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Samstag, 21. Januar 2023

Lesetipps für den Winter

Disclaimer: Alle Coverrechte liegen bei den Verlagen. Unbezahlte Werbung.


Ganz spontan habe ich mich heute dazu entschieden an der Aktion "Lesetipps für den Winter" von Leni (Meine Welt voller Welten) und Tanja (Der Duft von Büchern und Kaffee) teilzunehmen, nachdem ich diese Aktion schon lange bei einigen anderne Bloggerinnen verfolgt habe. 

Da ich nicht jahreszeitengebunden lese, habe ich immer gedacht, diese Aktion wäre nichts für mich, aber nun habe ich doch Lust teilzunehmen. 

Somit starte ich heute mit zwei Büchern für den Winter. Er startet hier in meiner Umgebung noch einmal richtig durch und hat dieses Jahr schon viel mehr Schnee gebracht, als in vielen Jahren zuvor. Ich freu mich, das auch mal wieder erleben zu dürfen. Nicht immer nur Regen und grau.

 

Lesetipp Nr. 1

"Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern" von Katharina Herzog (352 Seiten)

Dieses Buch konnte mich, obwohl ich eher weniger Liebesgeschichten lese, doch direkt abholen und in eine schöne weihnachtlich-winterliche Atmosphäre eintauchen lassen. In diesem kleinen Dorf in Schottland gibt es zahlreiche Traditionen wie Eisbaden und Rodeln auf einem hohen Berg. Vielleicht sind ja auch Ideen dabei, die ihr gerne umsetzen würdet? Für mich passte das Buch richtig gut in diese Jahreszeit.

Klappentext:

"Die junge Kunsthändlerin Vicky gerät durch Zufall an einen ungewöhnlichen Brief: Der 8-jährige Finlay aus Swinton-on-Sea in Schottland hat ihn an seine verstorbene Mutter geschrieben. Vicky ist berührt – aber auch neugierig, denn dem Brief liegt ein Foto bei, auf dem Finlay eine seltene Ausgabe von «Alice im Wunderland» in den Händen hält.

Vicky reist nach Swinton, wo Graham, der Vater des Jungen, ein Antiquariat führt, und wird prompt für die neue Aushilfsbuchhändlerin gehalten. Swinton ist ein ganz und gar außergewöhnlicher Ort. Ein uriges Dorf voller Buchläden und Bücherwürmer und dazu eine Schar mitunter sehr eigenwilliger Einwohnerinnen und Einwohner.

Unversehens gerät Vicky mitten in die Geschichte um Finlay, seinen Vater Graham – einen attraktiven Buchhändler und Witwer – und ein sehr wertvolles Buch. Doch sie hat auch etwas zu verbergen: dass sie mit einem Auftrag angereist ist, der ihre zarten Freundschaftsbande in Swinton zu zerreißen droht ..."

 

Lesetipp Nr. 2

"Frostgrab" von Allie Reynolds (416 Seiten)

Dieses Buch handelt von jungen Snowboardern und Snowboarderinnen und spielt daher in einer entsprechend winterlich-verschneiten Szenerie. Aber auch die Atmosphäre wird von Tag zu Tag frostiger und die eine oder andere Intrige und Eifersüchtelei senken die Temperaturen zusätzlich. Auch dieses Buch passt für mich perfekt zum Winter, um es in eine dicke Decke gehüllt mit einem Tee in der Hand zu lesen.

Klappentext:

"Die Snowboarderin Milla trifft auf einer einsamen Lodge in den französischen Alpen ihre Clique von früher wieder. An diesem Ort haben sie vor zehn Jahren gemeinsam trainiert, bis eine Tragödie alles zunichtemachte. Doch was Milla als harmloses Wiedersehen ansah, entwickelt sich schnell zum gnadenlosen Psychospiel. Plötzlich sind die Handys verschwunden, und die Seilbahn steht still. Dann ist der Erste von ihnen tot. Die eisige Bergspitze droht zum Grab für sie alle zu werden, wenn sie nicht ihr düsterstes Geheimnis offenbaren. Und jeder hat etwas zu verbergen. Besonders Milla."

 

 

 

Liebe Grüße,

Sandra

Dienstag, 1. Dezember 2020

Zurückgeschaut auf den November 2020

 [Werbung, unbezahlt, z.T. Rezensionsexemplare]  


Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen zurück bei meinem Monatsrückblick. Der November war wieder ziemlich gut und ich konnte ihn mit 7 Büchern und 1913 Seiten beenden. Das freut mich! :)

 


| mein Leben |

Mein November began mit zwei Wochen Quarantäne... So schnell kann es gehen! Ich habe immer gedacht, ich bin mega vorsichtig und trage den Mund-Nasen-Schutz überall wo man muss und teils auch wo man nicht muss und auch auf der Arbeit regelmäßig. Tja, hat nicht gereicht. Zwar war mein Test negativ, trotzdem musste ich zu Hause bleiben und meinen Unterricht über Telefon, WhatsApp und andere Plattformen organisieren. An manchen Tagen hatte ich mehr Arbeit, als im regulären Arbeitsleben! Vor allem dieses nicht wirklich abschalten können, da immer nochmal was reinkommen könnte, was man tun muss, war stressiger als man es sich als Außenstehender vorstellen kann. Aber ich bin froh, dass es eben kein positiver Test war und ich mir um meine Gesundheit keine Sorgen machen musste - auch wenn man trotzdem übervorsichtig wird und bei jedem Zwicken, Nieser und Huster aufschreckt. In der Zeit haben ich dann aber auch drei Thriller weggelesen. Zu irgendwas war sie dann also docht gut. ;-)
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich nehme "Wuthering Heights" von Emily Bronte aus dem November mit in den Dezember. Ich muss einfach einsehen, dass englische Klassiker bei mir zwei Monate dauern. Das ist jetzt das dritte Buch. bei dem es so ist. Aber das ist in Ordnung. Ich bin etwas über die Hälfte und werde den Rest im Dezember schaffen. Es gefällt mir auch ganz gut, obwohl es sprachlich schon eine Herausforderung ist.
 
Außerdem lese ich im Moment im Bus "Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky und bin auch hier über der Hälfte. Auch dieses Büchlein gefällt mir wirklich gut. Es ist eine ruhige, aber interessante Geschichte.
 
Ach ja und "Don Quijote" von Cervantes . Ich habe das Buch schon aus meiner Lesetatistik für 2020 gelöscht. Das wird nichts mehr. Auf ein Neues in 2021. xD



| Top & Flop des Monats |

Top: 
Den November habe ich mit "Frostgrab" von Allie Reynolds gestartet. Dieses Buch hat mich bereits in der Leseprobe total mitgerissen, so dass ich es mir auch gleich gekauft habe. Und was soll ich sagen, es ging genauso gut weiter, wie es begonnen hatte. Das war nach meiner Leseflaute im Oktober genau das richtige Buch, um in den November zu starten. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und habe mit Milla und Co mitgebangt. Und durch die detaillierten Beschreibungen der Charaktere, war in meinem Kopfkino ganz schön was los. Hui. 5 Sterne und eins meiner Jahreshighlights.

Flop: 
Da ich im November auf einem  Thriller-Trip war, habe ich zu Arno Strobles "Offline" gegriffen, von dem ich mir viel versprochen habe. Leider konnte dieses Buch mich nicht überzeugen. Ich habe es zwar in 1,5 Tagen gelesen, was eigentlich für ein tolles Buch sprechen würde, aber für mich spricht es nur für die Langeweile am letzten Tag meiner Quarantäne, an dem ich wirklich nichts anderes mehr zu tun hatte als lesen. Ich fand das Buch zu keinem Zeitpunkt wirklich spannend. Das Ende war dann ein kleines bisschen interessant, aber auch das fand ich nicht spannend. Es waren mir viel zu viele Charaktere, die ich lange Zeit nicht auseinanderhalten konnte, auch weil sie gefühlt immer alle gleichzeitig und durcheinander dran kamen. Dann wurden ständig andere Menschen beschuldigt und das dieser Code so lange nicht entschlüsselt wurde, fand ich auch unrealistisch, da selbst ich, die nichts vom Programmieren versteht, aber von den Einsen und Nullen weiß, bin direkt darauf gekommen! Ein für mich schwacher Thriller, der mir nun auch keine Lust mehr macht das Buch "die App" zulesen. 2 Sterne.

Mittwoch, 11. November 2020

Thriller: Allie Reynolds "Frostgrab"

 [Werbung, unbezahlt]


Allie Reynolds - "Frostgrab"


  (© HarperCollins)

Bibliographische Angaben
Autorin: Allie Reynolds, Übersetzer: Jürgen Bürger
Titel: Frostgrab, Orginaltitel: Shiver
Verlag: HarperCollins
Erschienen am: .10.2020
Format: broschiert
Seiten: 411
Preis: 15,-  


Zur Autorin:
Allie Reynolds ist ehemalige Snowboardfahrerin, die zu den zehn besten der Welt gehörte. Nach ihrer Karriere zog es sie aufs Surfbrett und sie unterrichtete fünfzehn Jahre lang Englisch als Fremdsprache in Australien. Nun schrieb sie diesen Thriller und arbeitet bereits am nächsten. [Vergleiche: https://www.harpercollins.de/collections/allie-reynolds, 09.11.2020, 20:13 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover passt super zum Titel und hat auch direkt meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hat man dann einmal das Buch gelesen, erkennt man darin auch die gefährlichen Gletscherspalten von denen dort mehrfach die Rede ist, daher eine tolle Illustration!

Zum Buch:
Das Buch erzählt in zwei Zeitsträngen von einer Gruppe junger Snowboarder und Snowboarderinnen, ihrer Freundschaft, ihren Intrigen und Affären. Vor allem die männchlichen Charaktere entwickelten in meinem Kopf ein sehr attraktives Äußeres, wobei auch immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass auch die Mädchen Eindruck machten. Sympathisch waren sie mir alle mal mehr mal weniger, bis auf eine weibliche Person, die mir einfach durch die Bank weg unsympathisch war.

Vor 10 Jahren waren sie alle in der Blüte oder auf dem Weg zu einer großen Karriere, damals alle Anfang 20. Sie verbrachten viele Wochen in einem kleinen Skiort, wohnte dort teils gemeinsam und trainierten und feierten täglich zusammen. Daraus entwickelten sich natürlich Liebschaften, aber auch Eifersucht, Neid und Rivalitäten. Obwohl sie eine Gruppe Freunde sind, spielen vor allem die negativen Gefühle eine große Rolle und ein Mädchen steht da ganz besonders im Vordergrund, da sie eine hinterhältige Intrigantin ist, die jedoch immer wieder von ihrem großem Bruder in Schutz genommen wird. Das Verhältnis innerhalb der Gruppe wird immer angespannter bis es plötzlich für mehrere Menschen verhängnisvolle Folgen hat.
10 Jahre später, im "heute", trifft sich ein Teil der Gruppe wieder in der Hütte im Skigebiet. Sie wurden abseits der Saison eingeladen, doch recht schnell wird klar, dass hinter dieser Einladung mehr als ein einfaches Wiedersehen steckt, nachdem man sich 10 Jahre nicht gesehen hat. Es passieren merkwürdige Dinge, erst noch harmlos, dann immer gefährlicher bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen. Schnell habe auch ich als Leserin keinem der Anwensenden mehr vertraut und in jedem den potentiellen Mörder gesehen. Sobald einer nicht im Raum war, habe ich mit dem schlimmsten gerechnet. 
 
Die Geschichte hat mich vor allem im "Heute" absolut mitgerissen! Zwar fand ich den Teil "vor 10 Jahren" erst weniger Interessant, da ich mich sehr über die intrigante Person geärgert habe und nicht nachvollziehen konnte, wie sich einige andere nicht einfach von ihr abgewendet haben, aber auch dieser Teil der Geschichte hatte seine charmanten Seiten und wurde gegen Ende hin noch einmal spannend. Im "Heute" konnte ich jedoch nicht umhin mitzufiebern und mitzubangen. Der Verlauf des aktuellen Zeitstrangs  wurde auch immer dramatischer und stimmte mich gegen Ende doch auch traurig. 
 
Jedoch gibt auch dieses eher nicht-happy-end einen kleinen Lichtblick und ein positives Ereignis, so dass ich auch mit dem Ende zufrieden gewesen bin und gerne noch ein paar Seiten weiter gelesen hätte.  
 
Abschließend möchte ich noch die Fachbegriffe des Snowboardsports erwähnen, die vor allem im Erzählstrang "vor 10 Jahren" häufig zu finden sind. Mich selbst hat es nicht gestört, dass ich nicht genau wusste, welcher Ausdruck nun welchen Trick bezeichnet oder was genau dort in der Halfpipe geschah, da es für den Rest der Geschichte irrelevant war. Dies sollte man jedoch im Sinn haben, wenn man zu diesem Buch greift.
 
 
Fazit:
Ein spannungsgeladenes Buch in zwei Erzählsträngen, das den Leser in die Welt des Snowboardsports eintauchen lässt. Man wird Teil einer Clique, die einander das Leben nicht nur leichter macht und deren Machenschaften sie bis in die Gegenwart verfolgen.

Leseempfehlung:
Eine Leseempfehlung für alle, die es nicht stört, wenn sie die Snowboardfachbegriffe nicht kennen und diese getrost überlesen können, denn für den Verlauf der Handlung sind sie irrelevant. Außerdem sollte man mit den diversen Arten der Affären, hetero- sowie homosexuell, keine Probleme haben und auch kleinere Sexszenen lesen können.
 

Rating:




  5 von 5 Sternen