Sonntag, 27. Mai 2018

Buchrezension: Leo Forrest "Der Gentleman"

Ein paar der Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe, aber noch nicht renzensiert habe, möchte ich euch gerne noch vorstellen. Beginne tue ich heute mit diesem hier:
 

Leo Forrest "Der Gentleman"

Bibliographische Angaben
http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-gentleman.htmlAutoren: Leo Forrest 

Übersetzer: Cornelius Reiber
Titel: Der Gentleman
Originaltitel: The Gentleman
Reihe: -
Erschienen am: 11.04.2017
Format: Gebunden
Seiten: 296
Preis: 20,00€

(© Aufbau Verlag, Durch Klicken auf das Cover, gelangt ihr zum Verlag)


der Autor:
Leo Forrest ist ein amerikanischer Autor, der in Alaska aufwuchs und später in New York studierte. Er arbeitete als Zimmermann, als Fotograf und im Großraumbüro. (Quelle: Bucheinband)

Donnerstag, 24. Mai 2018

Rückblick: Gelesen im April

Hallo meine Lieben,
dieser Beitrag steht schon seit knapp zwei Wochen in den Startlöchern, aber ich habe es zeitlich einfach nicht geschafft, ein Foto zu machen. Oh man!
 
Im April habe ich irgendwie wenig gelesen. Lag das am schönen Wetter? Oder daran, dass ich ein Buch auf Englisch gelesen habe? Obwohl ich dabei nie das Gefühl habe langsamer zu lesen, hatte ich schon öfter hinterher den Eindruck, dass ich weniger geschafft habe. Komisch! Ich habe nur 2 Bücher mit insgesamt 752 Seiten beendet.



Gelesen:
Das erste Buch im April war "Der Gentleman" von Leo Forrest. Es hatte meine Aufmerksamkeit vor allem aufgrund des tollen Covers erlangt. In dem Roman geht es darum, dass ein Dichter glaubt seine Frau an den Teufel verkauft zu haben, dann jedoch merkt, dass sie ihm fehlt und sich auf die Suche nach ihr macht. Er bekommt dabei Unterstützung von diversen schrägen Charaktere. Überhaupt ist das Buch eine Sammlung an schrägen Charakteren, was ihm eine gewisse Leichtigkeit gibt. Es war keine atemberaubende Geschichte, aber recht unterhaltsam.

Das zweite Buch war endlich "Origin" von Dan Brown. Das hatte ich mir schon glücklos zu Weihnachten gewünscht und nun endlich zum Geburtstag bekommen. Die Bücher um Robert Langdon reißen mich immer total mit. So war es auch bei diesem hier. Ich liebe die Reibereien zwischen Religion und Wissenschaft in Dan Browns Büchern. Dieses Mal fand ich es besonders interessant, da ich unbedingt wissen wollte, was der Futurist Kirsch entdeckt hatte, was jedoch erst gegen Ende des Buches aufgedeckt wird.

SuB
Somit habe ich im März einen Thriller und einen Roman von meinem SuB gelesen. Beide Bücher waren jedoch erst wenige Tage dort, da ich sie Anfang März geschenkt bekommen habe. Beides gebundene Bücher. 
Hinzugekommen sind im April drei Bücher: 
"S" von J.J. Abrams und Doug Dorst. Als es 2016 auf Deutsch erschien, war es mir leider zu teuer. Und nun habe ich mich tierisch darüber geärgert, es nicht zu besitzen! Als ich es dann auf Englisch mit all den Zusätzen gesehen habe, musste ich es kaufen! Und es war sogar ziemloich günstig! Nur knapp 23,-€ für ein Buch, das damals auf Deutsch 50,-€ gekostet hat! 
Zudem habe ich zwei Bücher gewonnen: "Aisha" von Jesper Stein und "Schlüssel 17" von Marc Raabe. Auf letzteres freue ich mich schon, da es wirklich gut klingt! Bei "Aisha" lasse ich mich überraschen, da es der 4. Band einer Reihe ist und ich 1 bis 3 nicht kenne. 
Somit kletterte mein SuB wieder um ein Buch. Oh.
 
Aktuell:
Außerdem habe ich anfang Mai bereits mit "Beautiful" von Christina Lauren angefangen. Es ist der 5. oder 6., je nachdem, ob man das eine Buch über eine Frau dazu zählt, der "Beautiful"-Reihe.
"Jeder ist beziehungsfähig" von Stephanie Stahl liegt weiterhin auf meinem Nachttisch. Irgendwie reizt es mich im Moment nicht sonderlich.


Ich wünsche euch einen tollen Rest-Mai und bald lesen wir uns auch schon wieder mit dem nächsten Rückblick! xD


Liebe Grüße,Sandra

Montag, 23. April 2018

Welttag des Buches 2018: 3 meiner Schätze

Am 23.April feiert die bibliophile Welt den UNESCO - "Welttag des Buches", der aus einen katalanischen Brauch um den Schutzheiligen St. Jordi entstanden ist. Gleichzeitig fällt dieser Tag auf den Todestag von William Shakespeare und Miguel de Cervantes, zweier der bedeutendsten Literaren unserer Vergangenheit.

Auch ich möchte diesen Tag den Büchern widmen und euch drei Werke vorstellen, die schon relativ alt und niemals so gewürdigt worden sind, wie sie es meiner Meinung nach verdient gehabt hätten. Ich möchte sie auf keinen Fall in meiner Privatbibliothek missen!


Von links nach rechts
Gregory & Tintori - "Das Buch der Namen" (Thriller)
Henri Loevenbruck - "Das verschollene Pergament" (Mysterythriller)
Birgit Fiolka - "Amazonentochter" (Historischer Roman)

1. Gregory & Tintori "Das Buch der Namen"
Die sechsundreißig Gerechten dieser Welt. 
Wie lange werden sie noch leben?
Das weiß nur Gott - und diejenigen, die sie töten.

Ein uralter Papyrus mit einer Namensliste. Nach jahrelanger Suche im ägyptischen Wüstensand hält Sir Rodney ihn endlich in den Händen. Wenige Minuten später ist der Archäologe tot.
Damit nimmt eine rätselhafte Mordserie ihren Lauf. Auf der ganzen Welt werden Menschen getötet, die bestimmte Namen tragen.
Und nur David Shepherd kann das Morden stoppen. Denn er ist der Einzige, der die Namen kennt...

Dieses Buch war eins der ersten, die mich als junge Erwachsene wieder ans Lesen gebracht haben! Ich erinnere mich sehr gut, wie ich nach der Schule bei meinen Eltern in der Küche saß und las, als mein Vater nach seinem Nachtdienst aufstand und ganz überrascht meinte "Du sitzt und liest?!". Mittlerweile würde ihn wohl eher das Gegenteil überraschen. 
Das Autorenduo hat auch noch ein weiteres Buch "Das Auge Gottes" geschrieben, welches mich nicht weniger in seinen Bann gezogen hat.

Bibliographische Angaben
Autorinnen: Jill Gregory & Karen Tintori
Übersetzerin: Anja Schünemann
Titel: Das Buch der Namen
Originaltitel: The Book of Names
Reihe: -
Erschienen im: Dezember 2006
Verlag: rororo - Rowohlt Taschenbuch Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 397
Preis: - nicht mehr regulär zu erwerben 


2. Henri Loevenbruck "Das verschollene Pergament"
Eine rätselhafte Verschwörung, eine Geheimloge aus dem Mittelalter und die lebesgefährliche Jagd nach einem mysteriösen Manuskriptt...

Ari Mackenzie ist Speizalist für Sekten und Verschwörungen bei der Pariser Polizei. Als  er seinen Freund Paul aufsucht, findet er dessen grausam zugerichtete Leiche vor: Der Schädel wurde durchbohrt, das Hirn verflüssigt. Doch dies ist nur der Auftakt zu einer Serie von bizarren Morden. Offenbar stehen sie alle mit einer jahrhundertealten Geheimloge und einem verloren gegangenen Pergament in Zusammenhang. In diesem Manuskript fehlen dreizehn Seiten - genauso viele, wie die Loge Mitgleider hat... 

Auf den Autor bin ich durch Zufall gestoßen, als ich damals in einem Dan Brown - Fieber gewesen bin. Das Buch, wie auch der zweite Teil um Ari Mackenzie "Die Kathedrale des Bösen", erinnern stark an die Geschichten von Dan Brown um Robert Langdon. Mir persönlich gefallen sie sehr gut und es ist schade, dass sie so wenig Beachtung bekommen haben.

Bibliographische Angaben
Autor: Henri Loevenbruck
Übersetzerin: Marie-Sophie Kasten
Titel: Das verschollene Pergament
Originaltitel: Le Rasoir d'Ockham
Reihe: Ari Mackenzie #1
Erschienen im: Februar 2011
Verlag: Knaur
Format: Taschenbuch
Seiten: 539
Preis: - nicht mehr regulär zu erwerben


3. Birgit Fiolka "Amazonentochter"
Das abenteuerliche Leben einer mutigen, jungen Frau aus dem legendären Volk der Amazonen.
Kleinasien im 13. Jahrhundert v. Chr. - ein Handelstrupp wird von einer Horde wilder, kreigerischer Frauen überfallen: Amazonen. Die kleine Selina überlebt den Überfall. Sie wächst als Tochter der Königin des Stammes auf und lernt zu jagen, zu kämpfen und ihre Freiheit zu verteidigen. Als sie mit sechzehn ihre erste Reise unternimmt, wird sie vom Prinzen des großen Königreiches Hatti entführt und nach Hattusa verschleppt. Bisher gab es in ihrer Welt nur zwei Arten von Männern: Sklaven und Knechte. Nun wandelt sich ihr Weltbild, als ihr in Hattusa der ägyptische Gesandte Pairy begegnet...
Auch wenn es schon länger her ist, weiß ich, dass ich die Geschichte, um die Amazonentochter einfach genial fand. Es sind zwei Bände und ich habe damals den zweiten zuerst gelesen ohne zu wissen, dass dieser hier der erste war. Der zweite heißt "Das Vermächtnis der Amazonen" und ist mindestens genauso gut! Vielleicht sogar etwas besser. Dank dieses Beitrags habe ich auch gesehen, dass beide Bücher in einer Neuauflage wieder zu haben sind! Nicht mehr bei BasteiLübbe (eine Schande lieber Verlag!), sondern bei CreateSpace Independent Publishing Platform, einem selfpublishing Service von Amazon. Unbedingt lesen!
Bibliographische Angaben
Autorin: Birgit Fiolka
Übersetzerin: -
Titel: Amazonentochter
Originaltitel: -
Reihe: Amazonen #1
Erschienen im: Mai 2008
Verlag: BasteiLübbe (meine Ausgabe von 2008)
Format: Taschenbuch
Seiten: 684
Preis: 16,91€ für die Ausgabe von 2013 HIER

(c) CreateSpace Independent Publishing Platform by Amazon



Welche Bücher gehören zu euren Schätzen und sollten auch bei anderen Lesern einziehen?

Montag, 9. April 2018

Montagsfrage #1

 

Die Montagsfrage ist ein Projekt, das jede Woche bei Buchfresserchen stattfindet. Die Frage wird jeweils am Montag veröffentlicht und man hat sieben Tage Zeit diese zu beantworten. Dies ist meine erste Teilnahme, da mich die Frage sehr interessiert hat. :)

Ein Quartal des Jahres ist schon vorüber, Zeit für einen Zwischenstand. Hast du schon ein oder mehrere Highlights gelesen?

Im ersten Quartal waren tatsächlich oder vielleicht glücklicherweise schon ein paar Highlights dabei! 

"Ich bin böse" von Ali Land
Ein junges Mädchen, dessen Mutter eine Massenmörderin ist, meldet sich eines Tages bei der Polizei und wird daraufhin in einer Pflegefamilie untergebracht. Ihre Stiefschwester macht ihr jedoch das Leben schwer und weckt Charaktereigenschaften, die beängstigend sind.
Es war einfach ein beeindruckendes Buch!

"Pompeji" von Robert Harris
Das Leben kurz vor sowie während dem Vulkanausbruch, der Pompeji unter sich begrub. 
Ein rasanter historischer Roman, der mich schnell mitgerissen hat und von dem ich nicht genug bekommen konnte. Toll geschrieben!

"Die Männer auf meiner Couch - Wahre Fälle einer New Yorker Sexualtherapeuthin" von Brandy Dunn
Eine Psychologin berichtet von den Problemen ihrer Patienten, wie sie ihnen versucht hat zu helfen und reflektiert gleichzeitig ihre eigene Beziehung und ihre Gedanken über Männer generell. 
Vielleicht weil ich ohne jegliche Erwartung an das Buch gegangen bin, hat es mich einfach beeindruckt. Ich habe viel Interessantes gelesen, mir viele Gedanken gemacht und bin positiv überrascht von diesem Buch! 

Auch "Passagier 23" von Sebastian Fitzek hat mir sehr gut gefallen, aber vom Gefühl her und obwohl ich dem Buch fünf Sterne gegeben habe, fühlt es sich nicht an wie ein Highlight, sondern eher wie eine erfüllte Erwartung. So ist das mit den Erwartungen. 

Was waren eure Highlights im ersten Quartal?

Samstag, 7. April 2018

Rückblick: Gelesen im März

Huhu ihr Lieben,
ich kann es kaum glauben: Ein Quartal des neuen Jahres ist schon wieder rum! Ich habe das Gefühl, dass das Leben immer schnell rennt und man gar nicht hinterher kommt. Geht es euch auch so?
 
Im März habe ich 3 Bücher mit insgesamt 1121 Seiten gelesen. Wieder über 1000, das freut mich jedes Mal besonders!




Das erste Buch im März war "Pompeji" von Robert Harris, in das ich zunächst schwer reingekommen bin, welches mich dann aber total umgehauen hat. Ich glaube, es wird dauerhaft zu einem meiner Lieblingsbücher zählen und ich freue mich schon sehr, mehr von dem Autor zu lesen! Eine Rezension zu dem Buch findet ihr HIER.
Als nächstes habe ich "Passagier 23" von Sebastian Fitzek gelesen. Auch hier ein Autor, den ich erst vor kurzem angefangen habe zu lesen und dessen Bücher mir wirklich Freude bereiten. Es ist immer wieder schön, neue Autoren für sich zu entdecken! Egal, ob diese wirklich neu sind oder alte Hasen, die man eben nur für sich persönlich erst jetzt entdeckt hat. Auch dieses Buch mochte ich wieder sehr.
Als letztes habe ich "Die Männer auf meiner Couch - Wahre Fälle einer New Yorker Sextherapeuthin" von Dr. Brandy Dunn (mittlerweile publiziert sie unter ihrem angeheirateten Namen "Engler") gelesen. Dieses Buch lag schon gefühlt eine Ewigkeit auf meinem SuB, aber nun war der Zeitpunkt gekommen und es war wirklich interessant und hat mich zum Nachdenken bewogen. Es ist eine Mischung aus Sachbuch und Roman.

Im März habe ich einen historischen Roman, einen Thriller und ein non-fiction Buch gelesen, was wieder sehr abwechslungsreich gewesen ist. Das scheine ich im Moment zu brauchen. Früher habe ich fast ausschließlich Thriller und Krimis gelesen, aber bisher ist 2018 da sehr gemischt. Mal sehen, wie es die nächsten Monate so weiter geht.

Obwohl diese drei Bücher alle von meinem SuB kamen, ist dieser im März gewachsen. Ich hatte Geburtstag und habe 6 Bücher bekommen! Es hat schon etwas urkomisches: In all den letzten Jahren in denen ich an keiner SuB - Challenge teilgenommen habe, habe ich ein bis zwei Bücher bekommen, wenn überhaupt! Und dieses Jahr, wo ich doch meinen Stapel minimieren will, durften gleich 6 bei mir einziehen! Aber ich beschwere mich natürlich nicht. Bis auf ein Buch waren es alles Bücher von meinem Wunschzettel und dieses eine wurde mir sogar aus Indien mitgebracht. Einfach genial! Aber dadurch halt +3 für meinen SuB. Da die SuBabc-Challenge aber bis Ende Juli verlängert wurde, gehe ich davon aus, dass ich da noch viel abbauen kann.

Außerdem habe ich Ende März auf dem Flug in den Urlaub mit "Der Gentleman" von Leo Forrest angefangen. Welches hauptsächlich aufgrund des wunderschönen Covers auf meiner Wunschliste gelandet war. Zudem lese ich "Jeder ist beziehungsfähig" von Stephanie Stahl, welches mir aber weit aus weniger gefällt als "Die Männer auf meiner Couch" und sich daher unheimlich zieht.

Habt alle einen schönen April - am Wochenende soll es hier richtig warm werden! Ich bin gespannt.


Liebe Grüße,Sandra