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Sonntag, 5. Januar 2020

Rückblick: Gelesen im Dezember 2019

[Werbung, unbezahlt]  


Der Dezember überrascht mich nun beim Schlusswort. Ich hatte das Gefühl weniger gelesen zu haben, aber mit der Summe bin ich durchaus zufrieden, auch wenn ich die 1000 nicht geknackt habe. 961 Seiten sind für mich auch nicht wenig, vor allem für einen Monat in dem es so viel anderes zu tun gab (irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe so etwas oder so etwas ähnliches 2019 fast jeden Monat geschrieben... xD ).







Gelesen:

Im Dezember war zuerst "Die souveräne Leserin" von Alan Bennett an der Reihe. Der dünne Roman handelt von Queen Elizabeth II. und wie sie zum Lesen kam bzw. am Ende wieder davon weg. Er ist sehr humoristisch geschrieben, nicht trocken und zeigt sehr deutlich, wie Menschen, die gerne lesen bei Menschen, die es gar nicht tun, häufig auf Unverständnis stoßen. Ein wirklich schönes Buch! Meine Ausgabe ist zudem eine limitierte Sonderausgabe zum 50. Thronjubiläum der Queen und ist in blaue Seide eingeschlagen. Was soll ich sagen, traumhaft. 4 Sterne


Das zweite Buch war "Anonym" der erste Band um das Ermittlerduo Buchholz und Salomon. Es ist das zweite Buch, das ich vom Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel gelesen habe. Das erste "Fremd" hat mir nicht so gut gefallen, aber "Anonym" war einfach wahnsinnig gut! Die Charaktere haben mich angesprochen, die Handlung war interessant und sehr aktuell. Ein wirklich gelungenes Buch und ich hoffe sehr, dass ich im nächsten Jahr dazu komme den bereits erschienenen zweiten Band zu lesen. 5 Sterne

Das letzte Buch in diesem Jahr war "Blake" von Jack Heath. Dieses Buch hatte ich mir mit drei anderen im Frühjahr selbst zum Geburtstag geschenkt und nun kam es als letztes an die Reihe. Joa, begeistert hat es mich leider nicht. Der Protagonist ist mit seiner Neigung überhaupt nicht mein Fall und obwohl der Autor versucht hat ihm symphatische Eigenschaften zuzuschreiben, wurde ich nicht mit ihm warm. Die Handlung war in Ordnung, wobei mich das Ende eher verwirrt hat, da es so aus dem Nichts kam, so aus der Luft gegriffen schien. Ich glaube, einen etwas anderen Verlauf hätte ich realistischer gefunden. 3 Sterne



SuB
Im Dezember sind drei Bücher bei mir eingezogen: 

"Das Geschenk" von Sebastian Fitzek habe ich zu Weihnachten bekommen, sogar signiert! Ich bin total begeistert und freue mich schon darauf, das Buch zu lesen.

"Todeskäfig" von Ellison Cooper und "Totenliste" von Harald Gruber habe ich beim Wichteln bekommen. Das erste stand schon lange auf meinem Wunschzettel, aber bislang hatten immer andere Bücher Vorrang. Das zweite ist der vierte Teil einer Reihe, die ich sehr mag, die aber keine leichte Kost ist. Auf beide Bücher freue ich mich und denke nicht, dass sie lange auf dem SuB bleiben werden.

Somit blieb mein SuB im Dezember bei +/- 0, das heißt bei 44 Büchern...


Liebe Grüße und ein gesundes und erfolgreiches 2020,
Sandra

Mittwoch, 1. Januar 2020

Die 11. BuchSaiten Blogparade





Die BuchSaiten Blogparade findet dieses Jahr wieder bei Petzi von dieliebezudenbuechern statt. Ich bin wieder gerne dabei! Schaut dort doch einmal vorbei und stöbert durch die anderen Links, vielleicht findet ihr ja Inspirationen für 2020.

Das Copyright für die Cover liegt beim jeweiligen Verlag.  


Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung) 



Eins von dem ich mir wenig versprochen und mich dann überrascht hat, hat es so in diesem Jahr nicht gegeben. Aber ein Buch, das mich durchaus positiv überrascht hat, einfach weil ich gar keine Erwartungen an es hatte, war "The woman in the window" von A.J. Finn. Es war 2018 doch relativ gehyped, weshalb ich es nicht gelesen hatte, aber dann von einem Freund geschenkt bekam und ja, es hat mir dann dieses Jahr gut gefallen.






Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)

Da gab es gleich zwei und beide vom selben Autor. Zum einen war es "Schwarzer Sonntag" von Thomas Harris, dem Autor von Hannibal, von dem ich einfach einen guten Krimi erwartet habe, aber inhaltlich doch sehr enttäuscht war. Das Buch konnte mich gar nicht packen. Und dann kam in diesem Jahr auch der neue Thriller "Cari Mora" heraus, auf den ich mich seit einem Jahr gefreut hatte und der den Erwartungen überhaupt nicht gerecht werden konnte. Es war generell kein schlechtes Buch, aber die Erwartungen waren einfach gigantisch und haben das Buch im Grunde vernichtet. Schade! Meine Rezension zum Buch findet ihr HIER.


Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?

Definitiv Marc Raabe! Seine beiden Bücher "Schlüssel 17" und dann "Zimmer 19" habe ich verschlungen und kann es gar nicht abwarten, dass noch mehr kommt! Darauf hoffe ich sehr.


Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?

Mein Lieblingscover gehöert zum Buch "Die Sterne sind glühende Kohlen und Asche" von G. R. von Wielligh, das jedoch in Deutschland kaum zu erhalten ist. Ich hatte es letztes Jahr in Namibia gekauft und dieses Jahr dann endlich gelesen. Ein schönes Buch mit wirklich wunderschönem Cover.


Das zweite wirklich schöne Cover, obwohl mich das Buch nicht überzeugt hat, gehört zu "Der Garten über dem Meer" von Mercè Rodoreda.



Welches Buch wollt ihr unbedingt 2020 lesen und warum?

Ich möchte nächstes Jahr viel von meinem SuB lesen und bin gespannt, wie gut mir das gelingen wird. Besonders freue ich mich auf "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott und "Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickl. Ich möchte aber auch noch "Invisible" von Ursula Poznanski und Arno Strobel anschaffen, da mir der erste Band "Anonym" so gut gefallen hat. Auch auf "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng von meinem SuB freue ich mich schon sehr.
Natürlich gibt es auch Neuerscheinungen, die ich wohl lesen werde, aber im Moment möchte ich mich auf meinen SuB konzentrieren. Mal sehen, wie lange es mir gelingen wird. :D

Samstag, 7. Dezember 2019

Rückblick: Gelesen im November 2019

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Im November habe ich vier Bücher mit insgesamt 1548 Seiten gelesen, davon habe ich aber ca. 400 des ersten Buches bereits im Oktober gelesen, also bereinigt sind es ca. 1148 gelesene Seiten im Oktober. Es sieht mehr aus, als es war. (Mein Motto 2019, ganz klar...)






Gelesen:

In den November bin ich mit den letzten knapp 250 Seiten von "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón gestartet. Dieses Buch hat mich absolut fasziniert. Es war mein erstes Buch dieses Autors und obwohl ich schwer reingekommen bin, hat es mich danach absolut in seinen Bann gezogen. Es geht um den jungen Daniel Sempere, der sich ein Buch vom Friedhof der vergessenen Bücher mitnehmen darf. Dieses Buch wird ihn sein Leben lang begleiten, so Daniels Vater. Und dies geschieht tatsächlich. Das Buch zieht Daniel in seinen Bann und verschafft ihm allerleich Probleme, bringt aber auch neue Freunde mit sich und vergrault alte Bekannte. Ein wirkliches Meisterwer. 5 Sterne.


Als nächstes habe ich "Blutschatten" von Kathy Reichs gelesen. Es ist der erste Band um Sunday Night, eine ehemalige Polizistin, die noch jung, aber bereits aus dem aktiven Dienst ausgeschieden ist und nun zurückgezogen auf einer Insel lebt. Sie wird als eine Art Privatermittlerin mit allen Vollmachten von einer älteren Damen angestellt und ermittelt von nun an auf ihre charmante, direkte, aber auch gefühlvolle Art. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich hoffe sehr, dass die Reihe weitergeführt wird! 5 Sterne.

Buch drei war das Rezensionsexemplar "The One - Finde dein perfektes Match" von John Marrs. Hier war ich am Ende sehr hin und her gerissen. Es gab gute Momente und schöne Teile des Buches, aber auch viele unrealistische und clichéhafte Stellen, die mich geärgert haben. Alles in allem waren das Buch und ich kein gutes Match. Ich vergebe trotzdem 3,5 Sterne, denn aus der Hand legen, konnte ich die Geschichten trotzdem nur schwer und war immer wieder neugierig, wie es weiter gehen würde.

Das letzte Buch im November war "Die Sterne sind glühende Kohlen und Asche" von G. R. von Wielligh, ein Buch, das ich mir 2018 aus Namibia mitgebracht habe. Es sind viele kurze Buschmann-Erzählungen, wie sie am Lagerfeuer weitergegeben wurden. Das Buch wurde erst 2005 ins Deutsche übersetzt, erschien aber zum ersten Mal bereits 1919 in Afrikaans. Ein wirkliches tolles Buch, das mich begeistert hat. Mal eine wirklich ganz andere Lektüre und ich konnte mich gut hineinversetzen, wie die Menschen sich früher solche Geschichten erzählt haben und sich auf diese Weise die verschiedenen Naturphänomene erklärt haben. Toll! 5 Sterne


SuB
Im November sind auch wieder zu viele Bücher bei mir eingezogen.

Den Beginn machte "The One - Finde dein perfektes Match" von John Marrs, das ich als Rezensionsexemplar erhalten hatte und auch sofort gelesen habe. SuB-mäßig okay.
Danach musste ich aber für eine Wichtelaktion etwas bei re-buy bestellen und nun ja, da durften auch drei Bücher für mich mit:
"Dunkelgrün fast schwarz" von Mareike Fallwickel in der gebundenen Version stand schon lange auf meinem Wunschzettel und da ich weiterhin viel gutes darüber las, musste es nun endlich mit.
"Kleine Feuer überall" von Celeste Ng durfte ebenfalls in der gebundenen Version mit. Hier hatte ich großes Glück, denn meine "wie neu" - Ausgabe ist in der Tat noch in ihrer Ursprungsfolie eingeschweißt, wurde also noch nie gelesen. Glücksgriff!
"Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón erschien 2014 zum Welttag des Buches und ist nicht mehr neu zu erhalten. Es ist ein kleines Büchlein, auf das ich mich sehr freue, da es sozusagen die Vorgeschichte zum Friedhof der vergessenen Bücher ist. 
Als letztes durfte dann noch ein Buch aus einem schönen Antiquariat mit, da dieses Mitte Dezember schließt. Eine Schande! "Vier Fälle für Tempe Brennan" von Kathy Reichs sind vier Kurzgeschichten, die zeitlich zwischen den letzten Büchern der Reihe liegen. Ich werde mich da noch genau erkundigen, wann sie jeweils spielen und die Geschichten dann zu den entsprechenden Zeitpunkten lesen. Dass heißt aber, dass dieses Buch eine ganze Weile auf meinem SuB verweilen wird und es länger dauern wird, bis es dann schließlich beendet ist.

Trotz vier gelesener Bücher ist mein SuB damit im November um eins gestiegen und liegt nun bei 43 Büchern. OMG. Schrecklich. Das kann ich gar nicht gut aushalten... Und im Dezember wird es wahrscheinlich nicht besser werden.








Liebe Grüße,
Sandra

Sonntag, 10. November 2019

Rückblick: Gelesen im Oktober

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Oh ha, der Oktober. Ich hatte Lesehochs und Lesetiefs, vor allem in den Herbstferien, in denen andere Menschen es schaffen mehr zu lesen, da ja mehr Freizeit vorhanden ist, lese ich dann wieder weniger, weil ich einfach viel mit lieben Menschen mache und reise. In der Summe bin ich im Oktober auf 1182 Seiten gekommen.





Gelesen:

In den Oktober bin ich mit dem 12. Band um die Rechtsmedizinerin Tempe Brennan gestartet. Die Bücher der Autorin Kathy Reichs sind auch die Grundlage zur Serie "Bones", die ich schon seit längerem beendet habe und sie super fand! Absolut zu empfehlen. Das Buch "Das Grab ist erst der Anfang" habe ich ein Jahr nach dem 11. Band gelesen und gemerkt, dass ich vor allem was die privaten Beziehungen der Rechtsmedizinerin angeht, einiges vergessen hatte, aber da bin ich schnell wieder reingekommen. Das Buch an sich ist vielleicht nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Ich tendiere irgendwo zwischen drei und vier Sternen.


Als nächstes kam direkt der 13. Band "Blut vergisst nicht" an die Reihe, auch von Kathy Reichs versteht sich. Dieses Buch fand ich etwas besser. Es spielt auf Hawaii, was eine Location ist, von der ich bisher wenig gelesen habe. Leider waren die hawaiianischen Namen für mich eher ein Stolperstein, so schön sie klingen, so schwierig waren sie für mich zu lesen. Die Story hat mir aber gut gefallen und auch die persönliche Entwicklung der Charaktere. Der 14. Band liegt auch schon auf meinem SuB, aber was ich bisher fast nie bei Thriller hatte: Ich habe von diesen beiden Büchern geträumt und nicht wirklich gut, daher habe ich im Anschluss ein anderes Genre gelesen.

Das dritte Buch im Oktober lag schon länger auf meinem SuB und ist Teil meiner 19in2019 Challange, daher habe ich mich endlich dran gewagt und es bislang auch nicht bereut. "Der Schatten des Windes" von Carlos Ruiz Zafón habe ich bislang bis Seite 400 von 563 gelesen. Es hat mich zwar Anfangs etwas Geduld gekostet, da ich nicht wirklich wusste, wohin mich die Geschichte führen wird und was ich zu erwarten habe, aber nach einiger Zeit - so ca. 80 Seiten - wurde es dann zunehmend interessant und danach hätte ich es nicht mehr weglegen geschweige denn abbrechen wollen. Auch, wenn ich aufgrund von Müdigkeit und "dem Leben" nicht so schnell voran komme, wie ich gerne würde. Der Schreibstil des Autors ist wirklich schön, sehr detailliert und mit vielen Blicken in die Vergangenheit. Der Hauptcharakter Daniel Sempere, der am Anfang so schnell alterte und von 9 Jahren plötzlich 14 war, altert jetzt nicht mehr so flott, das heißt die Geschichte hat sich zu einem Zeitpunkt eingependelt. Ich bin nun gespannt, wie sie enden wird, da an dieser Stelle der Geschichte doch noch viele Frage offen sind.

SuB
Im Septeber sind viel zu viele Bücher bei mir eingezogen...

Das erste Buch war "Fragmente meines Lebens" von Hedi Fried, das ich mir kostenlos bei der Friedrich-Ebert-Stiftung bestellt habe, nachdem ich letzten Monat "Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden" gelesen hatte. 

Als nächstes zogen bei mir als Mitbringsel aus London zwei englische Bücher ein, in Leder gebunden und so unheimlich schön: "The Picture of Dorian Gray" von Oscar Wilde und "The Greatest Cases of Sherlock Holmes" von Arthur Conan Doyle. Zwei Klassiker, die ich einfach irgendwann lesen möchte.

Auf der Buchmesse in Frankfurt habe ich mir dann "Ich bin die Rache", den 6. Band der Shepherd-Reihe von Ethan Cross gekauft, sowie am Ende der Buchmesse am Sonntagabend noch zwei Bücher, frühere Rezensionsexemplare, bekommen: "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott und "Pandolfo" von Michael Römling. Vor allem über "Das Leuchten jenes Sommers" habe ich mich sehr gefreut, da es auf meiner Wunschliste ziemlich weit oben stand und ich mich schon im Frühjahr für ein Rezensionsexemplar beworben, aber kein Glück gehabt hatte.

Alles in allem schließe ich den Oktober damit mit einem +4. O.O


Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 4. Oktober 2019

Rückblick: Gelesen im September

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Der September war ein erstaunlich guter Lesemonat, das hatte ich gar nicht erwartet! Ich habe fünf Bücher mit insgesamt 1564 Seiten gelesen! Jetzt bin ich auf den Oktober gespannt.





Gelesen:

In den September bin ich mit dem neuen Buch "Todesmal" von Andreas Gruber gestartet. Ich hatte schon lange auf das Buch hingefiebert und war von dem 5. Band um Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wieder mehr als begeistert! Sehr spannend und nicht im Geringsten vorhersehbar. Die Charaktere haben mich auch wieder begeistert und nun bin ich gespannt, ob zwischen Sabine und dem IT-Typen irgendwann was laufen wird.

Als nächstes las ich "Der Garten über dem Meer" von Mercè Rodoreda, welches das erste Buch in "Mariaslesekreis" auf Instagram war. Es spielt in der Nähe von Barcelona um 1920 und wird aus der Sicht des Gärtners erzählt. Das Buch war nett, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen und wenn es nicht für den Lesekreis gewesen wäre, hätte ich es wohl nicht so schnell beendet.

Es folgte das englische Original von "the woman in the window" von A. J. Finn, das ich von einem Freund zu Weihnachten bekommen hatte. Auf den ersten 70 Seiten wusste ich nicht viel mit dem Buch anzufangen, es tat sich nichts, die Hauptfigur blieb bleich und ich fragte mich, wohin das Ganze gehen sollte. Danach nahm die Geschichte aber Fahrt auf und wurde immer spannender, sodass ich das Buch am Ende verschlungen haben und gar nicht mehr aus der Hand legen wollte! Es kamen viele Windungen hinzu, ein Gefühl meinerseits wurde bestätigt und der Schluss war sehr überraschend, jedoch ganz und gar nicht unnachvollziehbar. Ein wirklich tolles Buch, wenn man sich durch den zähen Beginn kämpft.

Das vierte Buch im September habe ich mir aus einer Not heraus gekauft - eine Bahnfahrt und das aktuelle Buch zu Hause vergessen. "Agathe" von Anne Cathrine Bomann stand aber schon länger auf dem Wunschzettel. Der Roman um einen älteren Psychologen, der die Tage vor seinem Ruhestand zählt und plötzlich mit einer neuen Patientin konfrontiert wird, die seine Denkweise verändert und ihn neu aufs Leben blicken lässt. Eine wirklich schöne, kurze Geschichte. 

Beendet habe ich den September mit "Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden" von Hédi Fried. Ich sehe dieses Büchlein als einen wichtigen Zeitzeugenbericht, den jeder Mensch gelesen haben sollte. Hédi Fried hat selbst den Holocaust in Auschwitz und Bergen-Belsen überlebt und ist später im Leben durch verschiedene Schulen und Universitäten gezogen, um dort Fragen der jungen Menschen zu beantworten. In diesem Buch sind die Fragen und ihre Antworten gesammelt. Es berührt. Es gibt zu denken. Und es ist ein Buch im Sinne des "Lesen gegen das Vergessen".



SuB
Im September sind drei Bücher bei mir ein und direkt wieder ausgezogen: "Der Garten über dem Meer", "Agathe" und "Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden". Damit ist mein SuB sogar um zwei Bücher geschrumpft. :) Was für ein erfolgreicher Monat!

In den Oktober starte ich mit "Das Grab ist erst der Anfang", dem 12. Band um Tempe Brennan von Kathy Reichs. :)


Liebe Grüße,
Sandra

Dienstag, 10. September 2019

Rückblick: Gelesen im Juli und August 2019

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Im Juli hatte ich zwei sehr stressige und volle Arbeitswochen und anschließend bis Ende August sechs Wochen Sommerferien. Zwei Wochen war ich im Urlaub in China und eine Woche bei meinen Eltern. Im Juli war die Lesezeit sehr begrenzt und daher gab es keinen eigenen Beitrag. Im August sah es auch erst mau aus, aber dann lief er doch noch richtig gut. Somit komme ich insgesamt auf 2554 Seiten, davon 512 im Juli und 2042 im August. Ein paar der August-Seiten gehören aber definitiv in den Juli, da ich "Winter der Welt" im Juli begonnen und im August beendet habe.







Gelesen:

Den Juli habe ich mit "Schlüssel 17" von Marc Raabe begonnen. Eigentlich wollte ich das Buch vor dem China-Urlaub fertig lesen, um nur "Winter der Welt" mitzunehmen, was mir aber nicht gelungen ist. Der Thriller um den Ermittler Tom Babylon hat mir aber sehr gut gefallen! Die Charaktere waren vielschichtig und ihr Miteinander machte Lust auf mehr. Auch die Geschichte, die scheinbar auch mit Toms Jugend zusammenhing, war spannend geschrieben und bis zum Schluss nicht vorhersehbar. Außerdem lässt das Ende noch viele Fragen offen, so dass ich mich schon sehr auf den zweiten Band freue!

Als nächstes begann ich dann mit "Winter der Welt" von Ken Follett. Der zweite Teil der Jahrhundert-Saga hat mich total in seinen Bann gezogen und ich fand ihn alles in allem noch einen Tick besser als den ersten Band "Sturz der Titanen". Dieses Mal gab es keinen Charakter über den ich ungern las oder der mich weniger interessierte als die anderen. Alle waren miteinander verwoben und hatten Licht- und Schattenseiten. Die Atmosphäre war durch den Autor auch grandios gestaltet, ich konnte mich stets hineinfühlen und leidete häufig mit den Charakteren. Eine absolute Leseempfehlung!


Da mich Ende Juli zudem das Rezensionsexemplar "Sal" von Mick Kitson erreichte, musste Ken Folletts Roman eine Weile pausieren. Eine ausführliche Rezension von "Sal" findet ihr HIER. Generell war es ein interessanter Roman, wie ich ihn so noch nicht gelesen hatte. Er gibt zu denken, auch wenn er für mich ein paar Schwachstellen hat.

Ein weiteres Buch, das ich im August gelesen hatte, war "Der Besuch der alten Dame" von Friedrich Dürrenmatt. Diesen Klassiker hatte ich bei einem Buchtausch ergattert und da ich eigentlich grundsätzlich mehr Klassiker lesen möchte, habe ich dies sofort getan. Das Buch war interessant und kurzweilig. Und obwohl es wie ein Theaterstück geschrieben ist, mit Beschreibungen der Bühne, Auf- und Abgängen, lies es sich flüssig lesen.

Beendet habe ich den August mit einem weiteren Rezensionsexemplar, auf das ich mich aber irrsinnig gefreut habe: "Zimmer 19", der zweite Band um Tom Babylon von Marc Raabe. Nachdem mich der erste Band im Juli so mitgerissen hat, musste ich den zweiten direkt nach seinem Erscheinen lesen und hatte dann das Glück es über vorablesen.de zu erhalten. Es war einfach grandios! Noch besser als der erste Band? Vielleicht sogar, ja. Ich kannte halt schon alle Charaktere, musste mich nicht reindenken und habe es innerhalb weniger Tage verschlungen, trotz über 500 Seiten. Eine Rezension findet ihr HIER.



SuB
Im Juli wanderten zwei Bücher auf meinen SuB: Zum Einen das Rezensionsexemplar "Sal", was aber direkt wieder weggelesen wurde sowie das Sachbuch "Das geheime Netzwerk der Natur" von Peter Wohlleben, das ich zur Abgabe des vierten Schuljahres von meiner Schulleitung bekommen habe. 

Im August wanderte dann Friedrich Dürrenmatts Klassiker "Der Besuch der alten Dame" auf und direkt wieder vom Stapel. Sowie "Zimmer 19" von Marc Raabe als Rezensionsexemplar, welches aber auch direkt wieder verschwand, "Todesmal" von Andreas Gruber und drei Bücher, die schon länger auf meinem Wunschzettel standen und ich nun als Mängelemxemplare ergattern konnte: "Phnatasien" von Jason Starr, "Doors ?" von Markus Heitz und "Monteperdido. Das Dorf der verschwundenen Mädchen" von Augustín Martínez.

Somit schließe ich den Monat mit einem +3. O.O Oh man, das wird nie was mit dem Abbau!

Liebe Grüße,
Sandra

Mittwoch, 10. Juli 2019

Rückblick: Gelesen im Juni 2019

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Huch, schon ist der Juni rum! Mein Juni war voll von tollen Ausflügen und Zeit mit Freunden, da kam das Lesen etwas zu kurz. Irgendwie scheint das auch das Motto dieses Jahres zu sein. Aber ich beschwere mich nicht über die schönen Erlebnisse.

Im Juni habe ich gerade so drei Bücher beendet. Vor allem das erste hat mich ewig gekostet. Damit komme ich auf 1040 Seiten, was dann doch wieder eine ordentliche Zahl ist. :)




Gelesen:

In den Juni bin ich mit einem Buch gestartet, auf das ich schon einige Monate gewartet habe: "Cari Mora" von Thomas Harris, dem Autor von Hannibal. Das Buch wurde mir netter Weise vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Leider hat das Buch durch den ständigen Vergleich mit Hannibal sehr hohe Erwartungen geweckt, welche es (fast selbstverständlich) nicht halten konnte. Es war nicht schlecht, aber ich habe mir viel mehr erwartet. So habe ich für die etwas mehr als 200 Seiten auch unverhältnismäßig lange gebraucht. Meine Rezension findet ihr hier und das wirklich schöne Cover zeige ich auch diesesn Monat auch wieder.

Buch Nummer 2, welches viel schneller zu Ende gelesen war, war "Konklave" von Robert Harris. Der Autor recherchiert für seine Bücher einfach phänomenal und dadurch habe ich sogar einiges über den Vatikan und das Konklave gelernt, kein schlechter Nebeneffekt. Spannend war es dazu auch noch und bis zum Schluss hätte ich nicht sagen können, wie es ausgeht. Ein weiteres Buch des Autors liegt bereits auf meinem SuB. 


Den Juni habe ich mit "Kellerkind" von Nicole Neubaue beendet. Das Buch bekam auf diversen Blogs ganz gute Bewertungen, so dass ich es einmal aus einem Mängelexemplar Pool mitnahm. Es war definitiv besser als nur Durchschnitt, aber vom Hocker hat es mich nicht gerissen. Auch weiß ich nicht, ob ich die Reihe weiterlesen werde - im Moment tendiere ich zu nein - da mir keiner der vier ermittelnden Charaktere ans Herz gewachsen ist. Obwohl das Ende bezüglich ihrer privaten Situationen offen ist, bin ich nicht neugierig, wie es ihnen weiterhin ergehen wird. Schade eigentlich. Aber ja, es gibt noch viele andere Bücher und wer weiß, vielleicht landet irgendwann ja doch noch der zweite Band auf meinem SuB.



SuB
Der Juni... diesen Monat kamen fünf Bücher auf meinen SuB... damit schließe ich das erste halbe Jahr mit einem +3 im Vergleich zum Mai und einem -1 im Vergleich zum Beginn des Jahres. O.O Mein Ziel war definitiv ein anderes. Ich will ja eigentlich unbedingt abbauen (aber das kennt ihr ja selber...) und eigentlich wieder auf einem SuB von maximal 3 kommen, am liebsten aber 0 und jeden Monat immer nur die Bücher kaufen, die ich genau dann auch lesen möchte... ein TRAUM. Ein sich übermenschlich anfühlender Traum...  

"SOG" von Yrsa Sigurdardottir ist das zweite Buch der Reihe um Kommisar Huldar und die Psychologin Freyja. Der erste Band war ganz okay, aber mich interessiert besonders das Verhältnis zwischen den beiden und was da noch so geht. :P Jetzt habe ich den zweiten Band ebefalls als gebundene Ausgabe als Mängelexemplar, aber in einem brillianten, ungestempelten Zustand gefunden... da musste es einfach mit.


"Das Grab ist erst der Anfang", "Blut vergisst nicht" und "Fahr zur Hölle" von Kathy Reichs sind die Bände 12, 13 und 14 der Reihe um Tempe Brennan. Ich mag die Reihe und möchte sie unbedingt beenden. Jetzt durften sie sehr günstig auf einer dieser bekannten Plattformen mit, als ich etwas für meine Schüler bestellt habe. Ich konnte mich gerade so zurückhalten nicht auch direkt noch Bände 15 und 16 zu kaufen, da auch sie sehr günstig waren. Bislang gibt es übrigens 18 Bände, angeblich kommt Band 19 nächstes Jahr, und einen Sammelband mit 4 (oder 5?) Kurzgeschichten.


"München" von Robert Harris ist das erwähnte weitere Buch des Autors, das bei mir eingezogen ist. Es ist das Neuste seiner Werke, 2017 erstmals erschienen. Es durfte ebenfalls als gebundenes, gebrauchtes Buch bei mir einziehen, ist aber in einem tadellosen Zustand.

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 10. Juni 2019

Rückblick: Gelesen im Mai 2019

[Werbung, unbezahlt]  

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Pfingswochenende! Ich bin viel rumgekommen und habe gar nicht gelesen. O.O Schade, aber dafür war ich an so vielen Orten und habe viele tolle Dinge mit Freunden erlebt. :)




Gelesen:
Die Cover diesen Monat sind so hübsch, dass ich sie euch gerne auch alle von vorne zeigen wollte:
In den Mai bin ich, wie man bereits dem letzten Beitrag "Gelesen im März und April" entnehmen konnte, mit dem Buch "Endzeit" von Harald Gilbers gestartet. Es fehlten noch so circa 150 Seiten, die ich genüßlich verschlungen habe. Der Autor schafft es wie kaum ein anderer, den Leser in die Zeit der Nationalsozialisten und in diesem Fall dem Ende des zweiten Weltkrieges, hineinzukatapultieren. Ich würde dieses Buch nicht wirklich einen Krimi nennen, eher einen historischen Roman, der auf Fakten beruht. Obwohl es für Kommissar Oppenheimer einiges zu tun gab, steht das Leben der Menschen zu dieser Zeit in Vordergrund und wird sehr mitreißend und berührend erzählt. (© fürs Cover: Droemer-Knaur)



Als nächstes folgte "Wer lügen sät" von Robert Wilson, einem meiner Lieblingsautorn. Dies war der vierte Fall um Charles Boxer einem Privatermittler im Vermisstensektor. Die Bücher von Wilson reißen mich einfach immer mit und ich bin von seinen Charakteren schwer begeistert. Auch Charles Boxer ist sehr speziell, aber dadurch auch extrem interessant. Das Buch begann zwar sehr brutal, was ich so nicht gewohnt war, nahm danach aber seinen gewohnten Lauf was Rätsel, Einsätze und Level an Brutalität anging. Somit war der für mich holprige Start schnell vergessen. Bis zum Schluss ein sehr spannendes Buch, bei dem man nie wusste, was sonst noch kommt. (© fürs Cover: Goldmann Verlag/Randomhouse)


Weiter ging es mit "Eden" von Candice Fox. Der erste Band hatte mich vor Jahren schon begeistert und ich kann mir wirklich nicht erklären, warum ich so lange mit dem zweiten gewartet habe. Wieder bin ich extrem schnell in die Geschichte hineingekommen, habe die Charaktere sehr gerne gehabt und das Buch nur so verschlungen! Ich freue mich schon auf den letzten Band. Der einzige Grund, weshalb ich ihn nicht sofort anschaffe, ist mein SuB... aber hoffentlich wird es diesmal nicht so lange dauern, wie dieses Mal. (© fürs Cover: Suhrkamp)





Mit in den Juni habe ich "Cari Mora" von Robert Harris genommen. Darüber erfahrt ihr demnächst mehr. Auch eine Rezension kommt, sobald ich damit durch bin. Leider war die Lesezeit sehr knapp in den letzten zwei Wochen. :-/



SuB
Im Mai kamen drei Bücher hinzu, wodurch mein SuB leider bei plus minus 0 geblieben ist. Ich will so gern abbauen,aber alle drei Bücher waren keine Spontaneinzüge, sondern lange geplant und wohl überlegt... xD

"Und was hat das mit mir zu tun? Ein Verbrechen im März 1945. Die Geschichte meiner Familie" von Sacha Batthyany hat mir die liebe Kerstin von kejasbuchblog zugeschickt, nachdem ich auf ihre Rezension geantwortet habe. Das hat mich riesig gefreut! Das Buch steht schon lange auf meinem Wunschzettel und ich bin neugierig, wie es mir gefallen wird. Es geht um die Familiengeschichte eines jungen Mannes, der durch Recherche von den Taten seiner Tante im Jahre 1945 erfährt.

"Die souveräne Leserin" von Alan Bennett durfte bei mir einziehen, nachdem ich die in blaue Seide gebundene, limitierte Ausgabe als "wie neu"-Ausgabe in einem der zahlreichen online-shops gefunden habe. Schon lange hatte ich diese Ausgabe im Auge, jedoch nie einen Zustand und dazu passenden Preis gesehen, die mich zum Kauf bewegt hätten. Nun war es aber so weit. Das Buch handelt von Queen Elizabeth II. und ihren Leseangewohnheiten und wurde zu ihrem Thronjubiläum als Sonderausgabe aufgelegt. Es ist eine Augenweide. :D

"Cari Mora" von Robert Harris ist ein von mir angefragtes Rezensionsexemplar. Ich habe die Hannibal-Reihe geliebt und obwohl mich sein älterer stand-alone eher enttäuscht hat, habe ich unheimlich auf dieses neue Buch gefreut und natürlich noch mehr, als es mir kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde.

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 6. Mai 2019

Rückblick: Gelesen im März und April 2019

[Werbung, unbezahlt, z.T. Rezensionsexemplare]  

Da die beiden letzten Monate ziemliche Leseflopps gewesen sind, gibt es sie in einem Beitrag... :-/

Der März war wirklich mau, was daran lag, dass ich einfach viele tolle Wochenenden mit Freunden verbracht habe und auch innerhalb der Woche entweder viel beruflich zu tun oder andere schöne Dinge anstehen hatte. Ich glaube, ich hatte kein einziges Wochenende keine Pläne. Somit viel auch viel Lesezeit weg. Schön, war der Monat trotzdem, nur halt auf anderen Ebenen. Gelesen habe ich "Lola" und "Schwarzer Sonntag" und damit insgesamt 738 Seiten.

Der April sieht zahlentechnisch noch schrecklicher aus: nur magere 517 Seiten :( Obwohl ich im April zwei Wochen Urlaub hatte, bin ich nicht viel zum Lesen gekommen. Auch das lag daran, dass ich viele schöne Dinge geplant hatte und dann noch eine Woche bei meinen Eltern gewesen bin, wo ich grundsätzlich sehr wenig zum Lesen komme und dafür Serien schaue, was ich zu Hause alleine gar nicht tue. 
Auf der anderen Seite habe ich den April mit einem fast fertigen Buch geschlossen, das ich aber aufgrund des "fast" nicht zähle. Von "Endzeit" hatte ich ca. 400 von 548 Seiten gelesen. Mitgezählt käme ich also auf knapp 900 Seiten, das hätte mich schon wesentlich glücklicher gemacht. :D



Gelesen:
Den März habe ich mit dem Thriller "Lola" von Melissa Scrivner Love begonnen. Es war ein Rezensionsexemplar auf das ich sehr gespannt gewesen bin. Für mich waren die Themen Drogen und Drogenbanden auf jeden Fall neu, da ich Bücher mit solchen Themen bisher nicht in der Hand hatte (oder mich zumindest nicht bewusst dran erinnern kann) und es war eine interessante Lektüre. Meine Rezension findet ihr HIER.

Danach habe ich mir "Schwarzer Freitag" von Robert Harris vorgenommen. Die Hannibal-Reihe fand ich grandios und so wollte ich unbedingt auch diesen frühen stand alone des Autors lesen. Nun ja, er war so la-la und ich habe mir viel mehr erwartet. Zu Beginn waren es viele fremde Namen, die ich nicht wirklich auseinander halten konnte. Zwar wurde dies mit dem Laufe der Geschichte besser und die Charaktere und Handlungen waren für mich nachvollziehbarer, aber obwohl die Geschichte schon Pepp hatte, konnte sie mich nicht so richtig mitreißen. Schade drum. Mit diesem Buch habe ich mich auch viel länger aufgehalten, als ich es für möglich gehalten hätte.

Den April habe ich mit "Wenn du das hier liest" von Mary Adkins gestartet. Es ist ein ganz anderer Schreibstil als ich es gewohnt bin, ein Buch, das ausschließlich aus E-Mails, Blogbeiträgen und SMSen besteht, und auch wenn es gewöhnungsbedürftig war, hat mir die Geschichte gut gefallen. Sie hat mich ein kleines bisschen zum Nachdenken gebracht und ermutigt den Leser im Grunde, sein Leben zu leben und nichts auf morgen zu verschieben. Auch zu diesem Buch gibt es eine Rezension.

Weiter ging es mit einem Klassiker: "Der alte Mann und das Meer" von Ernest Hemingway. Auch das war ein nettes Buch, obwohl ich etwas anderes erwartet hatte. Ich hatte viel mehr kubanische Einflüsse erwartet, eine Geschichte, die mich zurück in meinen Urlaub führt. Dies war nicht der Fall, da die Geschichte tatsächlich hauptsächlich draußen auf dem Meer spielt und nur zu Beginn und am Ende noch andere Personen als der alte Mann vorkommen. Trotzdem freue ich mich, endlich wieder einen Klassiker gelesen zu haben. Vielleicht kommen dieses Jahr ja noch mehr. :)

Den April habe ich dann mit "Endzeit" von Harald Gilbers beendet und obwohl ich gute 400 von 548 Seiten gelesen habe, habe ich das Buch nicht fertig bekommen und somit kommt es hier nicht in die Zählung und lässt den April einfach fatal ausschauen. :( Ihr werdet es im Rückblick zum Mai also wiedersehen und dort werde ich dann ein paar mehr Sätze über den 3. Band der Reihe um Kommissar Oppenheimer verlieren.

SuB
Mein SuB... tja, ich hatte im März Geburtstag. Habe aber KEIN Buch bekommen! Woraufhin ich mich dann selbst beschenkt habe und mir vier Bücher zugelegt habe, die ich schon länger haben wollte, drei davon Teile jeweiliger Reihen:

"Endzeit" von Harald Gilbers ist der 3. Teil der Reihe um Kommissar Oppenheimer und spielt in der NS-Zeit. Die Bücher haben mir bisher sehr gut gefallen, aber es sind Themen auf die ich in einer bestimmten Stimmung sein muss, sodass dieses Buch erst jetzt bei mir eingezogen ist. Dafür wurde es dann Ende April direkt angefangen. Band 4 ist auch schon erschienen und ich werde es mir definitiv irgendwann zulegen.

"Eden" von Candice Fox ist nun endlich bei mir eingezogen, nachdem ich den ersten Teil "Hades" wirklich gut fand. "Eden" war eigentlich auch schon vor langer Zeit zum ersten Mal bei mir eingezogen, jedoch damals von einem dieser Gebraucht-Portale und der Zustand entsprach so gar nicht der Ausschreibung, so dass ich es genervt und enttäuscht in einen offenen Bücherschrank gestellt habe. Nun habe ich es mir neu gekauft und freue mich es zu lesen! Band 3 "Fall" sollte dann auch irgendwann noch zu mir kommen.

"Wer lügen sät" von Robert Wilson, einem meiner Lieblingsautoren, ist der vierte und letzte Band um Charles Boxer. Ich bin jetzt schon traurig, dass es keinen weiteren geben wird bzw. dass ich dann wieder länger warten muss, bis ich ein Buch des Autors lesen darf.

"Blake" von Jack Heath erschien dieses Jahr im Januar und klingt einfach interessant. 


Im April erreichte mich dann noch das Rezensionsexemplar "Wenn du das hier liest", das ihr weiter oben bereits schon unter den gelesenen Büchern gefunden habt.

Das heißt, mein SuB ist um 2 gewachsen... nicht gut. Ich habe ja diesen Traum - auch wenn es für manche verrückt klingt - wieder auf einen fast nicht existierendne SuB zu kommen, damit ich dann unbeschwert jeden Monat Bücher kaufen und direkt lesen kann. :) Das wäre so schön!

Liebe Grüße und einen schönen Mai,
Sandra

Freitag, 8. März 2019

Rückblick: Gelesen im Februar 2019

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Der Februar war kurz und obwohl ich das Gefühl hatte, nicht viel gelesen zu haben sind am Ende doch drei Bücher und 1112 Seiten zusammen gekommen. So hat es sich irgendwie gar nicht angefühlt.




Gelesen:
Ende Januar angefangen und bis zum ersten Drittel des Februars gelesen habe ich "DNA" von Yrsa Sigurdardóttir. Ein Buch, dass mich bereits zu seinem Erscheinungstermin interessiert hat, dann doch wieder nicht und dann als gebundenes Mangelexemplar vor einem Jahr zu mir gefunden hat. Wie genau ich es fand, könnt ihr HIER in meiner Rezension nachlesen. Aber schlecht war es nicht, wenn auch ein schleppender Start in den Februar. Wieder die Frage: Kann mir jemand den zweiten Band "SOG" empfehlen? Oder lieber nicht?

Als nächstes hatte ich mir Sebastian Fitzeks "Der Insasse" rausgelegt, aber dann doch irgendwie mit G.A. Hausers "Someone like you" angefangen. Für manche Bücher muss es einfach den richtigen Moment geben. Abends, allein, nicht im Bus voller Schulkinder. Eine leichte, englische Lektüre, die nach wildem Start doch auch etwas Tiefgang hatte und gefühlvoll daher kam. Nicht so das typische clicheebehaftete Ding. Joa, es passte zu meiner Stimmung, aber auch nur bis zum letzten Drittel des Buches. Dann wollte ich es nur noch abschließen, denn dann war es mir doch zu schnulzig und überzogen. 

Gleichzeitig habe ich aber doch mit Sebastian Fitzeks "Der Insasse" angefangen und es hat mir wieder unheimlich gut gefallen! Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, wäre es sicherlich wieder in 3-4 Tagen zu Ende gelesen gewesen. So aber hatte ich sozusagen länger davon. Nur das Ende hat mich dann etwas verwirrt, wurde aber noch aufgelöst. Es stellt dadurch die Geschichte in ein anderes Licht und ist schwer zu beschreiben ohne zu spoilern (wohl auch der Grund, weshalb ich mich gegen eine Rezension entschieden habe). Aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb fand ich den Psychothriller wieder klasse. Von Fitzek gerne mehr. Eins steht noch auf dem SuB.


SuB
Ich nehme weiterhin an der #SuBabc - Challenge teil, aber trotzdem ist ein Buch über Vorablesen.de bei mir eingetrudelt: Mit "Lola" von Melissa Scrivner Love bin ich zu 2/3 durch (ist ja jetzt auch schon der 08.03.). Mehr dazu wird es hier bald in Form einer Rezension zu lesen geben.

Liebe Grüße,Sandra

Sonntag, 3. Februar 2019

Rückblick: Gelesen im Januar 2019

[Werbung, unbezahlt] 

Oh je, mein letzter Rückblick war im September... im Oktober, November und Dezember ist er nie online gegangen, obwohl zumindest dem für Oktober nur das Foto fehlte... Aber ich habe auch ehrlich gesagt, für meinen Geschmack zu wenig gelesen in den letzten drei Monaten des letzten Jahres. Also starten wir jetzt noch einmal durch mit den Rückblicken.

Im Januar habe ich zwar meinen SuB um vier Bücher reduziert, aber alles in allem nicht viele Seiten gelesen. Es waren dann doch nur 940. Im Moment komme ich generell sehr schlecht in einen Lesefluss. Mal lese ich ohne Pause und die Nächte durch - so in der ersten Januarwoche, in der ich noch frei hatte - und manchmal lese ich tagelang gar nicht... hmm... daran sollte ich noch arbeiten.




Gelesen:
Mein Jahr begann mit einem Weihnachtsgeschenk. Zufällig hatte ich noch "Der unbekannte Kimi Räikkönnen" von Kari Hotakkainen entdeckt und es auf meine Wunschliste gesetzt. Biographien sind bei mir so eine Sache, ich hole sie und dann stehen sie hier rum... daher habe ich mich direkt an dieses Buch gemacht und wurde nicht enttäuscht. Es war ein toller 5-Sterne Start ins Jahr, aber dazu muss ich auch sagen, dass ich meine Kindheit und Jugend ein riesen Formel 1 Fan war und auch diesen Rennfahrer sehr mochte. Nach der Lektüre folge ich ihm nun auch auf Instagram. :D Meine Rezension findet ihr HIER.
Einmal im Biographie Fluss habe ich noch zu einer weiteren gegriffen, die nun aber schon 3 Jahre auf meinem SuB liegt. Beim Lesen stellte sich heraus, dass das ein Fehler gewesen ist. Da "Isco - el chico de oro" sich rein auf das sportliche Leben bezieht und dieses natürlich in den letzten Jahren weitergegangen ist. Daher war es alles schon etwas veraltet und vor allem Blicke in die Zukunft hatten sich mittlerweile relativiert. Schade, denn normalerweise gefallen mir die Bücher der "Al Poste"-Reihe ganz gut. Trotzdem freue ich mich, dass ich dieses Buch - auch noch auf Spanisch - nun endlich gelesen habe.
Das dritte Buch lag er ein Jahr auf meinen SuB und ich hatte es aufgrund des tollen Cover gekauft. "Descendent - Der Überläufer" sieht klasse aus und klang auch echt interessant. Leider ist mir bis zu dem Moment, als ich endlich nach dem Buch griff, nicht aufgefallen, dass es ein Fantasy-Thriller ist. Da war ich bereits skeptisch... und ja, nach etwas über 100 Seiten habe ich das Buch abgebrochen. Ich wusste noch immer nicht wirklich worum es ging und obwohl zwei Handlungsstränge interessant klangen und ich irgendwie gerne wissen wollte, wie sie weiter gehen, konnte mich das Buch nicht motivieren es weiter zu lesen, es war einfach zu abgehoben und wirr für meinen Geschmack. 
Das letzte Buch, das ich im Januar noch fertig gelesen habe, war dann "Manchmal lüge ich" von Alice Feeney. Und ja, auch dieses Buch war nicht einfach zu lesen und auch dieses könnte man als wirr bezeichnen, aber irgendwie machte dieses Buch viel mehr Sinn und konnte mich fesseln, obwohl sein Titel absolut zum Inhalt passt und ich auch am Ende noch offene Fragen und Fragezeichen im Kopf hatte. Trotzdem ein tolles Buch und ich freue mich schon auf das nächste Werk der Autorin. Hoffentlich erscheint es auch bald auf Deutsch. Meine Rezension findet ihr HIER.


SuB
Da ich an der SuB-Abbau-Challenge #subabc teilnehme und es mir während dieser Zeit versuche zu verkneifen neue Bücher zu kaufen, kam diesen Monat auch tatsächlich keins dazu! Da bin ich sehr stolz drauf, denn es juckt natürlich immer wieder in den Fingern... aber wenn ich ehrlich bin, ist mir mein SuB im Moment auch echt einfach zu groß und ich möchte ihn sehr gerne etwas abbauen, bevor ich wieder neue Bücher kaufe. Drückt mir die Daumen, dass ich es auch im Februar durchhalte.

Liebe Grüße,Sandra