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Dienstag, 24. September 2024

Lesetipps für den Herbst #2

  Disclaimer: Alle Coverrechte liegen bei den Verlagen. Unbezahlte Werbung.



Diese Aktion findet ihr immer bei Leni und Tanja.

Ich bin dieses Mal ein paar Tage später dran, aber besser so, als gar nicht. :) Ich mag unsere Lesetipps immer sehr.

Hier findet ihr meine Lesetipps aus dem Herbst 2023.



Lesetipp #1 


"Herbstleuchten" (Das kleine Bücherdorf #3) von Katharina Herzog

Was passt besser, als ein Buch mit "Herbst" im Titel! Dies ist aber tatsächlich mein einziges, man kann es kaum glauben. Ich mag die Geschichten rund um das kleine Bücherdorf sehr und vor allem die kuscheligen Jahreszeiten Herbst und Winter haben mich inhaltlich sehr angesprochen. 






Lesetipp #2

"Der Schatten des Windes" (Friedhof der vergessenen Bücher #1) von Carlos Ruiz Zafón

Dieses Buch spaltet, entweder man liebt es oder man mag es gar nicht, bricht es vielleicht auch ab. Der Schreibstil des Autors ist speziell, beinhaltet lange Beschreibungen und eine sich langsam entfaltende Geschichte. So ganz natürlich sind die Elemente auch nicht, aber obwohl ich generell mit so para-natürlichen Dingen in Büchern nichts anfangen kann, konnte er mich sofort in seinen Bann reißen und ich habe dieses Buch geliebt. Die Stimmung passt auch perfekt in den Herbst.




 


Habt einen wunderschönen Herbst mit guten Büchern, leckerem Tee oder anderen Heißgetränken und ein wenig Sonne hier und da!

Liebe Grüße,

Sandra

Samstag, 5. August 2023

Leserückblick Juli 2023

 [Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

diesen Monat etwas später, da ich ein 700+ Seiten-Buch noch zum Juli zählen wollte und ihm aber noch 100 Seiten fehlten. Gelesen habe ich diesen Monat immer mal wieder ein paar Tage viel und dann Tage lang nur wenig, da andere Dinge anstanden. Ich durfte meine Familie besuchen, hatte meine Eltern auch wieder ein Wochenende bei mir, war zwei Wochen in Costa Rica unterwegs und habe dort ganz viel von der Natur und den Tieren mitgenommen, habe Freunde getroffen, gegrillt und den "Barbie" - Film geschaut. Außerdem habe ich trotz Ferien in den letzten Julitagen auch wieder etwas für die Schule getan und war beim Ikea meinen Klassenraum ausstatten.

Beendet habe ich nur drei Bücher, dafür aber alles Bücher für das dicke Bücher Camp. Einen Thriller mit 500+ Seiten, und zwei historische Romane mit 600+ bzw. 700+ Seiten. In der Summe waren dies 1884 Seiten, nicht gerade viel, aber in Ordnung. Außerdem habe ich noch die aller letzten Seiten von "Mr. Parnassus" gelesen, den ich aber schon zum Juni gezählt hatte.

 


| aktuelle Lektüre |
 
Ich lese gerade ein kleines Büchlein aus der Insel-Bücherei: "Flügelwechsel" von Albert Ostermaier. Kleine Gedichte / Oden an Fußballspieler oder Situationen des Spiels.

Montag, 11. Mai 2020

Kurzrezension "Der Fürst des Parnass" (Themen Challenge April 2020 )

Hallo ihr Lieben,

etwas spät, aber besser als nie, nun mein erster Beitrag zur Themen Challenge 2020 für den Monat April von Kerstin (woerterkatze). Auch dieses Mal wird es noch einen zweiten Bietrag geben, da ich zu diesem Thema zwei Bücher gelesen habe. Wer neugierig ist, welche das gewesen sind, kann schon einmal HIER nachschauen

Das Thema im April war "ein Buch, das sich mit Büchern beschäftigt", passend zum Welttag des Buches.


Carlos Ruiz Zafón "Der Fürst des Parnass"
(© Fischer Verlag)


Beim ersten Buch handelt es sich um "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón. Nachdem ich "Der Schatten des Windes" gelesen hatte und total begeistert war, habe ich nach weiteren Büchern des Autors gesucht und bin auf diesen sehr kurzen Band gestoßen, den er extra zum Welttag des Buches vor einigen Jahren veröffentlicht hat. Ich hatte mir wirklich viel erwartet, da ich das andere Buch ja so mochte. Leider war dieses hier nicht so meins und ich bin froh, dass es nur sehr kurz gewesen ist.

In "Der Fürst des Parnass" geht es in erster Linie um den Autor Cervantes, der "Don Quijote" geschrieben hat und es wird sozusagen berichtet, wie er dazu gekommen ist, dieses Buch zu schreiben. Zwar spielt das Buch auch zum Teil in Barcelona und erwähnt den Buchladen und Vorfahren der Charaktere aus "Der Schatten des Windes", aber allgemein hat es wirklich wenig damit zu tun und eher mehr mit Cervantes. Positiver Nebeneffekt dieses Buches ist aber, dass es mich wieder etwas mehr motiviert hat in "Don Quijote" weiter zu lesen. Ansonsten muss ich sagen, hat mich das Buch eher verunsichert, da ich nicht weiß, ob das Buch auf wahren Begebenheiten aus Cervantes Leben basiert oder ob alles reine Fiktion ist. Nun müsste ich mich ein bisschen über den Autor einlesen, um dies herauszufinden. Ich hätte mir gewünscht, dass es eine andere, eindeutig rein fiktive Geschichte zur Entstehung des Friedhofs der vergessenen Bücher gibt und man mehr über die Vorfahren der späteren Charaktere erfährt, dass auf ihnen der Fokus liegt. 


Bibliographische Angaben
Autor: Carlos Ruiz Zafón, Übersetzer: Peter Schwaar
Titel: Der Fürst des Parnass, Originaltitel: El príncipe de parnasso
Verlag: Fischer Verlag
Reihe: Der Friedhof der vergessenen Bücher #0.5
Erschienen am: 27.03.2014
Format: Taschenbuch
Seiten: 96
Preis:  nicht mehr erhältlich
Alternative: Audio-CD aus dem Argon Verlag (4,99€)



Kennt ihr die Bücher von Carlos Ruiz Zafón? Wie gefallen sie euch?

Montag, 4. Mai 2020

Lesemonat April 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Dass der April macht, was er will, wissen wir, dass er dieses Jahr aber so verrückt spielen würde, damit konnte niemand rechnen.

Im April habe ich 1689 Seiten auf 5,5 Bücher verteilt gelesen. Das ist für mich mega gut!





Mein erstes Buch im April, war die Kurzgeschichte "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón. Es ist der Vorspann zu den Büchern um den Friedhof der vergessenen Bücher und wurde von ihm extra für den Welttag des Buches vor einigen Jahren geschrieben. Das Buch handelt jedoch hauptsächlich vom Autor Cervantes und wie er ans Schreiben von "Don Quijote" kam. Zwar spielt das ganze in Barcelona und einige Namen aus der Reihe kommen kurz vor, aber alles in allem hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. 2 Sterne
Dieses Buch habe ich übrigens für die Themen Challenge April gelesen, in der es darum ging "Bücher über Bücher" zu lesen.

Als nächstes las ich ebenfalls für diese Challenge "S. - The Ship of Theseus" von J. J. Adams und Dough Dorst. Dieses wunderschöne Buch stand schon länger in meinem "gelesen"-Regal, da es zu schön für den SuB ist. Nun steht es dort auch zurecht. In dem Buch haben die zwei Studenten Eric und Jen das Buch "The Ship of Theseus" ausgeliehen und mit Kommentaren versehen. Dadurch entsteht zwischen den beiden eine Diskussion über die Identität des Autors und des Übersetzers/ der Übersetzerin. Auch auf der Gefühlsebene nähern sich die beiden an. Im eigentlich Buch geht es um einen Mann, der plötzlich am Ufer aufwacht, völlig nass und sich an nichts mehr erinnern kann. Im Laufe des Buches wird er auf ein Schiff entführt und geht auf die Suche nach seiner Identität. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch die ganzen Extras wie Postkarten, Briefe, Fotos waren richtig klasse gestaltet. 4 Sterne

Mein drittes Buch war wieder ein kurzes, dafür aber ein zeitloser Klassiker: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Endlich habe ich es mal gelesen, nachdem ich das Hörbuch gemeinsam mit meiner Klasse schon vor längerem gehört habe. Aber auch hier muss ich sagen, dass mich das richtige Buch tiefer in die Geschichte geführt hat. Eine wunderschöne Geschichte. 5 Sterne

Weiter ging es mit "SOG" von Yrsa Sigurdardóttir, dem zweiten Band um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Zu dem Buch findet ihr HIER eine Rezension. Es hat mir gut gefallen, besser als der erste Band, obwohl ich einen großen Kritikpunkt habe. 4 Sterne [Rezension]

Buch Nummer 5 war dann "München" von Robert Harris, ein Politthriller von dem ich mir viel versprochen haben, da mich die beiden anderen Bücher, die ich bisher von dem Autor gelesen habe, sehr gut unterhalten haben. Leider war mir "München" zu sehr einfach nur die Nacherzählung eines politischen Ereignisses mit zu wenig fiktiven Elementen. Die beiden fiktiven Charaktere, die zwar einen wichtigen Teil in der Geschichte einnehmen, hätten wir detailierter beschrieben werden können, ihr Leben, ihre Gedanken, was sie zu ihrem Handeln antreibt und auch das, was sie dann getan haben, hätte mit mehr Leidenschaft geschrieben sein können. Alles in allem war es mir zu emotionslos und zu sehr auf die Fakten konzentriert. 2,5 Sterne

Mit in den Mai habe ich "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte" von Danny Kringiel genommen. Ein Buch, das Bestandteil eines Buchpaket-Gewinns gewesen ist und das ich mir sonst nie angeschafft hätte. Im Moment bin ich etwas über die Hälfte, es kostet mich viel mehr Lesezeit als gedacht, und ich tendiere ich zu 2 Sternen. [Rezension folgt]

Alles in allem war der April zwar durch einige Bücher gekennzeichnet, aber qualitativ eher durchwachsen. Viele 2 / 2,5 Sterne-Bücher, die mich wenig begeisterten. Schade.

SuB
Auf meinen SuB sind leider wieder fünf Bücher gewandert, vier aus dem Buchgewinn und eins, das ich mir selbst angeschafft habe. Da ich das sechste Buch nicht zu Ende gelesen habe, sagt mein SuB dieses Jahr zum ersten Mal in einem Monat +/- 0 und keine Abnahme. Hoffentlich ändert sich das im Mai wieder. 
Dazugekommen sind:

"Erebos" von Ursula Poznanski, hauptsächlich wegen des bunten Buchschnitts und weil viele es ja doch mögen, obwohl es ein Jugendbuch ist. Ich bin gespannt.
"Wie Hitler das Skateboard erfand" von Daniel Kringiel, da ich mir schon dachte, dass es mich nicht begeistern wird, ist es auch direkt angelesen worden.
"Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky klingt ganz interessant. Ich bin gespannt, ob es mir gefallen wird.
"Mädelsabend" von Anne Gesthuysen hatte ich vorher schon in den Buchhandlungen gesehen und freue mich, es durch das Buchpaket erhalten zu haben. 
"Die Toten von Marnow" von Holger Karsten Schmidt ist der Start in eine Krimireihe, der auch sehr vielversprechend klingt und auf den ich mich freue.


Liebe Grüße,
Sandra

Samstag, 22. Februar 2020

Buchrezension: Carlos Ruiz Zafón "Der Schatten des Windes"

[Werbung, selbst gekauft]

Dieses Buch lag schon lange auf meinem SuB. Letztes Jahr habe ich es die 19in2019 challenge aufgenommen und dann auch tatsächlich gelesen. Im Folgenden könnt ihr lesen, wie es mir damit ergangen ist.

Carlos Ruiz Zafón "Der Schatten des Windes"

 (© Fischer)

Bibliographische Angaben
Autor: Carlos Ruiz Zafón, Übersetzer: Peter Schwaar
Titel: Der Schatten des Windes, Originaltitel: La sombra del viento
Reihe: Der Friedhof der vergessenen Bücher #1
Erschienen am: 07.03.2013
Format:Taschenbuch
Seiten: 565
Preis:  10,99 €   

Zum Autor:
Carlos Ruiz Zafón ist ein spanischer Autor, der bereits mit vielen Romanen in den Bestsellerlisten vertreten war, unter anderem mit der Reihe um den Friedhof der vergessenen Bücher. Mittlerweile lebt er in den USA.  [Vergleiche: https://www.fischerverlage.de/autor/carlos_ruiz_zafon/19851 16.11.2019, 14:03 Uhr]

Samstag, 7. Dezember 2019

Rückblick: Gelesen im November 2019

[Werbung, unbezahlt]  


Im November habe ich vier Bücher mit insgesamt 1548 Seiten gelesen, davon habe ich aber ca. 400 des ersten Buches bereits im Oktober gelesen, also bereinigt sind es ca. 1148 gelesene Seiten im Oktober. Es sieht mehr aus, als es war. (Mein Motto 2019, ganz klar...)






Gelesen:

In den November bin ich mit den letzten knapp 250 Seiten von "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón gestartet. Dieses Buch hat mich absolut fasziniert. Es war mein erstes Buch dieses Autors und obwohl ich schwer reingekommen bin, hat es mich danach absolut in seinen Bann gezogen. Es geht um den jungen Daniel Sempere, der sich ein Buch vom Friedhof der vergessenen Bücher mitnehmen darf. Dieses Buch wird ihn sein Leben lang begleiten, so Daniels Vater. Und dies geschieht tatsächlich. Das Buch zieht Daniel in seinen Bann und verschafft ihm allerleich Probleme, bringt aber auch neue Freunde mit sich und vergrault alte Bekannte. Ein wirkliches Meisterwer. 5 Sterne.


Als nächstes habe ich "Blutschatten" von Kathy Reichs gelesen. Es ist der erste Band um Sunday Night, eine ehemalige Polizistin, die noch jung, aber bereits aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist und nun zurückgezogen auf einer Insel lebt. Sie wird als eine Art Privatermittlerin mit allen Vollmachten von einer älteren Damen angestellt und ermittelt von nun an auf ihre charmante, direkte, aber auch gefühlvolle Art. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe sehr, dass die Reihe weitergeführt wird! 5 Sterne.

Buch drei war das Rezensionsexemplar "The One - Finde dein perfektes Match" von John Marrs. Hier war ich am Ende sehr hin und her gerissen. Es gab gute Momente und schöne Teile des Buches, aber auch viele unrealistische und clichéhafte Stellen, die mich geärgert haben. Alles in allem waren das Buch und ich kein gutes Match. Ich vergebe trotzdem 3,5 Sterne, denn aus der Hand legen, konnte ich die Geschichten trotzdem nur schwer und war immer wieder neugierig, wie es weiter gehen würde.

Das letzte Buch im November war "Die Sterne sind glühende Kohlen und Asche" von G. R. von Wielligh, ein Buch, das ich mir 2018 aus Namibia mitgebracht habe. Es sind viele kurze Buschmann-Erzählungen, wie sie am Lagerfeuer weitergegeben wurden. Das Buch wurde erst 2005 ins Deutsche übersetzt, erschien aber zum ersten Mal bereits 1919 in Afrikaans. Ein wirkliches tolles Buch, das mich begeistert hat. Mal eine wirklich ganz andere Lektüre und ich konnte mich gut hineinversetzen, wie die Menschen sich früher solche Geschichten erzählt haben und sich auf diese Weise die verschiedenen Naturphänomene erklärt haben. Toll! 5 Sterne


SuB
Im November sind auch wieder zu viele Bücher bei mir eingezogen.

Den Beginn machte "The One - Finde dein perfektes Match" von John Marrs, das ich als Rezensionsexemplar erhalten hatte und auch sofort gelesen habe. SuB-mäßig okay.
Danach musste ich aber für eine Wichtelaktion etwas bei re-buy bestellen und nun ja, da durften auch drei Bücher für mich mit:
"Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickel in der gebundenen Version stand schon lange auf meinem Wunschzettel und da ich weiterhin viel gutes darüber las, musste es nun endlich mit.
"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng durfte ebenfalls in der gebundenen Version mit. Hier hatte ich großes Glück, denn meine "wie neu" - Ausgabe ist in der Tat noch in ihrer Ursprungsfolie eingeschweißt, wurde also noch nie gelesen. Glücksgriff!
"Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón erschien 2014 zum Welttag des Buches und ist nicht mehr neu zu erhalten. Es ist ein kleines Büchlein, auf das ich mich sehr freue, da es sozusagen die Vorgeschichte zum Friedhof der vergessenen Bücher ist. 
Als letztes durfte dann noch ein Buch aus einem schönen Antiquariat mit, da dieses Mitte Dezember schließt. Eine Schande! "Vier Fälle für Tempe Brennan" von Kathy Reichs sind vier Kurzgeschichten, die zeitlich zwischen den letzten Büchern der Reihe liegen. Ich werde mich da noch genau erkundigen, wann sie jeweils spielen und die Geschichten dann zu den entsprechenden Zeitpunkten lesen. Dass heißt aber, dass dieses Buch eine ganze Weile auf meinem SuB verweilen wird und es länger dauern wird, bis es dann schließlich beendet ist.

Trotz vier gelesener Bücher ist mein SuB damit im November um eins gestiegen und liegt nun bei 43 Büchern. OMG. Schrecklich. Das kann ich gar nicht gut aushalten... Und im Dezember wird es wahrscheinlich nicht besser werden.








Liebe Grüße,
Sandra

Sonntag, 10. November 2019

Rückblick: Gelesen im Oktober

[Werbung, unbezahlt]  

Oh ha, der Oktober. Ich hatte Lesehochs und Lesetiefs, vor allem in den Herbstferien, in denen andere Menschen es schaffen mehr zu lesen, da ja mehr Freizeit vorhanden ist, lese ich dann wieder weniger, weil ich einfach viel mit lieben Menschen mache und reise. In der Summe bin ich im Oktober auf 1182 Seiten gekommen.





Gelesen:

In den Oktober bin ich mit dem 12. Band um die Rechtsmedizinerin Tempe Brennan gestartet. Die Bücher der Autorin Kathy Reichs sind auch die Grundlage zur Serie "Bones", die ich schon seit längerem beendet habe und sie super fand! Absolut zu empfehlen. Das Buch "Das Grab ist erst der Anfang" habe ich ein Jahr nach dem 11. Band gelesen und gemerkt, dass ich vor allem was die privaten Beziehungen der Rechtsmedizinerin angeht, einiges vergessen hatte, aber da bin ich schnell wieder reingekommen. Das Buch an sich ist vielleicht nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Ich tendiere irgendwo zwischen drei und vier Sternen.


Als nächstes kam direkt der 13. Band "Blut vergisst nicht" an die Reihe, auch von Kathy Reichs versteht sich. Dieses Buch fand ich etwas besser. Es spielt auf Hawaii, was eine Location ist, von der ich bisher wenig gelesen habe. Leider waren die hawaiianischen Namen für mich eher ein Stolperstein, so schön sie klingen, so schwierig waren sie für mich zu lesen. Die Story hat mir aber gut gefallen und auch die persönliche Entwicklung der Charaktere. Der 14. Band liegt auch schon auf meinem SuB, aber was ich bisher fast nie bei Thriller hatte: Ich habe von diesen beiden Büchern geträumt und nicht wirklich gut, daher habe ich im Anschluss ein anderes Genre gelesen.

Das dritte Buch im Oktober lag schon länger auf meinem SuB und ist Teil meiner 19in2019 Challange, daher habe ich mich endlich dran gewagt und es bislang auch nicht bereut. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón habe ich bislang bis Seite 400 von 563 gelesen. Es hat mich zwar Anfangs etwas Geduld gekostet, da ich nicht wirklich wusste, wohin mich die Geschichte führen wird und was ich zu erwarten habe, aber nach einiger Zeit - so ca. 80 Seiten - wurde es dann zunehmend interessant und danach hätte ich es nicht mehr weglegen geschweige denn abbrechen wollen. Auch, wenn ich aufgrund von Müdigkeit und "dem Leben" nicht so schnell voran komme, wie ich gerne würde. Der Schreibstil des Autors ist wirklich schön, sehr detailliert und mit vielen Blicken in die Vergangenheit. Der Hauptcharakter Daniel Sempere, der am Anfang so schnell alterte und von 9 Jahren plötzlich 14 war, altert jetzt nicht mehr so flott, das heißt die Geschichte hat sich zu einem Zeitpunkt eingependelt. Ich bin nun gespannt, wie sie enden wird, da an dieser Stelle der Geschichte doch noch viele Frage offen sind.

SuB
Im Septeber sind viel zu viele Bücher bei mir eingezogen...

Das erste Buch war "Fragmente meines Lebens" von Hedi Fried, das ich mir kostenlos bei der Friedrich-Ebert-Stiftung bestellt habe, nachdem ich letzten Monat "Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden" gelesen hatte. 

Als nächstes zogen bei mir als Mitbringsel aus London zwei englische Bücher ein, in Leder gebunden und so unheimlich schön: "The Picture of Dorian Gray" von Oscar Wilde und "The Greatest Cases of Sherlock Holmes" von Arthur Conan Doyle. Zwei Klassiker, die ich einfach irgendwann lesen möchte.

Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich mir dann "Ich bin die Rache", den 6. Band der Shepherd-Reihe von Ethan Cross gekauft, sowie am Ende der Buchmesse am Sonntagabend noch zwei Bücher, frühere Rezensionsexemplare, bekommen: "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott und "Pandolfo" von Michael Römling. Vor allem über "Das Leuchten jenes Sommers" habe ich mich sehr gefreut, da es auf meiner Wunschliste ziemlich weit oben stand und ich mich schon im Frühjahr für ein Rezensionsexemplar beworben, aber kein Glück gehabt hatte.

Alles in allem schließe ich den Oktober damit mit einem +4. O.O


Liebe Grüße,
Sandra