch in 2021 einen weiteren Band. Auch von dem Autor habe ich noch ein paar Standalones auf den Merkzettel gesetzt. Mal sehen.
 
Der Gepäckträger - David Rawlings
Diesem Buch habe ich zwar keine fünf Sterne gegeben, trotzdem gehört es für mich zu meinen Highlights, da das Thema einfach sehr interessant war, ich mich bis heute gut an den Inhalt des Buches erinnern kann und es mir weiterhin zu denken gibt. Das Gepäck, das wir Menschen mit uns rumschleppen, meist von anderen aufgebürdet oder das wir uns durch die Ansichten der Gesellschaft selbst aufzwingen. 

Frostgrab - Allie Reynolds
Ein Debut-Thriller von einer Snowboarderin, der mir wirklich richtig gut gefallen hat. Auf Social Media habe ich zwar gesehen, dass ihn viele nicht so gut fanden, aber mich hat er total überzeuzgt und ich hoffe, bald mehr von der Autorin zu lesen. 
 
Das Lied des Achill - Madeline Miller
Auch diesem Buch habe ich "nur" vier Sterne gegeben, aber auch dieses Buch gehört für mich rückblickend definitiv zu meinen Highlights. Ich habe die wahren Mythen der Antike nie gelesen, aber interessiere mich durchaus für sie und dieses Buch hat mich dadurch einfach total mitgenommen. Es erzählt sehr gut nachvollziehbar und flüssig die Geschichte von Achill und seinem Gefährten Patroklos, von der Kindheit bis hin zu ihren jungen Erwachsenenjahren und dem Fall vor Troja. Nur das Ende hat dem Buch den fünften Stern geklaut, wobei das wohl nicht die Schuld der Autorin ist.
 
 
The Picture of Dorian Gray - Oscar Wilde
Mein erster Klassiker in diesem Jahr. Zwei weitere sollten auf englisch folgen, aber dieser hier war mein Favorit in diesem Jahr und gefühlt, wird es auch lange einer meiner liebsten Klassiker bleiben. Ihr kennt sicher das Gefühl "Wenn ich das Buch noch in einer tollen Edition sehe, kaufe ich es auch" - obwohl ich echt eine schöne Edition habe, in Leder gebunden. :) Die Geschichte des Dorian Gray, wie er sich so sehr an seinem Portrait aufhängt, wie dieses immer wieder sein wahres Ich spiegelt, war beeindruckend. Interessant fand ich auch, dass er erst durch den Blick auf das Gemälde wahrnahm wie sich seine Persönlichkeit veränderte. Ich glaube, wir Menschen könnten generell öfter mal einen Blick von außen auf uns selbst gebrauchen.

Die Tribute von Panem 1 - 3 - Suzanne Collins
Ich zähle sie mal als eins, aber es waren drei Bücher, die ich alle grandios fand. Das hatte ich so tatsächlich nicht erwartet. Normalerweise kann ich mit so Phantasiewelten wenig anfangen und bin nicht so begeistert, wie andere Leser:innen. Aber hier war ich sofort Feuer und Flamme und obwohl ich den letzten Band etwas schwächer fand, bekomme alle von mir fünf Sterne. Nächstes Jahr werde ich noch ein Auge auf den neuen Band, das Prequel, werfen.
 
Das Leuchten jenes Sommers - Nicola Scott
Dieses Buch ist 2019 erschienen und ich hatte mich extrem gefreut, als ich auf der Buchmesse 2019 in Frankfurt ein Leseexemplar aus einer Kiste fischen konnte. Das mir das Buch dann auch noch so unheimlich gefallen hat, hat mich nur noch mehr gefreut. Toll geschrieben, mit zwei Erzählsträngen, die am Ende zusammenlaufen und zwei tolle Frauen im Vordergrund. Ein älteres Werk der Autorin liegt auch schon auf dem SuB und muss 2021 dringend in Angriff genommen werden.
 
Was wir sind - Anna Hope
Dieses Rezensionsexemplar habe ich angefragt, ohne mir viel von dem Buch zu versprechen, jedoch hat mich die Geschichte über vier Freundinnen dann doch sehr begeistert. Sie war einfach perfekt und sehr realistisch. Jede lebt ein eigentlich erfülltes Leben, wünscht sich aber heimlich das, was eine der anderen hat... und so läuft es natürlich irgendwann aus dem Ruder.
 
Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im MÄrz 1945. Die Geschichte meiner Familie - Sacha Batthyany 
Eins meiner ersten Bücher in 2020, das mir eine andere Bloggerin geschickt hatte und das mich sehr begeistern konnte. Eine spannend geschriebene Familiengeschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Zudem lese ich generell gerne zu dem Thema und werde es auch im neuen Jahr wieder tun. 


Kennt ihr eins der Bücher und wenn ja, wie hat es euch gefallen?
 
Bleibt gesund!

Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 1. Dezember 2020

Zurückgeschaut auf den November 2020

 [Werbung, unbezahlt, z.T. Rezensionsexemplare]  


Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zurück bei meinem Monatsrückblick. Der November war wieder ziemlich gut und ich konnte ihn mit 7 Büchern und 1913 Seiten beenden. Das freut mich! :)

 


| mein Leben |

Mein November began mit zwei Wochen Quarantäne... So schnell kann es gehen! Ich habe immer gedacht, ich bin mega vorsichtig und trage den Mund-Nasen-Schutz überall wo man muss und teils auch wo man nicht muss und auch auf der Arbeit regelmäßig. Tja, hat nicht gereicht. Zwar war mein Test negativ, trotzdem musste ich zu Hause bleiben und meinen Unterricht über Telefon, WhatsApp und andere Plattformen organisieren. An manchen Tagen hatte ich mehr Arbeit, als im regulären Arbeitsleben! Vor allem dieses nicht wirklich abschalten können, da immer nochmal was reinkommen könnte, was man tun muss, war stressiger als man es sich als Außenstehender vorstellen kann. Aber ich bin froh, dass es eben kein positiver Test war und ich mir um meine Gesundheit keine Sorgen machen musste - auch wenn man trotzdem übervorsichtig wird und bei jedem Zwicken, Nieser und Huster aufschreckt. In der Zeit haben ich dann aber auch drei Thriller weggelesen. Zu irgendwas war sie dann also docht gut. ;-)
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich nehme "Wuthering Heights" von Emily Bronte aus dem November mit in den Dezember. Ich muss einfach einsehen, dass englische Klassiker bei mir zwei Monate dauern. Das ist jetzt das dritte Buch. bei dem es so ist. Aber das ist in Ordnung. Ich bin etwas über die Hälfte und werde den Rest im Dezember schaffen. Es gefällt mir auch ganz gut, obwohl es sprachlich schon eine Herausforderung ist.
 
Außerdem lese ich im Moment im Bus "Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky und bin auch hier über der Hälfte. Auch dieses Büchlein gefällt mir wirklich gut. Es ist eine ruhige, aber interessante Geschichte.
 
Ach ja und "Don Quijote" von Cervantes . Ich habe das Buch schon aus meiner Lesetatistik für 2020 gelöscht. Das wird nichts mehr. Auf ein Neues in 2021. xD



| Top & Flop des Monats |

Top: 
Den November habe ich mit "Frostgrab" von Allie Reynolds gestartet. Dieses Buch hat mich bereits in der Leseprobe total mitgerissen, so dass ich es mir auch gleich gekauft habe. Und was soll ich sagen, es ging genauso gut weiter, wie es begonnen hatte. Das war nach meiner Leseflaute im Oktober genau das richtige Buch, um in den November zu starten. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe mit Milla und Co mitgebangt. Und durch die detaillierten Beschreibungen der Charaktere, war in meinem Kopfkino ganz schön was los. Hui. 5 Sterne und eins meiner Jahreshighlights.

Flop: 
Da ich im November auf einem  Thriller-Trip war, habe ich zu Arno Strobles "Offline" gegriffen, von dem ich mir viel versprochen habe. Leider konnte dieses Buch mich nicht überzeugen. Ich habe es zwar in 1,5 Tagen gelesen, was eigentlich für ein tolles Buch sprechen würde, aber für mich spricht es nur für die Langeweile am letzten Tag meiner Quarantäne, an dem ich wirklich nichts anderes mehr zu tun hatte als lesen. Ich fand das Buch zu keinem Zeitpunkt wirklich spannend. Das Ende war dann ein kleines bisschen interessant, aber auch das fand ich nicht spannend. Es waren mir viel zu viele Charaktere, die ich lange Zeit nicht auseinanderhalten konnte, auch weil sie gefühlt immer alle gleichzeitig und durcheinander dran kamen. Dann wurden ständig andere Menschen beschuldigt und das dieser Code so lange nicht entschlüsselt wurde, fand ich auch unrealistisch, da selbst ich, die nichts vom Programmieren versteht, aber von den Einsen und Nullen weiß, bin direkt darauf gekommen! Ein für mich schwacher Thriller, der mir nun auch keine Lust mehr macht das Buch "die App" zulesen. 2 Sterne.

Montag, 2. November 2020

Zurückgeschaut auf den Oktober 2020

[Werbung, unbezahlt]  


Hallo ihr lieben Bücherwürmchen,
heute gibt es wieder einen "Zurückgeschaut"-Beitrag. Dieser Monat war sehr leseschwach! Ich war acht Tage mit einem Kumpel in Süddeutschland unterwegs und habe in der Zeit keine einzige Seite gelesen. Das schlägt sich natürlich sehr auf die Gesamtzahl aus. Aber auch danach hatte ich eher ein kleines Tief bzw. habe nicht zu den richtigen Büchern gegriffen. Eins habe ich nach ein paar Seiten wieder zurückgestellt, was ich super selten mache. Somit sind es im Oktober nur 4 Bücher mit insgesamt 1419 Seiten geworden, weniger habe ich dieses Jahr nur im Januar gelesen!

 

| mein Leben |

Wie bereits erwähnt, war ich im Oktober ein bisschen in Deutschland unterwegs. Das hat unheimlich gut getan, da ich so gerne reise und seit ich denken kann nicht mehr so wenig unterwegs gewesen bin, wie in diesem Jahr. Das schlägt mir langsam auf die Laune, vor allem der Gedanke, dass es nächstes Jahr, wie es ausschaut, so weitergehen wird. Es fühlt sich an, wie verlorene Lebenszeit. :( 
Unsere Reise kam auch gerade noch zum richtigen Zeitpunkt, bevor die Neuinfektionen wieder ins unermäßliche gestiegen sind. Ich weiß nicht, ob wir eine Woche noch gefahren wären. 
 

 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Direkt zu Beginn des Novembers durfte "Frostgrab" von Allie Reynolds bei mir einziehen. Ich hatte die Leseprobe gelesen, die mich total begeistert hat, hatte aber bei der Auslosung der Rezensionsexemplare kein Glück. Daher habe ich es mir direkt selbst gekauft und angefangen.
 
"Don Quijote" von Cervantes ... Kein Kommentar.



| Top & Flop des Monats |

Top: 
Abgesehen von "Im Dschungel wird gewählt", das ich aber nicht zu meinen offiziell gelesenen Büchern zähle, da es ein kurzes Kinderbuch ist, hatte ich kein richtiges "Top" im Oktober. Das ist wohl auch so ein Grund, weshalb das Lesen so langsam und unmotiviert vor sich ging...

Flop:
"Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl zähle ich dagegen zum Flop. Es war zwar nicht schlecht, aber ich habe so viel mehr erwartet, da die meisten Leserinnen und Leser total begeistert von dem Buch sind. Es lag schon länger auf meinem SuB und wurde mir immer wieder auf Instagram ans Herz gelegt. Leider konnte es mich nicht überzeugen. Die Geschichte und die Charaktere waren zwar interessant, aber der Schreibstil konnte mich nicht abholen. Ich hatte das Gefühl nur sehr zäh durch das Buch zu kommen und gar nicht richtig einzutauchen. Das Ende fand ich dann zwar noch einmal besonders interessant, da ich neugierig war, was genau aufgedeckt werden würde, aber auch das konnte den Gesamteindruck dann nicht mehr verbessern. 3 Sterne

Sonntag, 4. Oktober 2020

Zurückgeschaut auf den September 2020

 [Werbung, unbezahlt]  


Hallo ihr Lieben,
heute gibt es wieder einen "Zurückgeschaut"-Beitrag. Das Original findet ihr bei kejaswortrausch. Diesen Monat habe ich 7 Bücher gelesen, manche an wenigen Tagen und andere widerum beschäftigen mich eine ganze Weile, und damit insgesamt 2315 Seiten. Das gefällt mir!

 


| mein Leben |

Der September war der erste Monat seit Februar (!!!), den ich wieder komplett durchgearbeitet habe! Keine Ferien, keine Schulschließung. Obwohl so ganz richtig ist selbst das nicht, da wir im Februar auch aufgrund eines heftigen Sturms, einen Tag die Schule schlossen. Aber wir Lehrkräfte waren da. 
 
Im Septeber habe ich mit einem "SuB - Glas" begonnen. Für jede 100 gelesene Seiten, darf man einen Euro hineinwerfen und sich neue Bücher nur von diesem Geld kaufen. Ich habe dafür mal ganz 2020 aufgerechnet und ja... egal wie oft ich rechne, ich bekomme jedes Mal ein anderes Ergebnis, was ja rein mathematisch nicht möglich ist. Aber ja, irgendwo liegt der Fehler. Da es mir aber dann irgendwann egal war, habe ich einfach mit den Schulden gestartet, die ich zum Schluss berechnet hatte. Man darf sich aber Reihenbücher auch so kaufen, ohne das Geld in dem Glas zu benutzen... Rezensionsexemplare sind auch erlaubt, mit denen "verdiene" ich mir aber - zumindest nach meiner Regelauslegung - kein Geld. Ich bin gespannt, ob ich so zurückhaltender werde. Ich weiß halt ganz klar, dass im Dezember 10 Bücher hinzukommen und das macht mich für 2021 schon ein kleines bisschen fertig.




| aktuelle Geschichte(n) |
 
Seit einigen Tagen lese ich "Pride and Prejudice" von Jane Austen. Ich dachte, da würde ich besser durchkommen, aber meine aktuelle Müdigkeit sowie der Schreibstil und die Wortwahl lassen mich eher langsam voran kommen. Die ersten 60 Seiten fand ich auch eher langweilig, die nächsten waren nun schon etwas besser. Ich bin gespannt, was noch kommt!
 
Auch mit "Tannenstein" von Linus Geschke habe ich schon begonnen, bin da jedoch erst auf den ersten Seiten und sehr gespannt, wie mir das Buch gefallen wird. Angefangen hat es aber schon sehr gut!

Na ja und "Don Quijote" von Cervantes halt, ne, kennt ihr schon. xD



| Top & Flop des Monats |

Top: 
"Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins haben mich genauso fasziniert wie schon der erste Teil der Reihe, vielleicht sogar noch ein wenig mehr, da ich dieses Mal die Charaktere schon kannte und zudem eine ähnliche Geschichte erwartet habe, wie im ersten Buch. Ich hatte mir die Frage gestellt, ob es nicht langatmig und langweilig werden würde einfach noch einmal über weitere Hunger Spiele zu lesen, aber was ich bekam, war etwas ganz anderes. Somit war es wieder voller Spannung und unheimlich mitreißend. Ich bin so froh, dass ich diese Reihe nun auch gelesen habe!

Flop:
"Das geheime Netzwerk der Natur: Wie Bäume Wolken machen und Regenwürmer Wildschweine steuern" von Peter Wohlleben habe ich diesen Monat auf dem Weg zur Arbeit gelesen. Es war mir leider ein zu voll gepacktes Sachbuch. Die Kapitel waren zwar nicht lang, aber sie waren jedes für sich so voller Informationen, dass ich schnell den Anschluss verloren haben. Jedes Kapitel stand für sich, baute aber auch irgendwie auf dem Vorgänger auf und brachte einfach eine Unmenge an Wissen über die Natur an die Leserschaft. Für mich einfach zu viele Infos auf einmal. 

Samstag, 5. September 2020

Zurückgeschaut auf den August 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Hallo ihr Lieben,
angelehtn an "Zurückgeschaut auf den .... " bei Kerstin und Janna gibt es bei mir heute einen Blick zurück auf den August.

 
| mein Leben |

Im August ging für mich die Arbeit wieder los, was man für regulären Betrieb hält, ist es in der Praxis nicht so richtig und man merkt eher ganz plötzlich aus dem Nichts, wie die Umständen doch mehr belasten und man erschöpft ist, obwohl es eigentlich ein guter Tag gewesen ist. Durch die Arbeit und die Müdigkeit des frühen Aufstehens, habe ich auch weniger gelesen, als in den Monaten zuvor. Daran wird sich in Zukunft auch so schnell nichts mehr ändern, außer es wird wieder schlimmer und wir müssen zu Hause bleiben, aber nein... Einfach nein.

Im Juli hatte ich geschrieben, dass extrem viele Bücher bei mir eingezogen sind, aber der August hat sein Bestes gegeben, um das auch noch um Längen zu toppen. Oh man. Obwohl ich dieses Jahr so viel lese, baue ich einfach null ab. Und ich weiß jetzt schon, dass im Dezember 10 Bücher hinzukommen.... Vier habe ich mir schon selbst verpackt, eins bekomme ich seit Jahren und fünf sind wohl im Adventskalender von Schmöckerbox (hier könnt ihr ihn weiterhin bestellen, unbeauftragte Werbung!), auf den ich mich sehr freue!




| aktuelle Geschichte(n) |
 
Gestern Abend habe ich "Die Tribute von Panem 2 - Gefährliche Liebe" von Suzanne Collins begonnen. Ich bin wieder gut reingekommen und es schließt wirklich nahtlos an. Ich bin gespannt, was passieren wird, habe bisher aber erst um die 50 Seiten gelesen.

Im Bus zur Arbeit habe ich außerdem "Das geheime Netzwerk der Natur" von Peter Wohlleben angefangen. Dazu kann ich aber noch gar nichts sagen, da ich erst die ersten paar Seiten geschafft habe und dann eingeschlafen bin. xD  

Außerdem liegt weiter "Don Quijote" von Cervantes angefangen hier. Ich werde es einfach jeden Monat weiter hier auflisten, damit es irgendwann zu peinlich ist, es nicht endlich zu beenden. xD



| Top & Flop des Monats |

Top: 
"Die letzte Witwe" von Karin Slaughter habe ich wieder verschlungen und es war definitiv mein Highlight des Monats. Ich liebe die Reihe und warte jedes Jahr sehnsüchtig auf das nächste Buch. Zum Glück warte ich auf die Taschenbücher, so dass meistens parallel ein Hardcover erscheint und ich somit weiß, dass die Reihe weiter geht. :D 5 Sterne



Flop:
"Schwarzer Jasmin" von Manfred Rumpl (Rezensionsexemplar) hat mich diesen Monat am wenigsten begeistert. In meiner Rezension könnt ihr genauer nachlesen, wieso. Um es kurz zu fassen, war es mir zu langatmig und das Setting der Geschichte hat mir nicht gut gefallen. Es hätte dringend eine Triggerwarnung benötigt und meiner Meinung nach hätte man die Handlung auch problemlos an einen anderen Ort und eine andere Zeit setzen können. 2 Sterne

Samstag, 1. August 2020

Zurückgeschaut auf den Juli 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Hallo ihr Lieben,

auch diesen Monat kommt mein Beitrag zu meinem Lesemonat in der neuen Form. Er ist angelehtn an "Zurückgeschaut auf den .... " bei Kerstin und Janna.

| mein Leben |

Im Juli hatte ich komplett Sommerferien. Normalerweise mache ich dann immer eine Fernreise und es war das erste Mal seit sechs Jahren, dass ich keine solche Reise gemacht habe bzw. gar keine Reise überhaupt! Das war schon ein sehr merkwürdiges Gefühl. Ich hatte überlegt ein paar Tage nach Kopenhagen zu fliegen, habe aber rechtzeitig erfahren, dass man dort mindestens sechs Tage bleiben muss und die wären es bei mir nicht gewesen. Somit habe ich den Plan verworfen, war zehn Tage bei meinen Eltern, habe zwei neue Bücherregale aufgebaut, einem Kumpel beim Renovieren geholfen und alleine einen Tagesausflug nach Trier gemacht. Alles schön, wenn auch wirklich kein Ersatz. Außerdem verflogen die Ferien dieses Mal noch viel schneller, als wenn ich einige Zeit im Urlaub bin, was wohl daran lag, dass ich im Moment einfach gewohnt bin, zu Hause zu sein und sich die Ferien wenig von der Zeit davor unterschieden.

Im Juli sind extrem viele Bücher, zumindest für meine Verhältnisse, bei mir eingezogen, so dass der SuB Abbau eher ein Aufbau gewesen ist, obwohl ich fleißig gelesen habe. Insgesamt sind es im Juli 8 Bücher mit insgesamt 2597 Seiten geworden. Das ist wieder top!





| aktuelle Geschichte(n) |
 
Aktuell lese ich weiter in "Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht" von Dr. med. William Davis und finde es weiterhin sehr interessant. Was ich daraus mitnehmen werde, bleibt abzuwarten. Aber ich habe schon gesehen, dass es auch passende Kochbücher gibt, da werde ich evtl. mal reinschauen. 

Außerdem liegt weiter "Don Quijote" von Cervantes angefangen hier. War klar... eigentlich muss ich es dieses Jahr beenden, da es schon in meine Statistik eingetragen ist, ohne Enddatum natürlich und noch als ungelesen, aber wenn ich es nicht lese, dann sieht es komisch aus... Vielleicht hilft am Ende tatsächlich dieser innere Monk, dem die Liste so nicht gefällt.



| Top & Flop des Monats |

Top: 
"Nemesis" von Jilliane Hoffman
Endlich erschien das Buch als Taschenbuch! Ein Jahr habe ich darauf gewartet und es mir dann auch direkt gekauft. Nachdem ich vor kurzem ein anderes ihrer Bücher gelesen habe, das auf meinem SuB versauerte, wusste ich wieder genau, was ich an der Autorin mag und war voller Erwartungen bezüglich "Nemsis". Sie hat mich nicht enttäuscht! Das Buch ist unheimlich stark, wenn auch ein wenig schockierend. In wenigen Thrillern werden auch die Guten plötzlich zu Bösen. Das kam sehr unerwartet, aber es hat mir gut gefallen und ich habe es verschlungen.


Flop:
"Picknick im Dunkeln" von Markus Orths
Dieses Buch hatte sofort meine Aufmerksamkeit erregt, als es zu Beginn des Jahres erschienen ist und dann habe ich mich sehr gefreut, als ich es endlich angeschafft hatte. Ich begann auch direkt zu lesen, wobei ich dann aber schnell feststellen musste, dass ich mir etwas ganz anderes erwartet hatte. Ich hatte eine Geschichte mit Witz und Charme erwartet, bekam aber viele religöse Gedankengänge und nur ein paar Happen anderer Themen. Zwischendurch gab es dann Zusammenfassungen der Stan und Ollie Filme, Eindrücke, die Stan erzählte, aber auch diese waren nicht wirklich lustig. Somit bin ich leider sogar ein paar Mal über dem Buch eingeschlafen. Für mich leider ein Flop.


Sonntag, 12. Juli 2020

Zurückgeschaut auf den Juni 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Hallo ihr Lieben,

oh ha, es beginnt damit, dass ich dachte, diesen Beitrag schon vor einigen Tagen online gestellt zu haben und ihn dann heute in den Entwürfen gefunden habe O.O Ok, so war es nicht geplant. Diesen Monat sieht mein "Lesemonat Juni 2020" - Beitrag etwas anders aus. Ich verfolge schon sehr lange den Blog von Kerstin und Janna kejaswortrausch und dort gibt es immer diesen schönen Beitrag "Zurückgeschaut auf den .... ", dem sich manche:r Blogger:in bereits angeschlossen hat. Ich versuche es diesen Monat auch und schaue, ob diese Form etwas für mich ist bzw. ob ich es für mich entsprechend anpassen kann. Lassen wir uns überraschen!

| mein Leben |

Der Juni war beruflich sehr spannend. Wir hatten zum Teil nur einzelne Präsenztage mit den Kindern, sodass ich meine halbe Klasse maximal einmal die Woche sah und an einem anderen Tag die halbe zweite Klasse meiner Kollegin unterrichtet habe. Spannend! Dann plötzlich kamen doch alle Kinder wieder in die Schule und wir konnte noch einmal zwei Wochen miteinander verbringen. Auch das war wieder sehr aufregend, da wir alle erst wieder in einen Rhythmus finden mussten. Als wir ihn dann hatten, ging es bei uns in NRW auch schon in die Sommerferien. Dieses Jahr hätte ich gerne bis Mitte Juli unterrichtet, etwas, worüber man in einem regulären Jahr stöhnt, da das Schuljahr kein Ende zu nehmen scheint und alle nur noch durch sind.

Obwohl es im Beruf wieder umfangreicher wurde, habe ich beachtlich viel gelesen! Ich komme auf 2644 Seiten verteilt auf 7 gelesene und ein abgebrochenes Buch. Wow. Ich bin von mir selbst unheimlich beeindruckt.




| aktuelle Geschichte(n) |
 
Aktuell lese ich "Pandolfo" von Michael Römling. Da ich erst ziemlich am Anfang bin, kann ich noch nicht viel dazu sagen, aber der Anfang ist schonmal ganz in Ordnung. Ich lese es für das #dickebüchercamp von Nordbreze

Außerdem liegt weiter "Don Quijote" von Cervantes angefangen hier. Ob das jemals was wird... ich nehme ihn mit auf in die "aktuelle Geschichte" in der Hoffnung, dass es mir hilft, das Buch irgendwann zu beenden.



| Top & Flop des Monats |

Top: 
Mein Top im Juni war der erste Teil von "Die Tribute von Panem" von Suzanne Collins. Ich hätte nie gedacht, dass mich "Tödliche Spiele" so sehr in seinen Bann ziehen würde! Ich war einfach nur neugierig, was die Reihe so kann und es stand jetzt eine Weile auf meinem SuB und wurde kritisch beäugt. Nun, da der Prequel herauskam, habe ich endlich meinen ersten Band in die Hand genommen und wow! Die Geschichte war so gut! Nun möchte ich aber auch Band 2 und 3 in dem entsprechenden Design haben und werde sie wohl bei rebuy kaufen müssen.


Flop:
Der Flop war "42 Grad" von Wolf Harlander, dessen Leseprobe mir sehr gut gefallen hat. Das Buch an sich konnte mich dann aber leider gar nicht fesseln und nach 144 Seiten habe ich mich nach etwas hin und her entschieden das Buch abzubrechen. Schade drum, aber es sollte nicht sein. Warum genau es mir nicht gefallen hat, könnt ihr in der Rezension lesen. Link siehe unten.

Donnerstag, 4. Juni 2020

Lesemonat Mai 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Auch im Mai hatte ich beruflich gesehen, weniger zu tun und theoretisch mehr Freizeit, aber man merkt, dass sich das Leben den Gegebenheiten anpasst und das Mehr an Freizeit dann doch irgendwie nicht da ist.

Im Mai habe ich wahnsinnige 2007 Seiten auf 5,5 Bücher verteilt gelesen. Das ist unglaublich, vor allem, da es sich viel weniger angefühlt hat!



Aus dem April mit in den Mai habe ich "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte" von Danny Kringiel genommen. Ein Buch, das Bestandteil eines Buchpaket-Gewinns gewesen ist und das ich direkt weggelesen habe, da es mich gar nicht angesprochen hat und ich wusste, dass es sonst auf dem SuB versauern würde. Vielleicht eine merkwürdige Strategie, aber mir hat es in dem Moment so in den Sinn gepasst. Obwohl ich in dem Buch dann ein paar interessante Fakten gelesen habe, hat es mich, wie erwartet, nicht überzeugt und ich habe ihm nur 2 Sternen gegeben. [Rezension]

Weiter ging es mit "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott, dass ich aus einer Wühlkiste am Ende der Frankfurter Buchmesse 2019 gegriffen und mich riesig darüber gefreut hatte, da es schon lange auf meiner Wunschliste stand. Ich wurde nicht enttäsucht! Das Buch ist so gut, dass ich jetzt schon sicher bin, das es zu einem meiner buchigen Highlights in 2020 werden wird. Zwei sehr interessante Frauen, die sich über einen Auftrag über den Weg laufen und deren Schicksale im Laufe des Buches enthüllt werden. So unterschiedlich sie sind, so berührend sind beide. 5 Sterne und eine absolute Leseempehlung! Ich hoffe, noch eine Rezension zu schreiben.

Als nächstes kam "R.I.P." von Yrsa Sigurdardóttir an die Reihe. Dieses Buch hatte ich angefragt, nachdem mir "SOG" ziemlich gut gefallen hatte und ich unheimlich neugierig war wie es mit Huldar und Freyja weiter ging. Dieses Buch, das dritte der Reihe, war für mich das Beste bislang und ich spiele mit dem Gedanken auch das akutelle anzufragen. 4 Sterne. [Rezension]

"Ich bin die Rache" von Ethan Cross hatte ich mir auf der Frankfurter Buchmesse 2019 gekauft. Es ist der Abschluss der Reihe um Francis Ackerman Junior, seinen Bruder und die Shepherd Organisation. Ein würdiges, aber trauriges Ende, das zwar in Teilen noch Spielraum gibt, aber nachvollziehen lässt, warum nun eine neue Reihe um Francis Ackerman Junior, aber ohne die Shepherd Organisation beginnt. Ob ich diese auch lesen werde, weiß ich noch nicht, um nich zu überzeugen, fehlt der neuen Buchreihe der farbige Buchschnitt... warum nur? Er war so schön bei diesen Büchern... 4 Sterne.

Weiter ging es mit meinem ersten Buch aus der insel Bücherei. Auf diese Reihe bin ich durch Instagram aufmerksam geworden und habe einige Menschen gesehen, die diese kleinen Bücher sammeln. Nachdem ich mir alle noch zu erwerbenden angesehen habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich sie nicht sammeln werde, da sehr viele Bücher dabei sind, die mich thematisch gar nicht ansprechen, vor allem die Gedichtbände. Aber einige Bücher sind hübsch und klingen gut, daher möchte ich mal starten und sehen wie weit es mich treiben wird. Gekauft habe ich mir erstmal drei Stück und gelesen habe ich im Mai "Die Dame mit dem Hündchen" von Anton Tschechow. Es ist wohl ein kleiner Klassiker der russischen Literatur, aber man merkt ihm schon sehr stark die damaligen Rollenverteilung und das nicht-Ansehen der Frauen an. Zu Beginn war ich schockiert, wie der Autor aus Perspektive des männlichen Protagonisten über Frauen schreibt! Danach ging es einigermaßen, aber alles in allem konnte mir das Buch nicht mehr als 3 Sterne entlocken, obwohl das Cover wunderhübsch ist und auch die Zeichnungen im Inneren wirklich nett sind.

Beendet habe ich den Monat mit "Fahr zur Hölle" von Kathy Reichs dem 14. Band um die Anthropologin Temprance Brennan. Dieser Band war leider nicht mehr als Durchschnitt und mir fehlte ganz stark die persönliche Entwicklung, die Beziehung zwischen Tempe und ihren Männern, vor allem dem kanadischen Ermittler Andrew Ryan. Dies ist für mich immer das Highlight in den Büchern. In diesem hier kam er jedoch außer bei zwei Erwähnungen gar nicht vor. Das Buch handelte hauptsächlich von der NASCAR und Autorennen, was mich durchaus interessiert, aber es zog sich doch sehr in die Länge und es gab nichts, was mich so richtig faszinierte. Schade! Auf zum nächsten Band! 3 Sterne.

SuB
Diesen Monat hat sich mein SuB um 3 Bücher verkleinert! :D Zwei kamen dazu, aber fünf habe ich weggelesen. Das freut mich sehr!

"R.I.P." von Yrsa Sigurdardóttir hatte ich ja selbst angefragt und auch direkt weggelesen. Solche Bücher lob ich mir! 
"Erebos 2" von Ursula Poznanski, obwohl ich den ersten Teil noch nicht gelesen habe, habe ich durch Zufall auch den zweite Band in der limitierten Auflage mit farbigem Buchschnitt gefunden, die man mittlerweile nicht mehr bekommt, sodass das Buch dann direkt mit musste... 

Außerdem kamen noch drei Bücher hinzu, die ich aber nicht zu meinem SuB zähle... ja, das ist halt meine Logik, jeder hat da seine eigene. ;-) Und zwar die Büchlein der Insel Bücherei. Warum ich sie nicht zähle? Keine Ahnung. Anfangs habe ich mir eingeredet, weil sie so dünn sind, aber andere Bücher, die so dünn sind, habe ich durchaus gezählt, z.B. "Der kleine Prinz"... tja, vielleicht tut es mir enfach gut, dass diese Bücher den SuB nicht in die Höhe treiben. :P Selbstbetrug. Aber psssst!

"Die Dame mit dem Hündchen" von Anton Tschechow (schon gelesen)
"Der Golem" von Isaac Bashevis Singer
"Mama, warum bin ich kein Huhn?" von Hans Traxler



Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 4. Mai 2020

Lesemonat April 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Dass der April macht, was er will, wissen wir, dass er dieses Jahr aber so verrückt spielen würde, damit konnte niemand rechnen.

Im April habe ich 1689 Seiten auf 5,5 Bücher verteilt gelesen. Das ist für mich mega gut!





Mein erstes Buch im April, war die Kurzgeschichte "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón. Es ist der Vorspann zu den Büchern um den Friedhof der vergessenen Bücher und wurde von ihm extra für den Welttag des Buches vor einigen Jahren geschrieben. Das Buch handelt jedoch hauptsächlich vom Autor Cervantes und wie er ans Schreiben von "Don Quijote" kam. Zwar spielt das ganze in Barcelona und einige Namen aus der Reihe kommen kurz vor, aber alles in allem hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. 2 Sterne
Dieses Buch habe ich übrigens für die Themen Challenge April gelesen, in der es darum ging "Bücher über Bücher" zu lesen.

Als nächstes las ich ebenfalls für diese Challenge "S. - The Ship of Theseus" von J. J. Adams und Dough Dorst. Dieses wunderschöne Buch stand schon länger in meinem "gelesen"-Regal, da es zu schön für den SuB ist. Nun steht es dort auch zurecht. In dem Buch haben die zwei Studenten Eric und Jen das Buch "The Ship of Theseus" ausgeliehen und mit Kommentaren versehen. Dadurch entsteht zwischen den beiden eine Diskussion über die Identität des Autors und des Übersetzers/ der Übersetzerin. Auch auf der Gefühlsebene nähern sich die beiden an. Im eigentlich Buch geht es um einen Mann, der plötzlich am Ufer aufwacht, völlig nass und sich an nichts mehr erinnern kann. Im Laufe des Buches wird er auf ein Schiff entführt und geht auf die Suche nach seiner Identität. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch die ganzen Extras wie Postkarten, Briefe, Fotos waren richtig klasse gestaltet. 4 Sterne

Mein drittes Buch war wieder ein kurzes, dafür aber ein zeitloser Klassiker: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Endlich habe ich es mal gelesen, nachdem ich das Hörbuch gemeinsam mit meiner Klasse schon vor längerem gehört habe. Aber auch hier muss ich sagen, dass mich das richtige Buch tiefer in die Geschichte geführt hat. Eine wunderschöne Geschichte. 5 Sterne

Weiter ging es mit "SOG" von Yrsa Sigurdardóttir, dem zweiten Band um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Zu dem Buch findet ihr HIER eine Rezension. Es hat mir gut gefallen, besser als der erste Band, obwohl ich einen großen Kritikpunkt habe. 4 Sterne [Rezension]

Buch Nummer 5 war dann "München" von Robert Harris, ein Politthriller von dem ich mir viel versprochen haben, da mich die beiden anderen Bücher, die ich bisher von dem Autor gelesen habe, sehr gut unterhalten haben. Leider war mir "München" zu sehr einfach nur die Nacherzählung eines politischen Ereignisses mit zu wenig fiktiven Elementen. Die beiden fiktiven Charaktere, die zwar einen wichtigen Teil in der Geschichte einnehmen, hätten wir detailierter beschrieben werden können, ihr Leben, ihre Gedanken, was sie zu ihrem Handeln antreibt und auch das, was sie dann getan haben, hätte mit mehr Leidenschaft geschrieben sein können. Alles in allem war es mir zu emotionslos und zu sehr auf die Fakten konzentriert. 2,5 Sterne

Mit in den Mai habe ich "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte" von Danny Kringiel genommen. Ein Buch, das Bestandteil eines Buchpaket-Gewinns gewesen ist und das ich mir sonst nie angeschafft hätte. Im Moment bin ich etwas über die Hälfte, es kostet mich viel mehr Lesezeit als gedacht, und ich tendiere ich zu 2 Sternen. [Rezension folgt]

Alles in allem war der April zwar durch einige Bücher gekennzeichnet, aber qualitativ eher durchwachsen. Viele 2 / 2,5 Sterne-Bücher, die mich wenig begeisterten. Schade.

SuB
Auf meinen SuB sind leider wieder fünf Bücher gewandert, vier aus dem Buchgewinn und eins, das ich mir selbst angeschafft habe. Da ich das sechste Buch nicht zu Ende gelesen habe, sagt mein SuB dieses Jahr zum ersten Mal in einem Monat +/- 0 und keine Abnahme. Hoffentlich ändert sich das im Mai wieder. 
Dazugekommen sind:

"Erebos" von Ursula Poznanski, hauptsächlich wegen des bunten Buchschnitts und weil viele es ja doch mögen, obwohl es ein Jugendbuch ist. Ich bin gespannt.
"Wie Hitler das Skateboard erfand" von Daniel Kringiel, da ich mir schon dachte, dass es mich nicht begeistern wird, ist es auch direkt angelesen worden.
"Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky klingt ganz interessant. Ich bin gespannt, ob es mir gefallen wird.
"Mädelsabend" von Anne Gesthuysen hatte ich vorher schon in den Buchhandlungen gesehen und freue mich, es durch das Buchpaket erhalten zu haben. 
"Die Toten von Marnow" von Holger Karsten Schmidt ist der Start in eine Krimireihe, der auch sehr vielversprechend klingt und auf den ich mich freue.


Liebe Grüße,
Sandra