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Montag, 2. Dezember 2024

Leserückblick November 2024

[Werbung, unbezahlt]  

 

Hallo ihr Lieben,

mit 4 Büchern und 1204 Seiten folgte nach einigen schwachen Monaten nund er wirklich
schwächste. Dabei bin ich gar nicht so unzufrieden, denn es entspricht einfach meiner aktuellen Lesezeit. Vielleicht wird 2025 ja besser? Ich habe bunt gemischt gelesen: einen Thriller, einen Roman, eine Art Biographie und ein dünnes Büchlein mit Legenden.
 
Im November war ich im Museum, im Pub auf einen Geburtstag anstoßen, mit dem Auto beim TÜV, mit der Schule bei einem St. Martinsumzug, im Café und auf einer Party. Mittlerweile gehe ich extrem selten auf Partys, aber diese hat meine Erwartungen übertroffen und war richtig klasse. Außerdem habe ich es endlich zum Friseur geschafft, war in der Heimat zum Geburtstag meiner Oma und hatte am letzten Samstag des Monats meine Eltern zu Besuch. Außerdem standen Elterngespräche an, was im November in der Regel der Fall ist und was natürlich viel Zeit in der Vorbereitung und Durchführung erfordert. Vielleicht bin ich auch deshalb mit den wenigen Seiten durchaus zufrieden.

Mittwoch, 12. Juni 2024

Thriller: Sebastian Fitzek "Noah"

 [Werbung, selbstgekauft]


  Sebastian Fitzek "Noah"
 


(© Lübbe)

Übersetzung: -
Erscheinungstermin: 20.12.2013 (HC), 18.12.2014 (TB)
Verlag: Lübbe
Format: Hardcover, Taschenbuch
Reihe: ---
Seitenzahl: 560
Preis: 14,-€ (TB)

"
Er kennt seinen Namen nicht. Er hat keine Ahnung, woher er kommt. Er kann sich nicht erinnern, warum er in Berlin ist, seit wann er hier auf der Straße lebt. Die Obdachlosen, mit denen er umherzieht, nennen ihn Noah: Dieser Name ist in seinen rechten Handballen tätowiert. Für Noah wird die Suche nach seiner Identität zu einem Alptraum. Denn wie es scheint, ist er das wesentliche Schlüsselelement einer globalenVerschwörung, die bereits zehntausende Opfer gefordert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht ..."


Zum Autor:
Sebastian Fitzek ist deutschlands meistverkaufter Autor. Er studierte Jura und arbeitete als Programmdirektor vieler Radiostationen. Seit 2006 schreibt er Thriller, die alle Bestseller wurden und mittlerweile in 36 Sprachen übersetzt werden. Einige seiner Werke sind mittlerweile verfilmt. [Vergleiche: https://www.droemer-knaur.de/autor/sebastian-fitzek-3000328, 12.06.2024]
 
 
Zum Cover: 

Das Cover ist schwarz mit einer weißen Hand, die in der Nacht leuchtet! Ja, man sollte das Buch nicht unbedingt neben dem Bett liegen lassen, denn die Leuchtkraft ist wirklich stark! Auf der Hand sieht man zudem den Namen "Noah", der im Buch verschiedene Rollen spielt. Ein starkes Cover, auch wenn auf den ersten Blick unscheinbar.

Mittwoch, 6. Dezember 2023

Leserückblick November 2023

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der November brachte mir leider extrem wenig Lesezeit. Er ist beruflich einer der vollsten Monate und so war ich nachmittags und abends einfach nur noch müde. Die Wochenenden waren zudem größtenteils verplant. Im Detail habe ich im November den Geburtstag eines Freundes sowie den meiner Oma gefeiert, Adventskalender gepackt, die Wohnung weihnachtlich dekoriert, alle Elternsprechtage in meiner Klasse gehalten, diverse Konferenzen besucht, die ersten Weihnachtskarten verschickt, die ersten Plätzchen gebacken, viele Kerzen angezündet und schon einige Weihnachtsgeschenke besorgt und verpackt.

Gelesen habe ich jedoch nur 1186 Seiten gelesen. Darunter waren zwei Romane, ein Kurzgeschichtenband und ein Psychothriller.



Sonntag, 1. Oktober 2023

Leserückblick September 2023

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht. Nun starten wir bereits ins letzte Quartal des Jahres. Mein September war hauptsächlich von Arbeit geprägt, auch wenn ich versucht habe mir hier und da ein wenig Freizeit einzuräumen. So war ich einmal abends essen, zweimal Kaffee trinken, spazieren, bei meiner Familie einen Geburtstag feiern, habe recht viel Eis gegessen und auch wieder ein bisschen mehr gelesen als im Juli und August. 

Beendet habe ich fünf Bücher, darunter einen Fantasy-Roman, einen Klassiker, einen Krimi und zwei Thriller. Von meinen Bewertungen her, war es dagegen mein schlechtester Monat. Ich hatte doch einige Bücher dabei, von denen ich mir viel mehr erhofft hatte. Insgesamt waren es dann 1636 Seiten, was im Blick auf die letzten Jahren wenig, aber im Blick auf dieses Jahr, doch in Ordnung ist.




| aktuelle Lektüre |
 
Ich habe die Tage mit "Miss Merkel: Mord auf dem Friedhof" von David Safier begonnen, bin aber noch nicht über die ersten 22 Seiten hinweg gekommen. Ich denke jedoch, dass es wieder ganz witzig werden wird.

Samstag, 23. September 2023

Lesetipps für den Herbst

 Disclaimer: Alle Coverrechte liegen bei den Verlagen. Unbezahlte Werbung.

 


Diese Aktion findet ihr immer bei Leni und Tanja.

Nun bin ich schon das vierte Mal dabei und mache die Jahreszeiten für mich damit das erste Mal voll. Ich freue mich sehr. 

Winter 2022, Frühling 2023, Sommer 2023

Weitere Lesetipps für den Herbst findet ihr gesammelt bei Leni und Tanja.


Lesetipp #1 


"Die Therapie" von Sebastian Fitzek

Das Debüt des Autors ist mein aktuell beendeter Fitzek und ich mochte ihn richtig gern. Vor allem durch lange Szenen auf einer kleinen Insel auf der es ständig stürmt und regnet, passt es von der Stimmung her perfekt für den Herbst. Die Handlung sowie die Charaktere konnten mich auch überzeugen, sodass ich euch diesen Thriller wirklich empfehlen kann.





Lesetipp #2

"Unter den Linden 6" von Ann-Sophie Kaiser

Dies ist ein historischer Roman, die für mich ebenfalls perfekt in den Herbst passen. Fragt mich nicht warum, aber irgendwie passt es für mich vom Gefühl her - könnte auch an den häufigen bran-Tönen auf den Covern liegen. Dieses Buch spielt Anfang des 20. Jahrhunderts und handelt von drei jungen Frauen aus verschiedenen gesellschaftlichen Schichten, die ihren Weg zu Bildungen gehen wollen. Eine davon ist Lise Meitner. Ich fand das Buch absolut grandios! Die drei so unterschiedlichen Frauen, ihre ähnlichen Ziele, die historischen Aspekte, ein bisschen Liebe, am Ende der Kriegsausbruch. Toll erzählt!




 


Liebe Grüße,

Sandra

Sonntag, 4. Dezember 2022

Leserückblick November 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der November startete lesetechnisch richtig gut. Ich las am freien 1.11. ein ganzes Buch. Doch danach nahm es rapide ab und ich fand kaum Lesezeit. Somit kam ich in der Summe nur auf 4 Bücher und 1847 Seiten.




| mein Leben |
 
Mitte November gab es eine größere Veränderung bei mir: Ich habe mein erstes Auto gekauft und bin nun wesentlich mobiler als zuvor. Es ist immer noch alles sehr neu und sehr spannend und sehr ungewohnt und macht mich sehr nervös, aber ja, es war nach langer Zeit der richtige Schritt. Aus dem Grund hatte ich auch weniger Lesezeit, da die Organisation des Ganzen doch die Wochenenden verschlungen hat und daher musste ich unter der Woche alle Aufgaben abarbeiten, für die ich sonst auch am Wochenende Zeit gehabt hätte. Außerdem versuche ich nun früher ins Bett zu gehen, denn Schlaf im Bus nachholen, geht nun nicht mehr.
Zu Beginn des Monats war ich aber mit meiner Mutter wieder bei der "Let's Dance" - Tour. Das hat uns ein weiteres Mal wirklich gut gefallen und ich kann es wirklich empfehlen, wenn einen die Show interessiert. Außerdem war ich auf dem Geburtstag meiner Oma und hatte meine Eltern bei mir zum Dekorieren für die Weihnachtszeit. Beide Wochenenden waren auch sehr schön.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich nehme kein angefangenes Buch in den Dezember, aber habe ganz viele Lesevorhaben. Mal sehen, wie der neue Monat dann so wird.
 
 

Dienstag, 1. November 2022

Leserückblick Oktober 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

im Oktober habe ich in der Summe wieder richtig viel gelesen. Zwar praktisch nur in der ersten Hälfte und in der zweiten dann fast nichts mehr, aber alles in allem hatte ich einen tollen Lesemonat, wenn auch qualitativ nicht den besten. Ich habe sieben Bücher mit insgesamt 2290 Seiten gelesen, eins davon habe ich jedoch nach 150 Seiten abgebrochen. 



 

| mein Leben |
 
Der Oktober war so schön sonnig und mild, das habe ich richtig genossen. Die ersten beiden Wochen hatte ich Herbstferien und habe diese einfach nur für mich genutzt. Ich habe Freunde getroffen, war zweimal im Kino und habe ein paar Dinge erledigt. Außerdem sehr viel gelesen. Das hat richtig gut getan. Die zweite Hälfte des Monats war dann voller Aufgaben und bot kaum mehr Zeit für Bücher oder andere schöne Dinge. Somit freue ich mich umso mehr, die Ferien so genutzt zu haben, wie ich es getan habe.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich habe nach den Herbstferien angefangen im Bus "Emma" von Jane Austen zu hören und nehme dies mit in den November. Außerdem habe ich am 31.10. noch mit "Mimik" von Sebastian Fitzek begonnen.
 
 

Dienstag, 7. Juni 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Der Klang des Bösen"

[Werbung, selbstgekauft]


Vincent Kliesch "Der Klang des Bösen" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Erscheinungstermin: 01. Juni 2022
Verlag: Droember TB
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #4
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
Ein markerschütternder Schrei reißt den 15-jährigen Silvan Berg aus der Betrachtung eines Schmetterlings. Silvan rennt los, quer über das herrschaftliche Anwesen seiner Eltern am Kleinen Wannsee in Berlin – und kommt gerade noch rechtzeitig, um seine geliebte Mutter aus einem Fenster im dritten Stock der Villa stürzen zu sehen. Für den Bruchteil einer Sekunde meint er, oben seinen Vater zu erkennen.

Niemand auf der Polizeistation nimmt den panischen Jugendlichen ernst, der etwas vom Mord an seiner Mutter stammelt – niemand außer Matthias Hegel. Der forensische Phonetiker kann hören, dass Silvan nicht lügt. Mit Hilfe der engagierten True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge beginnt Hegel in einem Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint … und für dessen Lösung er sehenden Auges sein Leben aufs Spiel setzt."


Sonntag, 1. Mai 2022

Leserückblick April 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der April ließ mich trotz zwei Wochen Urlaub wieder in dem Vor-Pandemie Lesebereich einpendeln. Ich glaube, die Zeiten in denen auch ich monatlich regelmäßig 2500-3000 Seiten in einem Monat gelesen habe, sind nun endgültig vorbei. So viel Zeit bleibt mir neben der Arbeit einfach nicht bzw. teilweise bin ich durch das frühe Aufstehen so müde, dass ich über den Büchern einschlafe. Ich muss also langsam mal weniger Bücher kaufen, um dem SuB Frau zu werden. Dieser Monat lief in der Hinsicht gut. Gelesen habe ich fünf Bücher mit 1997 Seiten.


 

| mein Leben |
 
Im April hatte ich zwei Wochen Osterferien und verbrachte davon 5 Tage in Kopenhagen. Ich war noch nie in Dänemark und freute mich sehr auf diese Tage in einer neuen Stadt, die ich erkunden durfte. Das erste Mal seit der Pandemie ein Erkundungsurlaub, denn letztes Jahr auf Mykonos lag ich hauptsächlich am Pool. Ostern habe ich dann mit meiner Familie verbracht. Das war auch wieder schön, wenn zum Teil auch nicht unanstrengend. Ansonsten habe ich noch viele schöne Dinge mit Freunden unternommen.
 
Irgendwie schien der April wieder ein wenig wie früher. Zwar muss man im ÖPNV weiterhin Maske tragen und auch in der Schule trage ich sie weitestgehend, aber dass man es dort auch nicht mehr muss, sehe ich mittlerweile durchaus als Vorteil. Ich habe ca. ein Drittel der Kinder, die sie gar nicht mehr trägt und der Rest macht es wie ich, meistens schon, aber beispielsweise während der Klassenarbeit, wo auch noch hohe Aufsteller zwischen den Kindern standen, haben sie viele abgenommen. Oder auch, wenn sie etwas vorlesen oder vorne vortragen möchten. Es ist schön, wieder lachende Kinder zu sehen und ich habe das Gefühl, dass es auch ihnen gut tut, auch mich wirklich wieder lachen zu sehen. 
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Diesen Teil musste ich heute tatsächlich noch umschreiben, da ich das letzte Buch gestern überraschend noch beendet habe. Somit starte ich frisch in den Mai.
 
 

Samstag, 8. Januar 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Todesrauschen"

[Werbung, selbstgekauft]


Vincent Kliesch "Todesrauschen: Auris" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Übersetzung: /
Erscheinungstermin: 01. März 2021
Verlag: Droemer
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #3
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
Seit Jahren versucht die erfolgreiche True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge die Wahrheit über das Schicksal ihres unter mysteriösen Umständen verschwundenen Bruders herauszubekommen. Moritz wurde von der Polizei erst eines abscheulichen Verbrechens beschuldigt und später von den Behörden für tot erklärt. Matthias Hegel, der berühmte forensische Phonetiker, behauptet Beweise zu haben, dass Moritz noch lebt. Doch der ebenso zwielichtige wie skrupellose Experte, der nur eine Stimmprobe braucht, um die Psyche eines Täters zu analysieren, hat Jula schon oft belogen und manipuliert.
Ein letztes Mal will sie sich mit ihm treffen. Dabei kommt es zur Katastrophe: Jula und Hegel werden brutal entführt. Anscheinend gibt es noch jemanden, der Moritz aufspüren will - und um ihn zu finden, schreckt der Täter auch vor grausamster Folter nicht zurück. Jula und Hegel, das ungleiche und verfeindete Ermittlerpaar, stecken in einem unlösbaren, mörderischen Dilemma: Lösen sie gemeinsam das letzte Rätsel um Moritz, wird Julas Bruder umgebracht. Lösen sie es nicht, sterben sie selbst qualvoll in Gefangenschaft ..."


Zum Autor:
Vincent Kliesch ist ein deutscher Autor aus Berlin. Seine erste Thriller-Reihe schrieb veröffentlichte er 2010. Die Reihe um "Auris" schreibt er auf Grundlage einer Idee von Sebastian Fitzek. [Vergleiche: https://www.droemer-knaur.de/autor/vincent-kliesch-3002853, 04.01.2022, 14:37 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover gefällt mir wieder gut, jedoch frage ich mich, warum es schwarz sein musste, wenn die ersten beiden Bände eher weißlich-grau waren und offensichtlich Band vier auch wieder weißlich-grau wird. Das stört mich etwas an der Optik der Reihe.

Zum Buch:
Dies ist der dritte Band um die Podcasterin Jula Ansorge und den akustischen Phorensiker Mathias Hegel aka Auris. In diesem Band stehen die beiden absolut im Fokus, da sie zu Beginn selbst Opfer einer Straftat werden und sich im Anschluss das gesamte Buch über vesuchen aus den Fängen ihrer Entführer zu befreien. Die Geschichte, die mit den beiden in Gefangenschaft spielt, fand ich wenig ereignisreich. Klar, es passiert nicht nichts, aber das was passiert, fand ich persönlich nicht spannend. Außerhalb dessen kümmert sich hauptsächlich der 14jährige Halbbruder Julas um den Fall. Tja, ein Teenager. Das fasst es für mich auch schon zusammen. Man im Buch aber auch etwas mehr über Paul, den Ex-Freund von Jula, Hadrian, ihren Hacker und Moritz, ihren verschwundenen leiblichen Bruder. Diese Stellen haben mir sehr gut gefallen und man konnte etwas selbst spekulieren, was hinter diesen Charakteren steckt. In Bezug auf Moritz hatte ich irgendwann den richtigen Riecher. In Bezug auf Hadrian lag ich aber falsch und Paul hat mich sehr überrascht, diese Rolle hätte ich ihm nie zugetraut. Trotzdem passierte mir in Bezug auf diese Charaktere einfach im Großen und Ganzen zu wenig. Erst am Ende wurde es richtig interessant und auch ein wenig spannend. 

Was mir aber bei der Hälfte des Buches wirklich gar nicht mehr gefallen hat, war wie Jula dargestellt wurde. Sie war so etwas wie die angsfreie Heldin, die sich allem entgegenstellte, die mutig die Bösen anging und selten eine wirklich passende Regung zeigte. Jula ist in diesem Buch eien Podcasterin, eine junge Frau, die in der Vergangenheit vergewaltigt wurde. Sie ist keine Agentin, die für extreme Situationen ausgebildet wurde und die Nerven behalten sollte. Das fand ich daher sehr unpassend. Jula wirkte immer so tough, was ich für total unrealistisch halte. Es wurde mir in dem Buch wirklich zu viel und extrem unglaubwürdig.

Wie bereits gesagt, fand ich das Ende dann wieder ganz gut und es holte doch noch etwas raus, was ich im Rest des Buches vermisst hatte. Der Cliffhanger macht mich dieses Mal aber nicht besonders neugierig.

Alles in allem bin ich trotzdem gut durch das Buch gekommen. Das rechne ich aber dem guten Schreibstil des Autors zu, nicht seiner gesponnenen Geschichte. Ich mag wie er schreibt, seine Wortwahl, den Stil, das Tempo der Bücher. Es nimmt einen mit und die kurzen Kapitel geben einem die Möglichkeit das Buch hin und wieder problemlos zu unterbrechen.
 
Fazit:
Der dritte Band war für mich bislang der schwächste. Die Geschichte rund um Moritz nimmt zwar an Fahrt zu und man erfährt viel Neues über ihn, aber generell passiert mir irgendwie zu wenig und der Charakter Jula wirkt für mich total überzogen.

Leseempfehlung:
Wer an der Reihe dran bleiben möchte, wird um dieses Buch nicht herum kommen. Als Einzelband würde ich es aber nicht empfehlen, da gibt es meiner Meinung nach bessere Thriller.

Rating:

9 von 15 Punkten

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Mittwoch, 5. Januar 2022

Thriller: Vincent Kliesch "Die Frequenz des Todes"

[Werbung, unbeauftragt]


Vincent Kliesch "Die Frequenz des Todes: Auris" nach einer Idee von Sebastian Fitzek
 

(
© Droemer)

Übersetzung: /
Erscheinungstermin: 04. Mai 2020
Verlag: Droemer
Format: Taschenbuch
Reihe: Auris #2
Seitenzahl: 352
Preis: 12,99 €

"
»Hilfe, mein Baby ist weg! Hier ist nur Blut …« Nach kurzen Kampfgeräuschen bricht der panische Notruf einer Mutter bei der Nummer 112 plötzlich ab. Wenn jemand aus diesem Tonfragment Rückschlüsse auf den Aufenthaltsort der Frau ziehen kann, dann der forensische Phonetiker Matthias Hegel – den einige nach wie vor für einen Mörder halten.
True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge ist es zwar gelungen, Hegel vom Mordverdacht an seiner Frau zu entlasten, doch dabei ist sie der dunklen Seite des genialen Profilers deutlich zu nahe gekommen.
Als Hegel nun im Fall des entführten Babys erneut auf ihre Recherche-Fähigkeiten zurückgreifen will, weigert Jula sich zunächst. Doch kann sie das Baby und seine Mutter wirklich ihrem Schicksal überlassen? Und was ist mit den Informationen zu ihrem tot geglaubten Bruder Moritz, die Hegel ihr angeblich beschaffen will?"


Zum Autor:
Vincent Kliesch ist ein deutscher Autor aus Berlin. Seine erste Thriller-Reihe schrieb veröffentlichte er 2010. Die Reihe um "Auris" schreibt er auf Grundlage einer Idee von Sebastian Fitzek. [Vergleiche: https://www.droemer-knaur.de/autor/vincent-kliesch-3002853, 04.01.2022, 14:37 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover gefällt mir gut, da es zum ersten Band der Reihe passt, sowohl farblich als auch von der Gestaltung. Die Haptik der Schallwellen, ich deute die Ringe mal als solche, wertet das Cover zudem auf.

Zum Buch:
Dies ist der zweite Fall des akustischen Forensikers Matthias Hegal aka Auris und Jula, einer Podcasterin. Dieses Buch schließt an den ersten Band an und nimmt vor allem in Bezug auf Jula einige Details aus dem ersten Band auf. Dies muss es auch, da Julas Vergangenheit in ihrer Gegenwart eine große Rolle spielt und sie überhaupt immer wieder zruück zu Hegel bringt, der ihr offensichtlich nicht besonders sympahtisch ist. Dies ist er auch mir nicht geworden. Ich weiß nicht so richtig, was ich von ihm halten soll. Er ist in seinem Fachgebiet ein Genie, menschlich jedoch schwierig zu packen und scheint einige dunkle Seiten zu haben, die wir noch nicht kennenlernen durften. Das macht das Verhältnis zwischen Jula und Auris jedoch interessant, da man nie vorhersehen kann wie die eine Person auf die andere reagiert, ob es Wendungen oder Überraschungen gibt, wie zum Beispiel ganz am Ende des Buches.

Der Kriminalfall beschäftigt sich mit Menschenhandel, in diesem Fall speziell dem Handel mit Babys und bringt wieder einen großen, geheimen Ring Krimineller aufs Papier. Dieser spielte wohl schon im ersten Band eine Rolle, an den Namen konnte ich mich auch noch erinnern, aber nicht an mehr. Somit braucht man das erste Buch nicht, um den Kriminalfall nachvollziehen zu können. Der Fall ist spannend aufgebaut und als ich dachte, nun wäre ja alles geklärt, kam dann doch noch einiges auf mich zu. Das hat mir gut gefallen! Erst ganz am Ende wurde mir klar, welche Rollen die einzelnen Personen darin tatsächlich spielten.

Der Schreibstil des Autors ließ sich sehr gut lesen und brachte mich mit Lesefreude durch das Buch. Das Tempo in dem sich die Geschichte entwickelte war angemessen und ließ zum Schluss keine Fragen übrig. Ganz am Ende wird jedoch wieder das Verhältnis zwischen Jula und Auris auf ein neues Level gebracht, was mich neugierig macht, wie es diesbezüglich nun weitergeht! Auch der geheime Hacker scheint aus dem Hintergrund treten zu wollen! Mit diesen zwei Aspekten baute der Autor den Spannungsbogen bezüglich der Hauptcharaktere noch einmal auf und lässt mich direkt zum nächsten Band greifen!
 
Fazit:
Ein spannender Fall mit einem ganz speziellen Charakter in der Form des akustischen Forensikers Auris. Dieses Buch lebt definitiv von seinen Hauptcharakteren, die man mögen muss, um in dem Buch etwas Besonderes zu sehen.

Leseempfehlung:
Probiert die Reihe aus! Wer Interesse an Jula und Auris findet, wird wahrscheinlich an der Reihe dranbleiben, wer ihnen nichts abgewinnen kann, wird viele andere Thriller zur Auswahl haben.

Rating:

14 von 15 Punkten

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