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Dienstag, 1. Juli 2025

Leserückblick Juni 2025

[Werbung, unbezahlt]  



Hallo ihr Lieben,

endlich ein Lesemonat mit dem ich zufrieden bin! Im Juni waren es 5 Bücher mit 1782
Seiten
. Dies ist das bisher beste Resultat in 2025! Zwar nur 50 Seiten mehr als im Januar, was bisher der beste Monat gewesen ist, aber ja, es geht aufwärts, hoffentlich! Ich freue mich sehr darüber, das könnt ihr euch bestimmt vorstellen. Ich habe vier Thriller und einen Klassiker gelesen - man sieht, dass es weiterhin die Spannungsliteratur ist, die mich am ehesten in ihren Bann ziehen kann und zu der ich greife, wenn ich wieder regelmäßig zum Lesen kommen möchte.
 
Der Juni war in Bezug auf meinen Umzug der Schritt zum Zuhause und Wohlfühlen. Die Küche ist nun endlich da, die Lampen hängen. Ich freu mich sehr. Ja, es ist noch immer nicht alles zu 100% fertig, aber das war einfach schon der letzte große Schritt, der Rest darf mit der Zeit passieren. 
Ansonsten war beruflich viel los und auch das Auto durfte zur jährlichen Inspektion. Den Tag habe ich aber in der Stadt genutzt, war lecker frühstücken und dann bummeln. Die Zeit verging dabei viel schneller als gedacht. Ansonsten war an einem Samstag meine Familie da und Dank der Küche konnte ich auch wenigstens etwas auf den Tisch zaubern, da wir ansonsten den ganzen Tag gewerkelt haben und wenig nette Zeit hatten. Am letzten Wochenende war ich dann im Kino, habe den Formel 1 Film geschaut und im Anschluss noch lecker gegessen. Und schon war der Juni rum.

Sonntag, 22. Juni 2025

Thriller: Vincent Kliesch "Auris: Puls der Angst"

[Werbung, unbezahlt]


  Vincent Kliesch "Auris: Puls der Angst"

(© Droemer)
Übersetzung: -
Erscheinungstermin: 02.06.2025
Verlag: Droemer
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #6 - Reihenabschluss
Seitenzahl: 304
Preis: 12,99€

"True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge kann es nicht fassen: Ihre eigene Mutter hat sie belogen, die Demenz war nur vorgespielt! Und das war noch die kleinste Lüge. Denn Matthias Hegel, der forensische Phonetiker mit dem absoluten Gehör, spielt eine gänzlich andere Rolle in Julas Vergangenheit, als sie bislang dachte.

Doch bevor Jula echte Antworten erhält, werden Hegel und ihre Mutter vergiftet. Die Terroristen machen deutlich: Es existiert noch genau eine Dosis des Gegengifts – doch wer sie bekommen will, muss zu den Terroristen überlaufen. Könnte Jula wirklich zur Mörderin werden? Und selbst wenn sie dazu fähig ist – wen soll sie mit dem Gegengift retten, wen im Stich lassen? Um die größte Katastrophe in Julas Leben zu verhindern, ist Matthias Hegel bereit, über jede Grenze zu gehen und das Unvorstellbare zu tun …"



Zum Autor:
Vincent Kliesch ist ein deutscher Autor aus Berlin. Seine erste Thriller-Reihe veröffentlichte er 2010. Die Reihe um "Auris" schreibt er auf Grundlage einer Idee von Sebastian Fitzek.  [Vergleiche: https://www.piper.de/autoren/lea-kampe-10002066, 20.06.2025]
 
 
Zum Cover: 
 Auch das letzte Cover der Reihe passt perfekt zu den anderen, das schätze ich sehr. Man sieht wieder Schallwellen, den Titel der Reihe "Auris" größer und zentral sowie dann den Untertitel des Reihenbuchs etwas kleiner darunter. Wieder sind beide Namen, sowohl der des Autors, als auch der des Ideengebers auf dem Cover vertreten. 

Freitag, 2. Mai 2025

Leserückblick April 2025

[Werbung, unbezahlt, ein Rezensionsexemplar]  



Hallo ihr Lieben,


 
ich habe im April 4 Bücher mit 1495 Seiten gelesen. Auch wenn es für meinen Geschmack auf die Seitenzahl bezogen noch etwas zu wenig ist, freue ich mich sehr, dass es bereits deutlich mehr geworden ist als noch im Februar und März! Gelesen habe ich drei Thriller und einen Roman. Ich greife in der Regel zu Thrillern, wenn nichts mehr geht und das war im April wieder genau die richtige Entscheidung.
 
Und was war sonst so los? Wie die meisten von euch mitbekommen haben, bin ich Ende April umgezogen und lebe weiterhin im Chaos. Internet, Telefon und Fernsehen funktionieren weiterhin nicht. Außerdem gibt es noch zahlreiche Baustellen, die zusätzlich zu den nicht ausgepackten Kartons, nicht aufgebauten Möbeln oder noch nicht gelieferten Möbeln (u.a. Küche und Bett) an meinen Nerven zehren. Das wird auch defintiv noch den ganzen Mai so gehen. Ansonsten war hier wirklich nichts los, da meine Mutti und ich selbst an Ostern den Umzug vorbereitet haben. Ein leckeres Frühstück am Sonntag haben wir uns aber trotzdem vorbereitet und waren an zwei Freitagen essen und bummeln.

Donnerstag, 3. April 2025

Leserückblick März 2025

[Werbung, unbezahlt, Rezensionsexemplare] 



Hallo ihr Lieben,



viele Grüße aus meinem Chaos! Ich fange diesen Monat mal anders herum an: 
 
Was habe ich gemacht? Über Karneval war ich in meiner Heimat, um dort in diversen Möbelhäusern meine neuen Möbel zu bestellen. Es wird doch einiges neu kommen, da Stühle und Sofa einfach durchgesessen sind, das Schlafzimmer damals schon aus dem WG-Zimmer mit umgezogen ist und auch ohne Umzug geplant war, es auszuwechseln, na ja und dann habe ich einfach ein Zimmer mehr. Ein paar kleine Teile habe ich auch online bestellt. Hier und da fehlt noch etwas. Dann hatte ich Geburtstag, war mit einem Freund lecker essen und hatte am Wochenende meine Familie zu Besuch. Das war eine schöne Zeit. Zweimal war ich auch mit je einem Freund Kaffee trinken, was auch eine nette Pause gewesen ist, denn den Rest der Zeit war ich entweder beruflich eingespannt oder habe Kisten gepackt und Ende des Monats dann auch schon das erste Mal renoviert.
 
Gelesen habe ich extrem wenig. Ich habe 3 Bücher mit gerade mal 726 Seiten gelesen und damit noch weniger als im Februar, was bisher mein schwächster Monat seit langem gewesen war! Gelesen habe ich: einen science-fiction Roman und einen historischen Roman, das dritte Buch, eine Familiengeschichte, habe ich abgebrochen.

Sonntag, 1. September 2024

Leserückblick August 2024

 [Werbung, unbezahlt, ein Rezensionsexemplar]  

 

Hallo ihr Lieben,


mit 4 Büchern und 1709 Seiten war dies einer der besseren Monate in diesem Jahr, auchwenn es sich nicht so anfühlt. Ich habe Romane und zwei Thriller gelesen, davon passten zwei Bücher sogar zum "dicke Bücher Camp" für das ich somit im Juli und August drei Bücher gelesen habe. Das war schon einmal besser, aber in diesem Jahr völlig in Ordnung. 
 
Im August hatte ich noch knapp drei Wochen Sommerferien, auch wenn die letzte Woche doch eher eine Arbeitswoche ist und viel getan wird. Davor war ich jedoch noch eine Woche bei meinen Eltern und habe dort viel mit meiner Familie unternommen, das war wirklich schön. Außerdem habe ich die Ferien dazu genutzt mir endlich eine neue Matratze zu kaufen - ich kann mir ja für Liefertermine keinen freien Tag nehmen oder Home Office machen, daher war es eine gute Gelegenheit diesen Plan nun in die Tat umzusetzen. Seitdem bereue ich es keinen einzigen Tag. 

Im August war ich außerdem bei einer Improtheater-Show, die mir sehr gefallen hat, in Cafés, Restaurants, Bars und Biergärten, haben demnach also auch immer wieder liebe Menschen getroffen und viel gute Zeit mit ihnen verbracht. Ein rundum toller Monat. Natürlich gab es auch weniger nette Momente, wie man in meinen Wochenrückblicken lesen konnte, aber im Monatsrückblick bin ich doch sehr zufrieden!


Freitag, 1. Juli 2022

Leserückblick Juni 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der Juni war bezüglich meiner Bücher ein toller Monat! Ich habe ein Buch auf Englisch gehört und eins auf Spanisch begonnen. Auch bezüglich der Genre war ich bunt gemischt unterwegs: Ich habe Sachbücher gelsen, einen Klassiker gehört, einen Thriller, einen Krimi und einen Roman/Gegenwartsliteratur gelesen. Insgesamt komme ich damit auf 2124 Seiten.



| mein Leben |
 
Im Juni war erstmal wieder das eine oder andere auf der Arbeit zu tun, das "in die Ferien hineingleiten" war dieses Jahr eher ein "in die Ferien hineinfallen". Man erhofft sich immer eine halbwegs entspannte letzte Woche, was dieses Jahr nur bedingt geklappt habt. Aber hey, dafür wusste ich schon zu Beginn der ersten Ferienwoche nicht mehr welchen Wochentag wir haben. Am Dienstag war ich bei Mittwoch, Dienstag und Sonntag. *lach* Die letzten Junitage habe ich damit wirklich sehr genossen, zwei Freundinnen getroffen, ausgeschlafen und nix getan bzw. hier und da mal was gelesen. :D Vielleicht nicht so viel, wie ich gekonnt hätte, aber auch das gehörte zu meinem entspannten Ferienstart dazu: Auch mal nur da sitzen und in den Himmel gucken.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Das spanische Buch "Raúl - El triunfo de los valores" von Enrique Ortego nehme ich mit in den Juli. Zwar wollte ich es bis zur nächsten SuBventur gelesen haben und habe es somit nicht geschafft, aber immerhin ist es angefangen. Der erste Schritt ist somit getan. 
 
Außerdem habe ich noch "Die geniale Rebellin: Ada Lovelace - Sie stürzte sich ins Leben und revolutionierte die Mathematik" von Agnes Imhof begonnen. Das Buch wollte ich schon lange beginnen, hab es aber immer wieder aufgeschoben.
 
 

Dienstag, 7. Juni 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Der Klang des Bösen"

[Werbung, selbstgekauft]


Vincent Kliesch "Der Klang des Bösen" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Erscheinungstermin: 01. Juni 2022
Verlag: Droember TB
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #4
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
Ein markerschütternder Schrei reißt den 15-jährigen Silvan Berg aus der Betrachtung eines Schmetterlings. Silvan rennt los, quer über das herrschaftliche Anwesen seiner Eltern am Kleinen Wannsee in Berlin – und kommt gerade noch rechtzeitig, um seine geliebte Mutter aus einem Fenster im dritten Stock der Villa stürzen zu sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde meint er, oben seinen Vater zu erkennen.

Niemand auf der Polizeistation nimmt den panischen Jugendlichen ernst, der etwas vom Mord an seiner Mutter stammelt – niemand außer Matthias Hegel. Der forensische Phonetiker kann hören, dass Silvan nicht lügt. Mit Hilfe der engagierten True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge beginnt Hegel in einem Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint … und für dessen Lösung er sehenden Auges sein Leben aufs Spiel setzt."


Mittwoch, 2. Februar 2022

Leserückblick Januar 2022

 [Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

hier ist auch schon der erste Rückblick des neuen Jahres. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel zum Lesen komme, aber ich musste recht früh im Januar bzw. teils schon Ende Dezember einsehen, dass ich mir die Zeit nehmen muss, um von der Arbeit abschalten zu können. So habe ich es trotz allem oder wohl genau deswegen auf 6 Bücher und 2097 Seiten gebracht. Nachdem ich mit maximal zwei Büchern gerechnet habe, ist das schon ziemlich cool.




| mein Leben |
 
So richtig viel habe ich vom Januar nicht mitbekommen. Wie ich bereits in den letzten Wochen immer wieder deutlich gemacht habe, saß ich sehr viel am Schreibtisch, was dann am 25.01. endlich sein sehr erfolgreiches Ende nahm. Pure Erleichterung! Worum es da im Detail ging, erzähle ich euch sobald ich das alles schriftlich habe und die Stellen, die es wissen müssen, es auch wissen. :) Das kann aber noch eine Weile dauern. Das Begreifen des Ganzen setzte dann auch erst Mittwoch Morgen so richtig ein und daraufhin wollte mein Körper erstmal nicht mehr. Zum Glück habe ich ein ganz tolles Kollegium und ich durfte nach Hause fahren, mir was Leckeres kochen, einen kleinen Spaziergang machen und auf dem Sofa sitzen und grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Am Donnerstag war ich dann wieder voll da. Nun beginnt 2022 auch offiziell für mich mit sowas wie Leben. *lach* Die erste Handlung war dann endlich mal die Weihnachtsdeko wegräumen! Und Serien gucken, sich einfach stumpf berieseln lassen.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich gehe mit "Der Tod und das dunkle Meer" von Stuart Turton in den Februar. Ich dachte das Buch in der letzten Januarwoche anzufangen und zu beenden, aber dann habe ich doch andere Dinge getan und so richtig bin ich bislang auch nicht ins Buch gekommen. Ich bin gespannt, wie es noch wird, da viele Leser:innen es ja für sehr gut befunden haben.

Auch nehme ich ein kleines Insel-Bücherei Büchlein mit in den neuen Monat: "Das Waldbuch" kann mich nicht so richtig abholen und daher komme ich nur langsam durch die wenigen Seiten.
 
 
| Top & Flop des Monats |

Flop:  
Im Janaur war mir nach leicht zu lesender Lektüre, daher griff ich zu "Hummeldumm" von Tommy Jaud. Hier stellte sich wieder heraus, dass Humor einfach ein schwieriges Thema ist. Mehr als das erste Drittel des Buches gefiel mir gar nicht. Die Charaktere waren alle sehr problematisch und absolut unsympathisch, nicht nur einer rassistisch. Danach legte sich zumindest der krass rassistische Teil merklich. Der Hauptcharkter war dies zwar nicht, war aber auf anderer Weise eine absolute Nervensäge und ich bemittleidete seine Freundin, die diese Gruppenreise durch Namibia für das Paar gebucht hatte. Ich konnte ihr Verhalten auch gut verstehen, da er wirklich alles dafür tat, ihnen die Reise zu vermiesen. Aber auch die anderen Gruppenmitglieder machten es nicht besser. Ich habe tatsächlich schon öfter Gruppenreisen gemacht, auch einmal durch Namibia, und bin zum Glück noch nie auf so eine fürchterliche Gruppe getroffen! Das Buch nimmt meiner Meinung nach jegliche Lust dort eine Rundreise zu machen und wird dem Land und den Leuten nicht gerecht. Lediglich das Ende holte dann nochmal ein paar Kohlen aus dem Feuer, aber ich werde definitiv nichts mehr von dem Autor lesen.
 
Top:
"Der Engel von Warschau: Irena Sendler. Für die Rettung der Kinder riskierte sie ihr Leben" von Lea Kampe: Dieses Buch gehört zur Reihe der Frauden, die die Welt veränderten vom Piper Verlag und dieser Band hat mich wieder umgehauen! Mir sagte Irena Sendler vorab nichts, aber der Untertitel "Für die Rettung der Kinder riskierte sie ihr Leben" versprach schon einmal sehr viel und das hielt das Buch dann auch. Schon auf den ersten 20 Seiten wusste ich, dass es ein Highlight werden würde. Die Geschichte der Polin Irena Sendler, die jüdische Freunde hat, als die Nazis Polen einnehmen und nach und nach in Warschau alle Juden in ein Ghetto sperren, ist von Anfang an sehr emotional. Wie die junge Frau dann immer wieder Kinder aus dem Ghetto schmuggelt und in Heimen oder Pflegefamilien unterbringt, aber eine Liste über ihre wahren Identitäten führt, ist einfach unfassbar. So eine mutige Frau! Genauso ihre Freundinnen, von denen nur wenige am Ende des Krieges überlebt haben. Eine große Leseempfehlung für dieses Buch!
 

| Gelesen |

Das Jahr habe ich mit "Die Frequenz des Todes: Auris" von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebatian Fitzek gestartet. Es handelt sich um den zweiten Band um Auris und Jula. Ich musste feststellen, dass mir einiges aus dem ersten Band entfallen war, aber trotzdem bin ich sehr gut in das Buch gekommen. Das Buch nimmt sehr häufig Bezug auf Ereignisse aus dem ersten Band vor allem in Bezug auf Jula, das wusste ich zum Glück noch. Der Kriminalfall, Menschenhandel bzw. Handel mit Kindern, war sehr spannend und obwohl man nach zwei Dritteln des Buches denken könnte, nun hätte sich ja vieles erledigt, war dem nicht so. Das Ende hatte ich mir dann wenige Seiten vorher dann so ähnlich gedacht, was aber auch in Ordnung war. Die wirklich aller letzten Seiten machte das Verhältnis zwischen Auris und Jula dann nochmal interessant und mich neugierig, wie es da weitergeht, ebenso die Frage, wer denn der Hacker ist! Ich gebe dem Buch daher 14 von 15 Punkten. Ein Punkt Abzug, da ich nicht genau weiß, was ich von Auris' Charakter halten soll und mit ihm nicht warm werden konnte.

Danach habe ich direkt den dritten Band "Todesrauschen" von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek gelesen. Ich war total auf dem Jula und Hegel Tripp und nach dem Cliffhanger froh, dass ich den nächsten Band direkt hier hatte. Dieser konnte mich jeder nicht so überzeugen. Er ließ sich zwar wieder leicht lesen, was ich aber dem Schrebistil des Autors zugute schreibe, nicht aber der Geschichte, die er gesponnen hat. Diese fand ich vor allem im Handeln von Jula sehr unrealistisch. Wenn wir ehrlich sind, ist sie einfach eine junge Frau, die beim Radio gearbeitet hat und einen Podcast führt. Sie ist keine abgebrühte Agentin oder anderweitig professionell ausgebildet und da soll sie von ihrem Trauma der Vergewaltigung und der Suche nach ihrem Bruder solche psychischen Kräfte auftun, um all das zu tun und zu ertragen, was in diesem Buch stattgefunden hat? Ne, das konnte mich nicht überzeugen. Auch was so abseits von Jula und Hegel passierte, basierte hauptsächlich auf einem Teenager, hmmm... Lediglich in Bezug auf Paul, Hadrian und Moritz hat mir die Entwicklung der Handlung gefallen und war interessant umgesetzt. Tja, mal sehen wie Band 4 wird, der dieses Jahr erscheint. Hier gebe ich 9 von 15 Punkten.

Da mir weiterhin nach Thriller war, griff ich diesmal zum ersten Band um Peter Hogart von Andreas Gruber. "Die schwarze Dame" war so ganz anders als die "Todes"-Reihe. Nachdem der Autor im Vorwort bereits schrieb, dass es sein erstes Thriller gewesen ist und sein Schreibstil sich danach noch sehr weiterentwickelt hat, war das wohl zu erwarten gewesen. Das Buch las sich nicht einfach so weg, war sprachlich anspruchsvoller, was ja im Grunde gut ist (auch wenn mir zu dem Zeitpunkt eher nach leicht zu lesender Literatur war). Die Handlung war nicht schlecht, obwohl sie immer verzwackter wurde und irgendwann wenig mit der Ausgangssituation zu tun hatte. Dafür lernte man Prag wirklich gut kennen. Die Stadt war detailiert dargestellt und man fühlte sich fast vor Ort. Meine einzige Reise nach Prag ist vielleicht schon 20 Jahre her, aber an das eine oder andere wurde ich wieder erinnert und ich bekam Lust wieder hinzureisen. Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich von sich überzeugen. Was vor allem bei Peter Hogart schade ist, da er ja noch in den zwei Folgebänden der Hauptcharakter sein wird. Er wirkte irgendwie blass auf mich und ich kann ihn noch nicht fassen. Alles in allem gebe ich dem Buch 9 von 15 Punkten.

"Hummeldumm" von Tommy Jaud. 7 von 15 Punkten (mit einem anderen Ende wären es 4 oder 5 gewesen...) 

"Der Engel von Warschau: Irena Sendler" von Lea Kampe. 15 von 15 Punkten

Auch "Der Fall Alice im Wunderland" von Guillermo Martínez war im Januar dran. Es ist der zweite Fall um den Mathematiker Arthur Seldom und einen argentinischen Studenten. Wie bereits beim ersten Band gefiel mir die Idee des Autors sehr gut. Es geht um eine Gruppierung von Anhängern Lewis Carolls und den Fund einer ausgerissenen Seite aus seinen Tagebüchern. Plöztlich geschehen dann Morde rundum die Betroffenen. Leider hat es an der Umsetzung für mich dann doch wieder gehapert. Obwohl das Buch nicht dick war, zog sich die Geschichte und der mathematische Aspekt wirkte sehr erzwungen und für mich irrelevant. Das Ende des Falls ist nachvollziehbar, jedoch für mich nicht was dann noch mit dem Studenten passiert. Da weiß ich nicht worauf der Autor hinaus möchte. Leider alles in allem schon eine kleine Enttäuschung und ich werde nichts mehr von ihm lesen. Sein Schreibstil und ich passen einfach nicht zusammen. 8 von 15 Punkten



| new in |
 
  1. "Effingers" von Gabriele Tergit
  2. "Die aufgehende Sonne von Paris: Mata Hari" von Eva-Maria Bast

Meinen gesamten SuB findet ihr übringens hier

 

 
| Challenges 2022 |

#DasSuBabc: Der letzte Monat dieser Challange. Hier konnte ich "Hummeldumm" noch bei "M - Multikulti: Eine Geschichte fernab von Europa und der USA" eintragen und habe somit 17/26 Aufgaben erfüllt. Das ist für mich in dem Sinne in Ordnung, dass ich nur noch 9 Bücher auf dem SuB habe, die vor 2021 bei mir eingezogen sind und hier hätten zählen können. Die Liste findet ihr hier.

ABC Challenge:  Dank der Challange gingen meine ersten fünf Rezensionen online: zum E, H, Q, T, S. Ich merke auch, dass es mir Spaß macht über die gelesenen Bücher etwas detaillierter zu schreiben. Meinen Verlauf könnt ihr hier verfolgen: 5/26.

ABC Listen Challenge:  Die ersten 60 Punkte für ein "Geschenk", eine "Quest", "Außer Landes", "SuB Leiche", "ein Buch, in dem dich ein Charakter besonders beeindruckt hat" und eine "Übersetzung ins Deutsche". Meine Challenge Seite ist hier.

Weltenbummler-Challenge: Die ersten Einträge bei Europa: Deutschland (x2), Tschechien, Polen, Großbritannien sowie ein Eintrag bei Afrika: Namibia. Bisher: 44 Punkte. Meine Challenge Seite findet ihr hier.

12für2022: Auch hier habe ich das erste Buch gelsen: "Hummeldumm". 1/12: Meine Liste ist hier.


Die Idee zu den Beiträgen auf diese Art findet ihr bei kejaswortrausch.
 
 
Ich wünsche euch einen fröhlichen Februar, auch wenn der Karneval dieses Jahr wieder ausfällt! Ich freue mich sehr auf die freien Tage hier im Rheinland und werde sie zum Lesen nutzen. Kurz davor erscheinen nämlich auch ein paar gute Bücher!
 
Liebe Grüße,
Sandra



Samstag, 8. Januar 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Todesrauschen"

[Werbung, selbstgekauft]


Vincent Kliesch "Todesrauschen: Auris" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Übersetzung: /
Erscheinungstermin: 01. März 2021
Verlag: Droemer
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #3
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
Seit Jahren versucht die erfolgreiche True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge die Wahrheit über das Schicksal ihres unter mysteriösen Umständen verschwundenen Bruders herauszubekommen. Moritz wurde von der Polizei erst eines abscheulichen Verbrechens beschuldigt und später von den Behörden für tot erklärt. Matthias Hegel, der berühmte forensische Phonetiker, behauptet Beweise zu haben, dass Moritz noch lebt. Doch der ebenso zwielichtige wie skrupellose Experte, der nur eine Stimmprobe braucht, um die Psyche eines Täters zu analysieren, hat Jula schon oft belogen und manipuliert.
Ein letztes Mal will sie sich mit ihm treffen. Dabei kommt es zur Katastrophe: Jula und Hegel werden brutal entführt. Anscheinend gibt es noch jemanden, der Moritz aufspüren will - und um ihn zu finden, schreckt der Täter auch vor grausamster Folter nicht zurück. Jula und Hegel, das ungleiche und verfeindete Ermittlerpaar, stecken in einem unlösbaren, mörderischen Dilemma: Lösen sie gemeinsam das letzte Rätsel um Moritz, wird Julas Bruder umgebracht. Lösen sie es nicht, sterben sie selbst qualvoll in Gefangenschaft ..."


Zum Autor:
Vincent Kliesch ist ein deutscher Autor aus Berlin. Seine erste Thriller-Reihe schrieb veröffentlichte er 2010. Die Reihe um "Auris" schreibt er auf Grundlage einer Idee von Sebastian Fitzek. [Vergleiche: https://www.droemer-knaur.de/autor/vincent-kliesch-3002853, 04.01.2022, 14:37 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover gefällt mir wieder gut, jedoch frage ich mich, warum es schwarz sein musste, wenn die ersten beiden Bände eher weißlich-grau waren und offensichtlich Band vier auch wieder weißlich-grau wird. Das stört mich etwas an der Optik der Reihe.

Zum Buch:
Dies ist der dritte Band um die Podcasterin Jula Ansorge und den akustischen Phorensiker Mathias Hegel aka Auris. In diesem Band stehen die beiden absolut im Fokus, da sie zu Beginn selbst Opfer einer Straftat werden und sich im Anschluss das gesamte Buch über vesuchen aus den Fängen ihrer Entführer zu befreien. Die Geschichte, die mit den beiden in Gefangenschaft spielt, fand ich wenig ereignisreich. Klar, es passiert nicht nichts, aber das was passiert, fand ich persönlich nicht spannend. Außerhalb dessen kümmert sich hauptsächlich der 14jährige Halbbruder Julas um den Fall. Tja, ein Teenager. Das fasst es für mich auch schon zusammen. Man im Buch aber auch etwas mehr über Paul, den Ex-Freund von Jula, Hadrian, ihren Hacker und Moritz, ihren verschwundenen leiblichen Bruder. Diese Stellen haben mir sehr gut gefallen und man konnte etwas selbst spekulieren, was hinter diesen Charakteren steckt. In Bezug auf Moritz hatte ich irgendwann den richtigen Riecher. In Bezug auf Hadrian lag ich aber falsch und Paul hat mich sehr überrascht, diese Rolle hätte ich ihm nie zugetraut. Trotzdem passierte mir in Bezug auf diese Charaktere einfach im Großen und Ganzen zu wenig. Erst am Ende wurde es richtig interessant und auch ein wenig spannend. 

Was mir aber bei der Hälfte des Buches wirklich gar nicht mehr gefallen hat, war wie Jula dargestellt wurde. Sie war so etwas wie die angsfreie Heldin, die sich allem entgegenstellte, die mutig die Bösen anging und selten eine wirklich passende Regung zeigte. Jula ist in diesem Buch eien Podcasterin, eine junge Frau, die in der Vergangenheit vergewaltigt wurde. Sie ist keine Agentin, die für extreme Situationen ausgebildet wurde und die Nerven behalten sollte. Das fand ich daher sehr unpassend. Jula wirkte immer so tough, was ich für total unrealistisch halte. Es wurde mir in dem Buch wirklich zu viel und extrem unglaubwürdig.

Wie bereits gesagt, fand ich das Ende dann wieder ganz gut und es holte doch noch etwas raus, was ich im Rest des Buches vermisst hatte. Der Cliffhanger macht mich dieses Mal aber nicht besonders neugierig.

Alles in allem bin ich trotzdem gut durch das Buch gekommen. Das rechne ich aber dem guten Schreibstil des Autors zu, nicht seiner gesponnenen Geschichte. Ich mag wie er schreibt, seine Wortwahl, den Stil, das Tempo der Bücher. Es nimmt einen mit und die kurzen Kapitel geben einem die Möglichkeit das Buch hin und wieder problemlos zu unterbrechen.
 
Fazit:
Der dritte Band war für mich bislang der schwächste. Die Geschichte rund um Moritz nimmt zwar an Fahrt zu und man erfährt viel Neues über ihn, aber generell passiert mir irgendwie zu wenig und der Charakter Jula wirkt für mich total überzogen.

Leseempfehlung:
Wer an der Reihe dran bleiben möchte, wird um dieses Buch nicht herum kommen. Als Einzelband würde ich es aber nicht empfehlen, da gibt es meiner Meinung nach bessere Thriller.

Rating:

9 von 15 Punkten

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9

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Mittwoch, 5. Januar 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Die Frequenz des Todes"

[Werbung, unbeauftragt]


Vincent Kliesch "Die Frequenz des Todes: Auris" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Übersetzung: /
Erscheinungstermin: 04. Mai 2020
Verlag: Droemer
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #2
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?"


Zum Autor:
Vincent Kliesch ist ein deutscher Autor aus Berlin. Seine erste Thriller-Reihe schrieb veröffentlichte er 2010. Die Reihe um "Auris" schreibt er auf Grundlage einer Idee von Sebastian Fitzek. [Vergleiche: https://www.droemer-knaur.de/autor/vincent-kliesch-3002853, 04.01.2022, 14:37 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover gefällt mir gut, da es zum ersten Band der Reihe passt, sowohl farblich als auch von der Gestaltung. Die Haptik der Schallwellen, ich deute die Ringe mal als solche, wertet das Cover zudem auf.

Zum Buch:
Dies ist der zweite Fall des akustischen Forensikers Matthias Hegal aka Auris und Jula, einer Podcasterin. Dieses Buch schließt an den ersten Band an und nimmt vor allem in Bezug auf Jula einige Details aus dem ersten Band auf. Dies muss es auch, da Julas Vergangenheit in ihrer Gegenwart eine große Rolle spielt und sie überhaupt immer wieder zruück zu Hegel bringt, der ihr offensichtlich nicht besonders sympahtisch ist. Dies ist er auch mir nicht geworden. Ich weiß nicht so richtig, was ich von ihm halten soll. Er ist in seinem Fachgebiet ein Genie, menschlich jedoch schwierig zu packen und scheint einige dunkle Seiten zu haben, die wir noch nicht kennenlernen durften. Das macht das Verhältnis zwischen Jula und Auris jedoch interessant, da man nie vorhersehen kann wie die eine Person auf die andere reagiert, ob es Wendungen oder Überraschungen gibt, wie zum Beispiel ganz am Ende des Buches.

Der Kriminalfall beschäftigt sich mit Menschenhandel, in diesem Fall speziell dem Handel mit Babys und bringt wieder einen großen, geheimen Ring Krimineller aufs Papier. Dieser spielte wohl schon im ersten Band eine Rolle, an den Namen konnte ich mich auch noch erinnern, aber nicht an mehr. Somit braucht man das erste Buch nicht, um den Kriminalfall nachvollziehen zu können. Der Fall ist spannend aufgebaut und als ich dachte, nun wäre ja alles geklärt, kam dann doch noch einiges auf mich zu. Das hat mir gut gefallen! Erst ganz am Ende wurde mir klar, welche Rollen die einzelnen Personen darin tatsächlich spielten.

Der Schreibstil des Autors ließ sich sehr gut lesen und brachte mich mit Lesefreude durch das Buch. Das Tempo in dem sich die Geschichte entwickelte war angemessen und ließ zum Schluss keine Fragen übrig. Ganz am Ende wird jedoch wieder das Verhältnis zwischen Jula und Auris auf ein neues Level gebracht, was mich neugierig macht, wie es diesbezüglich nun weitergeht! Auch der geheime Hacker scheint aus dem Hintergrund treten zu wollen! Mit diesen zwei Aspekten baute der Autor den Spannungsbogen bezüglich der Hauptcharaktere noch einmal auf und lässt mich direkt zum nächsten Band greifen!
 
Fazit:
Ein spannender Fall mit einem ganz speziellen Charakter in der Form des akustischen Forensikers Auris. Dieses Buch lebt definitiv von seinen Hauptcharakteren, die man mögen muss, um in dem Buch etwas Besonderes zu sehen.

Leseempfehlung:
Probiert die Reihe aus! Wer Interesse an Jula und Auris findet, wird wahrscheinlich an der Reihe dranbleiben, wer ihnen nichts abgewinnen kann, wird viele andere Thriller zur Auswahl haben.

Rating:

14 von 15 Punkten

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