Donnerstag, 16. Mai 2024

TTT: 10 Klassiker

 [Werbung, unbezahlt, alle Coverrechte liegen bei den Verlagen]

 


 

10 Klassiker, die ich gelesen habe

Die erste Frage ist direkt wieder, was ist ein "Klassiker"? Muss ein Klassiker alt sein und wenn ja, wie alt? Gelten auch "moderne Klassiker" und was sind moderne Klassiker? Wie alt muss ein Buch also zumindest sein, um ein "moderner Klassiker zu sein? Fragen über Fragen. 

Ihr seht hier jeweils meine Ausgabe. Viele tragen daher englische Titel, da ich einige Klassiker auf Englisch gelesen habe, was in erster Linie daran liegt, dass mir die Ausgaben besser gefallen: teils in Leder gebunden, teils mit Laser Cut und in limitierter Ausgabe.


 

"Die unendliche Geschichte" von Michael Ende
Diesen Klassiker habe ich erst in diesem Jahr gelesen und wirklich sehr gemocht. Es ist eine schöne Geschichte über Freundschaft, die ich sehr empfehlen kann.

"Das Bildnis des Dorian Gray" von Oscar Wilde
Das widerum war mein aller erster bewusst gelesener Klassiker, außerhalb der Schulzeit. Mir hat die Geschichte um Dorian Gray, der sich malen lässt und dessen Gemälde sich dann immer mehr seinem wahren Ich und Alter nach verändert, sehr interessant. Eine Geschichte um gesellschaftliche Zwänge und Erwartungen.

"Don Quijote" von Cervantes
1600 Seiten in einem eher altertümlichen Deutsch haben mich Jahre gekostet bis ich das Buch beendet habe. Es ist eigentlich in zwei Bücher aufgeteilt, wovon mir das erste noch ganz gut gefallen hat. Es sind die Geschichten, die man so vom Hören-Sagen kennt. Der zweite Teil war für mich dan zäher.

"Der große Gatsby" von F. Scott Fitzgerald
Von dieser Geschichte habe ich mir viel versprochen, sie war auch nicht schlecht, blieb aber ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. Ein reicher Mann, der seiner verflossenen Liebe hinterher trauert und als er ihr noch einmal begegnet alles versucht, um die Frau doch noch für sich zu gewinnen. Mit schwerwiegenden Folgen. 

"Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry
Eine sehr schöne Geschichte, die kurz, aber sehr tiefgründig ist. Ich kann nachvollziehen, wenn man den Hype nicht versteht, aber schön ist sie alle Mal.

"Sturmhöhe" von Emily Bronte
Das ist mal eine Liebesgeschichte, die nicht so schnulzig ist, wie viele die ich aus damaligen Zeiten gelesen habe. Hier sind nicht alle glatt und es dreht sich nicht alles darum den meist begehrtesten Junggesellen zu heiraten. Es wird aus Fenstern geklettert, sich heimlich getroffen und an Friedhofsmauern gelehnt. Die Geschichte fand ich wild und echt.

"Der geheime Garten" von Frances Hodgson Burnett
Ein junges Mädchen wächst nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel auf, der ein großes Anwesen mit einem geheimen Garten besitzt. Eines Tages entdeckt das Mädchen aber nicht nur den Garten, sondern auch einen versteckt gehaltenen Cousin und trotz aller Hürden in ihm einen Freund. Eins meiner Lieblingsbücher.
 
"Anne auf Green Gable" von Lucy Maud Montgomery
Eine Familie entschließt sich einen Jungen zu adoptieren, der ihnen auf ihrem Anwesen zur Hand gehen soll, doch sie bekommen ein Mädchen und sind schier unglücklich und überfordert mit der Situation. Dazu ist Anne noch tollpatschig und gesprächig, was für einiges Drama sorgt. Auch diesen Klassiker habe ich geliebt.

"Dracula" von Bram Stoker
Zu diesem Buch muss ich wohl nicht allzu viel sagen, denn die Geschichte wird den meisten bekannt sein. Mich hat sie gut unterhalten.

"Jane Eyre" von Charlotte Bronte
Auch das war nicht die typische Liebesgeschichte, die man aus Klassikern kennt. Zwar ging sie eher in die Richtung als "Sturmhöhe" von der anderen Bronte-Schwester, aber auch hier hat die Frau ihren eigenen Willen, trifft eigene Entscheidungen und es geht nicht nur darum, wer die beste Partie macht. Hat mir auch gut gefallen.
 
 
Nun bin ich sehr auf eure Klassiker gespannt. Alte oder moderne Klassiker? Lasst gerne eure Links da. Ich habe im Moment privat sowie beruflich einige Termine und komme oft nicht direkt am Donnerstag oder Freitag dazu eine Runde zu drehen, möchte aber gerne bei auch allen vorbei schauen.


Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 15. Mai 2024

Roman: Beatrice Salvioni "Malnata"

  [Werbung, Rezensionsexemplar]


  Beatrice Salvioni "Malnata"
 


(© Penguin)

Übersetzung: Anja Nattefort
Erscheinungstermin: 15.05.2024
Verlag: Penguin 
Format: Hardcover
Reihe: ---
Seitenzahl: 272 
Preis: 24,-€ 

"
Unter der sengenden Sonne der Lombardei im Jahr 1935 begegnet Francesca zum ersten Mal Maddalena, die von allen im Ort nur »Malnata« genannt wird: »Die Unheilbringende«. Francesca – zu Konformität und Gehorsam erzogen – ist sofort fasziniert von dem barfüßigen Mädchen, dessen Hände immer schmutzig sind, die Augen voller Trotz. Entgegen allen Warnungen freundet sich Francesca mit Maddalena an und lernt mit der Zeit, den Lügen der Erwachsenen zu misstrauen. Doch in einer Gesellschaft, die keinen Platz hat für weibliches Freiheitsdenken, ist jedes falsche Wort und jede unfolgsame Tat eine Gefahr …"


Zur Autorin:
Beatrice Salvioni studierte in Mailand Literatur und besuchte anschließend eine renommierte Schreibschule in Turin. Sie schrieb bereits mehrere Erzählungen, die zum Teil auch prämiert wurden, bevor sie 2021 ihren ersten Roman im Italienischen veröffentlichte, der nun auch ins Deutsche übersetzt wurde. [Vergleiche: https://www.penguin.de/Autor/Beatrice-Salvioni/p734042.rhd, 12.05.2024]
 
 
Zum Cover: 

Das Cover ist eher schlicht in Grautönen gehalten und zeigt ein junges Mädchen vor einer Wand. Der Titel des Buches ist gelb gedruckt. Alles in allem hätte mich das Cover in der Buchhandlung nicht dazu verleitet, das Buch in die Hand zu nehmen.

Montag, 13. Mai 2024

Wochenrückblick KW 19/2024

     

Wochenrückblick KW 19/2024

 
Diese Woche startete ähnlich wie die letzte: nicht gesund. Vor allem der Montag, aber auch Dienstag Abend und Donnerstag Vormittag waren durchwachsen. Oh man, es reicht mir langsam wirklich! Es bleibt so viel auf der Strecke, privat sowie beruflich. 2024 meint es wirklich nicht gut mit mir.

Mittwoch war zum Glück prima und ich konnte zur Bonner Theaternacht gehen. Dort habe ich zwei kurze deutsche Stücke gesehen, eins zu Märchenadaptionen, das mir gut gefallen hat. Im Anschluss haben wir dem Beethoven Orchester bei einer öffentlichen Probe gelauscht, was mich sehr fasziniert hat und einem Impro-Musik-Duo zugeschaut. Abschließend ging es noch einmal zurück zur ersten Location, wo wir ein spanisches und ein englisches Stück gesehen haben. Vor allem das englische Stück war richtig toll und ein runder Abschluss des Abends. 

Als es mir am Donnerstag Nachmittag irgendwann wieder gut ging, konnte ich wenigstens meine Wohnung in Schuss bringen als auch Essen für den Freitag vorbereiten, an dem mich meine Eltern besuchen kamen.
 
Freitag hatte ich einen schönen Tag mit meinen Eltern. Am Samstag merkte ich dann zwar an meiner Erschöpfung, dass der Anfang der Woche schwierig gewesen war, aber da wir für Samstag keine Pläne hatten und nur einen kurzen Spaziergang gemacht haben, war es ein erholsamer Tag. Nach ihrer Abreise habe ich eine kurze lesende Pause auf dem Balkon eingelegt und anschließend meine Elternsprechtage zu Ende vorbereitet, womit ich pünktlich zum ESC fertig geworden bin.


Gelesen:
 

 
Beendet: "Malnata" von Beatrice Salvioni
 
Gelesen: "Voll und ganz: Der Begleiter zu deiner individuellen Ernährung" von Janka Meinken (Kapitel 4: Neue Welten: neue Lebensmittel, Kombinationen oder auch Restaurants ausprobieren)
 
Durchgelesen: "Das Kind in mir will achtsam morden" (achtsam morden #2) von Karsten Dusse



Sonntag, 12. Mai 2024

Thriller: Marc Raabe "Die Dämmerung"

 [Werbung, selbstgekauft]


  Marc Raabe "Die Dämmerung"
 


(© Ullstein)

Erscheinungstermin: 27.03.2024
Verlag: Ullstein
Format: broschiert
Reihe: Art Meyer #2
Seitenzahl: 512
Preis: 17,99€

"
Ich habe mit dem Leben bezahlt. Mit deinem.

Im Königswald wird eine bizarr arrangierte Leiche gefunden, halb Mensch, halb Tier. Art Mayer und Nele Tschaikowski identifizieren die Tote als Charlotte Tempel – eine gefeierte Wohltäterin, bei allen beliebt und für den wichtigsten Medienpreis des Landes nominiert.

Schnell gerät Tempels einundzwanzigjährige Tochter unter Verdacht: Leo ist rebellisch, unberechenbar und zeichnet ein ganz anderes Bild ihrer Mutter. Doch Art Mayer zweifelt an ihrer Schuld.

Bis eine zweite Frau aus dem Kreis der Nominierten stirbt. Zunächst deutet nichts auf Leo, doch dann taucht ein mysteriöses Tonband mit belastendem Inhalt auf. Wer ist Leo – ein Opfer der Umstände? Oder die jüngste Serientäterin von Berlin, unterwegs zu ihrem dritten Opfer?"



Zum Autor:
Marc Raabe war Geschäftsführer und Gesellschafter einer TV- und Medienproduktion, schreibt aber heutzutage nur noch Bücher. Seine Romane sind in über zehn Sprachen übersetzt. In seinen Büchern bedient er sich des filmischen Erzählens, Schnitttechniken, Cliffhangern und Psychologie. [Vergleiche: https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/autoren/autor-detailansicht/name/marc-raabe.html, 12.05.2024]
 
 
Zum Cover: 

Das Cover ist wie bereits der erste Band der Reihe einfarbig in einer kräftigen Farbe gehalten, dieses Mal ist es grün. Zudem sind mein einen Hirsch und einen Waldausschnitt in schwarz und blau Tönen. Der Name des Autors ist wieder in weißen Großbuchstaben in der oberen Hälfte des Covers vermerkt. Mir gefällt das Cover sehr, vor allem, da es so gut zur Reihe passt. Den schwarzen Farbschnitt, den meine erste Auflage hat, hätte es aber nicht gebraucht.

Donnerstag, 9. Mai 2024

TTT: 10 Bücher von mir unbekannten Autor:innen auf meiner Wunschliste

 [Werbung, unbezahlt, alle Coverrechte liegen bei den Verlagen]

 


 

10 Bücher von mir noch unbekannten Autor:innen auf meiner Wunschliste

Das war auch wieder eine etwas einfachere Aufgabe. Zwar habe ich viele bekannte Autorinnen und Autoren auf der Wunschliste, zum einen, da ich Reihen liebe und zum anderen, da es ja doch schön ist zu etwas gewohnt Gutem zu greifen, aber doch auch viele Schreibende, von denen ich noch nie etwas gelesen habe. Heute zeige ich euch zehn von diesen. Vielleicht kennt ihr ihre Bücher ja schon.



1. "Das Gras auf unserer Seite" von Stefanie de Velasco
Die Geschichte über drei Freundinnen Mitte vierzig, deren Lebensplanungen plötzlich noch einmal auf den Kopf gestellt werden.

2. "Unser Tag ist heute" von Virginie Grimaldi
Drei sehr unterschiedliche Menschen (Jeanne, 74, kürzlich verwitwet; Iris, 33, schwanger und ihrer toxischen Beziehung entflohen; Théo, 18, Konditorlehrling ohne Bleibe) bilden aus der Not eine WG und werden füreinander zur Ersatzfamilie.

3. "Die Stauffenbergs: Eine große Liebe in Zeiten des Krieges" von Charlotte Roth
Die Liebesgeschichte eines Paares, die so normal begann und dann durch den Lauf der Geschichte so tragisch weiterging. 

4. "Café Alba: Ein Traum aus Nuss und Schokolade" von Emilia Lombardi
Dieses Buch habe ich letztens zufällig in der Buchhandlung gesehen und wäre nicht mein SuB gewesen, hätte ich es direkt mitgenommen. Es klingt nach entspannter Lektüre und das Cover spricht mich sehr an.

5. "Die versteckte Apotheke" von Sarah Penner
Dieses Buch ist als Hardcover einfach so wunderschön und auch die Geschichte klingt sehr interessant, auch wenn ich schon kritische Rezensionen gelesen habe. Das Buch und auch das nächste der Autorin stehen beide schon lange auf dem Wunschzettel.

6. "Fräulein Anna, Gerichtsmedizin: Die Prinzregentenmorde" von Petra Aicher
Hier gefällt mir die Gerichtsmedizin-Thematik und dann auch noch eine Frau 1912. Klingt richtig gut. Es gibt auch einen zweiten Band, ob mehr kommt, weiß ich nicht.

7. "Das Medaillon" von Cathy Golke
Auf dieses Buch bin ich nach der Lektüre von "Der Engel von Warschau" aufmerksam geworden. Es geht hier wieder um eine jüdische Familie, die ihr Kind weggibt, um es vor dem Warschauer Gettho zu schützen und ihm eine Zukunft zu ermöglichen.

8. "Die Stewardessen: Eine neue Freiheit" von Svea Lenz
Auch eine sehr interessante Dilogie. 

9. "Das verbotene Notizbuch" von Alba de Céspedes
Eine Frau, die ein, wie sie selbst auch denkt, unscheinbares Leben führt, bis sie beginnt eine Art Tagebuch zu führen und Schritt für Schritt ihr Leben verändert. 

10. "Leo Berlin" von Susanne Goga
Der erste Band um Kommissar Leo Wechsler im Berlin von 1922. Ich mag solche historischen Krimis sehr gerne und diese Reihe, mal zur Abwechslung von einer Frau geschrieben, möchte ich sehr gerne noch lesen.

Oh man, das war keine gute Aufgabe... jetzt sitze ich hier und würde am liebsten die Hälfte der Bücher sofort kaufen.

Liebe Grüße,
Sandra