Dienstag, 7. April 2020

Gemeinsam Lesen 41/358


[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Zur Zeit lese ich zwei Bücher: 

Ich habe "Don Quijote" von Cervantes nach einigen Jahren, das es hier halb gelesen steht, wieder zur Hand genommen und versuche es dann dieses Mal zu beenden. Wir werden sehen. Ich bin auf Seite 701 von 1275 oder, wenn man die Teile einzeln zählt, auf Seite 86 von 659 des zweiten Teils.
"Mit grandiosem Einfallsreichtum erzählt Cervantes von den Abenteuern des verarmten Adligen, der in einer Traumwelt vergangener Ritterzeiten lebt, und seines treuen Waffenträgers Sancho Pansa. Ähnlich wie Goethes Faust für die Deutschen ist Don Quijote für die Spanier zum Sinnbild eines nationalen Genius geworden. Die Sympathie des Erzählers für seine Figuren und sein liebevoll-ironischer Ton machen Don Quijote zum wunderbarsten Antihelden der Weltliteratur."

 
Und gleichzeitig möchte ich jetzt "S." von J. J. Abrams lesen. So nachmittags auf dem Sofa, wenn man nicht Gefahr läuft einzuschlafen und die schönen Extras zu verknicken. Auch hier gibt es diverse Zählungen der Seiten, entweder laut Seitenzahlen des Buches "Das Schiff des Theseus" oder eben mit dem 14seitigem Vorwort, dass auch zu dieser Geschichte, die ja eigentlich eine Analyse des "Das Schiff des Theseus" ist, gehört. Ich zähle das Vorwort mit und bin auf Seite 28 von 470. Auch das ist ein Buch, mit dem ich mich sicherlich länger beschäftigen werde, nicht nur, weil ich es auf Englisch lese.

"Eine junge Studentin findet in der Bibliothek ein Buch, in das ein anderer Student Hunderte von Randbemerkungen gekritzelt hat, offenbar im Bemühen, der wahren Identität des unter Pseudonym schreibenden Autors V. M. Straka auf die Spur zu kommen. Die junge Frau ist fasziniert und ergänzt die Notizen mit eigenen Mutmaßungen. Zwischen den beiden Studenten Jen und Eric entspinnt sich eine lebhafte Unterhaltung, die allein auf den Seiten des Romans »Das Schiff des Theseus« stattfindet. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem mysteriösen Autor V. M. Straka. Ein unbekannter Übersetzer hat den Roman herausgegeben und ihn mit teilweise verwirrenden Fußnoten versehen. Doch die beiden finden heraus, dass diese Fußnoten einen geheimen Code ergeben, der ihnen Informationen liefert, die der Straka-Forschung bisher völlig unbekannt waren. Was wie ein Spiel beginnt, wird im Laufe der Zeit bitterer Ernst, denn jemand scheint Interesse daran zu haben, dass die Identität des Autors nicht gelüftet wird. Jen und Eric geraten in gefährliche Verstrickungen, die sie fast das Leben kosten.

Ein hochraffiniert komponierter Roman, der zeigt, was ein Buch anrichten kann. In der Literatur und im Leben."

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
Don Quijote: "Zudem, die Dulcinea in Toboso suchen, ist geradeso gut, als wollte ich nach Jungfer Mariechen in Ravenna und nach dem Herrn Doktor in Salamanka fragen." (S.86, 2. Teil)

S: "That man is bound, doubtlessly, for one of the waterfront taverns that serve as gathering places for the most dubious characters, morally bankrupt tosspots and societal scourges, people with whom the harbormaster would never think of associating." (S. 14, ohne Vorwort)


3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
"Don Quijote"  liegt schon seit Jahren halb gelesen hier rum und vor zwei Tagen habe ich ihn wieder zur Hand genommen. Vielleicht schaffe ich ihn ja dieses Mal zu beenden. Er ist nicht schlecht, nur sehr lang. Er besteht aus zwei Teilen mit je mehr als 600 Seiten und ist sehr klein geschrieben. Dazu noch in dieser speziellen Sprache des 16. Jahrhunderts, sehr blumig, sehr detailliert, sehr ausgeschmückt mit zwei Charakteren, die auch nicht leicht zu durchdringen sind: Don Quijote und sein Knappe Sancho.

"S." lese ich in englisch, da ich damals, als es das Buch auch auf Deutsch gab, zu knauserig war das Geld für diese tolle Ausgabe auszugeben. Als ich dann doch wollte, gab es es nicht mehr. Irgendwann bin ich dann noch einmal über die englische Ausgabe gestolpert und habe sie sofort mitgenommen. In dem Buch wir das Buch "Das Schiff des Theseus" oder auf englisch eben "Ship of Theseus" von zwei Studenten analysiert. Sie schreiben ihre Gedanken an den Rand des Buches und antworten einander auf die Gedanken. Dadurch steht auf jeder Seite zwar wenig Text des Buches, aber sehr viele von den "handschriftlichen" Notizen. Es ist für den Lesefluss unheimlich schwierig, aber bereits jetzt finde ich die Unterhaltung des Jungen und Mädchens sehr interessant und ich muss hin und wieder schmunzeln. Nur wird es sicherlich sehr lange dauern, bis ich auch dieses Buch gelesen habe.


4. Wie kommt ihr mit der aktuellen Situation klar? Was ist negativ, was vielleicht aber sogar positiv?
Ich bin jetzt seit drei Wochen zu Hause, seit die Schulen geschlossen sind. Mit der Situation zu Hause sein zu müssen, komme ich mittlerweile ganz gut klar. Zu Ende der ersten, dem Beginn der zweiten Woche hatte ich da mal kurz Schwierigkeiten mit, aber seitdem habe ich mich damit abgefunden und es ist total okay. Ab und an gehe ich ja mal spazieren oder einkaufen. 

Positiv ist, dass ich dadurch meine Erkältung und den Husten losgeworden bin, den ich seit Karneval einfach nicht losgeworden bin. Meine Ärztin hatte zwar empfohlen ein paar Tage nicht oder weniger zu sprechen, aber das geht in meinem Beruf auch nicht und mich krankschreiben lassen, wollte ich deshalb auch nicht. Somit bekam mir die Zwangspause sehr gut. 

Positiv finde ich auch, dass ich mehr dazu komme meine Erinnerungsalben (scrapbooking) weiterzumachen und endlich ein bisschen davon aufzuarbeiten, was ich hinterher bin. Ich hoffe, in den nächsten mindestens noch zwei Wochen, noch einiges zu schaffen.
Positiv finde ich auch, dass man lernt, einige Selbstverständlichkeiten wieder Wert zu schätzen und lernt, dass sie eben nicht selbstverständlich sind. 

Negativ empfinde ich, dass das unterrichten in der Grundschule auf Distanz eben recht problematisch ist. Mich stört es unheimlich, dass die Eltern meinen Job machen sollen, dass die Kinder keine Erkläriungen von mir bekommen und nichts wirklich selbst entdecken und erklären können. Ich habe auch nicht das Equipment, um Erklärvideos zu machen, kein Stativ fürs Handy oder sonst was, das mir zwei freie Hände gäbe, die ich dann doch bräuchte, um mit Material vor allem in Mathe Sachen zu erklären. Wenn es nach Oster noch weiter geht, ist der Stoff bei Weitem nicht zu schaffen, da einfach noch Themen im ersten Schuljahr kommen, die die Kinder sich nicht selbst beibringen können bzw. die ich einfach nicht von Eltern erklären lassen möchte, da sie zu wichtig sind.

Negativ finde ich auch, dass ich über Ostern das erste Mal in meinem Leben allein sein werde und nicht meine Familie besuchen kann. Das macht mir doch immer wieder etwas zu schaffen und ich bin gespannt, wie es an den Ostertagen sein wird.


Bleibt gesund ihr Lieben!

Liebe Grüße,
Sandra

Freitag, 3. April 2020

Lesemonat März 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Wow, März, was warst du nur für ein verrückter Monat. Du kamst so lässig rein, wie jedes Jahr und bist dann plötzlich explodiert. Über dich werden wir wohl noch viele Jahre sprechen. Und nun bist du wieder gegangen und lässt uns mit dem angestellten Chaos allein. 
Gelesen habe ich im März vier Bücher mit insgesamt genau 1500 Seiten. Es läuft in diesem Jahr. Zwar habe ich gedacht, im März mehr zu schaffen, auch da ich ja zu Hause bin, aber dann versucht man die Zeit doch noch für andere Dinge zu nutzen und start gedankenverloren vor sich hin...




Begonnen habe ich den März mit dem Thriller "Fall" von Candice Fox. Es war der dritte und letzte Band um Eden Archer und Franck Bennett auf den ich mich schon lange gefreut habe, aber bislang nie dazu gekommen bin ihn auch zu lesen. Es war wieder eine gute Geschichte, aber für spielte in diesen Büchern immer der Charakter der Eden die elementare Rolle und war, weshalb mir die Bücher so gut gefallen haben. Eine Kurzrezension findet ihr HIER. 4 Sterne

Als nächstes Buch folgte "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng. Auch auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, jedoch konnte es mich nicht begeistern. Die Idee gefiel mir, doch die Charaktere waren zum Teil nicht meins. Ich habe es beendet, war aber kurz davor es abzubrechen. Schade drum. Auch zu dem Buch gibt es im Zuge der Themen Challenge eine Kurzrezension. 2 Sterne (eher 1,5)

Dienstag, 31. März 2020

Gemeinsam Lesen 40/357


[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe mir als letztes Buch im März "The Picture of Dorian Gray" von Oscar Wilde vorgenommen und hoffe es noch heute zu beenden - na ja, ich pfusche sonst auch, wenn es erst morgen ist. Wie macht ihr das? Ich denke immer, wenn ich doch fast alles in dem Monat gelesen habe und das Buch innerhalb der ersten drei Tage des Folgenden beende, dann zählt das doch noch locker zu dem Monat, in dem ich es angefangen habe. 
Ich bin aktuell auf Seite 166 von 231 (Copyright des Covers liegt beim Verlag: Penguin UK).

"Enthralled by his own exquisite portrait, Dorian Gray exchanges his soul for eternal youth and beauty. Influenced by his friend Lord Henry Wotton, he is drawn into a corrupt double life; indulging his desires in secret while remaining a gentleman in the eyes of polite society. Only his portrait bears the traces of his decadence."

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"At nine o'clock the next morning his servant came in with a cup of chocolate on a tray, and opened the shutters." (S.166)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Ich habe an das Buch gar keine Erwartungen gehabt. Ich habe es mir aufgrund des tollen Ledereinbandes und weil ich mir unbedingt zwei Bücher mitnehmen wollte, in London gekauft. Klar, sagte mir der Titel etwas, aber das war auch schon alles. Worum es ging, wusste ich nicht.
Nun hat mich die erste Hälfte des Buches richtig mitgerissen. Eine richtig gut geschriebene Geschichte mit einem interessanten Plot und drei sehr unterschiedlichen, aber vielschichtigen Charakteren. Dann kam ein Kapitel, das an sich wie eine Aufzählung war, in dem nichts großartiges passierte und das eich einfach überflogen habe. Nun sind wir ein paar Jahre später angekommen und die Geschichte hat wieder eine interessante Story angenommen. Ich warte noch auf das große "Bähm", das eigentlich noch kommen müsste. Ich habe da so eine Vorahnung.


4. Würdest du sagen die Buchblogger Szene hat sich in den letzten Jahren verändert? Wenn ja in wie fern? 
Hui, das ist für mich irgendwie schwer zu beantworten, da ich mich da zwar ein wenig rumtreibe, aber nicht so intensiv und vor allem nicht richtig bewusst über Jahre. Ich habe bemerkt, dass eine Bloggerin, der ich super gerne gefolgt bin, fast nicht mehr bloggt. Aber sonst? Ich habe auf Instagram gelesen, dass es immer mehr Buchblogger werden und es uninteressant wird, weil alle dasgleiche schreiben. Ja, verstehe ich. Aber ganz ehrlich: Wenn man über Bücher schreibt oder diese fotografiert, die gerade nicht gehypt werden, dann interessiert es keinen. Das ist das Traurige.


Bleibt gesund ihr Lieben!

Liebe Grüße,
Sandra

Montag, 30. März 2020

Neuerscheinungen: April 2020: Buy local wärend Corona!

[Werbung, unbezahlt]

So noch ein kleines Update am 01.04., da sich ein Termin verschoben hat und ich heute über ein weiteres Buch gestoßen bin, das ich unbedingt noch hier vorstellen möchte.

Wir sitzen alle zu Hause und haben Kontaktverbot. Da hat man doch sicherlich ein bisschen Zeit zu lesen, oder? Nach dem Home Office, da man ja eh niemanden treffen darf, die Fitnessstudios sind geschlossen, die Cafés und Restaurants auch. Schnell einkaufen und dann ab aufs Sofa und ran ans Buch. Vielleicht ja eins von diesen hier? Man kann sie sicherlich auch bei einem Buchhändler bei euch im Ort bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Ich war nach kurzer Recherche überrascht, wie viele das in Bonn anbieten.


Disclaimer: Die Copyrights der Coverbilder sowie der Inhaltsangaben liegen bei den jeweiligen Verlagen.


"Glücklicher als gedacht" - Antoine Laurain

Erscheinungstermin:  01. April 2020
Verlag: Atlantik
Format: broschiert
Seitenzahl: 288
Preis: 16,- €

"Schon seit Jahren ist François Heurtevent Bürgermeister von Perisac, die Leute mögen ihn, seine Wiederwahl gilt als sicher. Doch dann geschieht das Unglaubliche, und ein windiger Konkurrent setzt sich gegen ihn durch. Niedergeschlagen räumt François sein Rathaus, da fällt es ihm in die Hände: sein Klassenfoto, dreißig Jahre alt, darauf lauter junge Gestalten, vor denen die Zukunft wie ein zauberhaftes Geheimnis zu liegen scheint.
Kurzerhand beschließt François – schließlich hat er jetzt Zeit –, die Kameraden von früher aufzuspüren. Ob Pfarrer, Friseurin oder Pornoregisseur – bei seinen Begegnungen wird François klar, auf welch unterschiedliche Weise sich das Glück im Leben darstellen kann. Doch wird er selbst es wiederfinden, jetzt, wo sich die Hinweise auf einen Wahlbetrug verdichten?"
Es klingt irgendwie niedlich und berührend und macht auf mich den Eindruck einer wirklich schönen Geschichte. Aber am meisten hat das Cover meine Aufmerk Auch wenn ich kein großer Frankreich-Fan bin und über die vielen französischen Namen beim Lesen stolpper.




"Leben" - Uwe Laub

Erscheinungstermin:  13. April 2020
Verlag: Heyne
Format: broschiert
Seitenzahl: 384
Preis: 14,99 €

"Die Regeln des Überlebens haben sich geändert

Antilopenherden in Südafrika und Fledermauskolonien auf der Schwäbischen Alb: Weltweit verenden innerhalb kürzester Zeit große Tierpopulationen, ganze Arten sterben in erschreckendem Tempo aus. Experten schlagen Alarm, denn das mysteriöse Massensterben scheint vor keiner Spezies Halt zu machen. Der junge Pharmareferent Fabian Nowack stößt auf Hinweise, dass selbst der Fortbestand der Menschheit unmittelbar bedroht ist. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, an dessen Ende unsere Erde nie wieder so sein wird wie zuvor."

Irgendwie hat mir dieses Buch die "oh ha"- Reaktion entlockt. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll, aber interessant klingt es allemal. Aber vielleicht für manche nicht in der momentanen Situationen geeignet.



"Der Garten meiner Mutter" - Anuradha Roy

Erscheinungstermin:  13. April 2020 [verschoben auf 25.05.2020]
Verlag: Luchterhand Literaturverlag
Format: gebunden
Seitenzahl: 416
Preis: 22,- €

"„In meiner Kindheit war ich als der Junge bekannt, dessen Mutter mit einem Engländer durchgebrannt war“, so beginnt die Geschichte von Myshkin und seiner Mutter Gayatri. Es sind die dreißiger Jahre, Indien hadert mit der britischen Kolonialherrschaft. Da kommen zwei Fremde in den kleinen Ort am Himalaya, der deutsche Maler Walter Spies und eine Tänzerin, und Gayatri, die immer Künstlerin sein wollte, ergreift ihre Chance, der traditionellen Ehe zu entfliehen. Ein großes zeitgeschichtliches Panorama und die ergreifende Geschichte einer ungewöhnlichen Frau, die für ihre Kunst und Freiheit lebt."

Diese Geschichte interessiert mich sehr. Ich habe noch nie über Indien gelesen, kenne zwar einige Eigenheiten und Sitten, da ich indische Freunde habe, aber diese Geschichte klingt wirklich nach etwas anderem, das ich so noch nie gelesen habe. Es ist auf meinen Wunschzettel gewandert. Wie sieht es bei euch aus? Reizt auch das Buch auch?



"Im Herzen des Goldenen Dreiecks" - Pettina Gappah

Erscheinungstermin:  24. April 2020
Verlag: Arche Literatur Verlag AG
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 304
Preis: 12,- €

"In 13 Storys erzählt Petina Gappah von den Menschen in Simbabwe, von ihren Hoffnungen und Ängsten, ihren Träumen, ihrem Lachen und ihrem Weinen: die Witwe eines hohen Staatsbeamten, die an seinem Grab steht und darüber sinniert, wovon sie während seiner Amtszeit Zeugin geworden war; die Hochzeit eines jungen Paares, bei der alle Gäste wissen, dass der Bräutigam Aids hat und auch die Braut daran sterben wird; oder die wohlhabende Frau im Reichenviertel Harares, die nach Johannesburg fliegen muss, um angemessen shoppen gehen zu können.."

Wieder ein Buch, das in einem Land spielt, über das ich bislang noch nie gelesen habe. Diesmal scheinen die Geschichten aber nah an der Realtität angelehnt zu sein und geben uns einen Einblick in das Leben in Simbabwe. Es klingt spannend.



"American Dirt" - Jeanine Cummins

Erscheinungstermin:  21. April 2020
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 560
Preis: 15,- €

"Eine Mutter und ihr Kind auf einer atemlosen Flucht durch ein Land, das von Gewalt und Korruption regiert wird

Gestern besaß sie noch einen wunderbaren Buchladen.
Gestern war sie glücklich mit ihrem Mann, einem Journalisten.
Gestern waren alle, die sie am meisten liebte, noch da.
Heute ist ihr achtjähriger Sohn Luca alles, was ihr noch geblieben ist.
Für ihn bewaffnet sie sich mit einer Machete.
Für ihn springt sie auf den Wagen eines Hochgeschwindigkeitszugs.
Aber findet sie für ihn die Kraft, immer weiter zu rennen? Furchtlos und verzweifelt, erschöpft und jede Sekunde wachsam.

Lydias gesamte Verwandtschaft wird von einem Drogenkartell ermordet. Nur Lydia und ihr kleiner Sohn Luca überleben das Blutbad und fliehen in Richtung Norden.
Sie kämpfen um ihr Leben."

Das Buch wollte ich heute unbedingt noch nachträglich aufnehmen. Heute habe ich eine Leseprobe gelesen, die ersten 25 Seiten und wow, es hat mich umgehauen. Selten hat mich ein Buch so sehr von Beginn an mitgenommen und berührt. Man ist sofort in der Geschichte drin, die Atmosphäre wird mit der ersten Zeile geschaffen. Respekt. Ich bin gespannt auf den Rest und denke schon, dass ich dieses Buch anschaffen werde, auch wenn es mit einem Rezensionsexemplar nicht klappen sollte. Nur das Cover, ja das gefällt mir nicht, weshalb ich nie darauf aufmerksam geworden wäre... daher wollte ich auch euch hier die Chance geben das Buch wahr zu nehmen.



Wie gefallen euch die Bücher? Auf welche Bücher freut ihr euch im April? 
 

Sonntag, 29. März 2020

Themen Challenge 2020: März (Autorinnen) - Teil 2

Hier nun Teil 2 für das März-Thema "Autorinnen oder ein feministisches Werk" der Themen Challenge von Kerstin (woerterkatze).

Das Thema im März ist "Autorinnen oder ein feministisches Werk" passend zum Weltfrauentag. Wie bereits in Teil 1 erwähnt, habe ich keien feministischen Bücher und verspüre auch keinen Drang solche zu lesen. Aber mit Autorinnen kann ich natürlich dienen. Meine zweite Wahl im März war "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng.

Meine Challenge Seite findet ihr HIER



Celeste Ng "Kleine Feuer überall"


Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, da mir das erste Buch "Was ich euch nicht erzählte" der Autorinnen unheimlich gut gefallen hat. Tja, direkt vorweg, ich habe leider wieder gelernt, nur weil ein Buch gut ist, müssen es nicht alle sein. Ich weiß, vielen hat auch dieses Buch gut gefallen. Mir nicht. 

Die Geschichte an sich, fand ich ansprechend und auch passend zum Titel. In dieser equisiten Nachbarschaft, in die Mia, eine Künstlerin, mit ihrer Tocher Pearl ziehen, gibt es viele kleine Problemchen, genau wie in Mias Leben. Es zeigt, wie jeder von uns eben seine Last, seine Vergangenheit mit sich rumträgt. In diesem Roman hat die Vergangenheit vor allem bei den Frauen mittleren Alters immer etwas mit dem Kinderkriegen und/oder dem Leben danach zu tun. Es werden verschiedene Familien beleuchtet und was sie wozu getrieben hat. Die Leben sind wirklich sehr unterschiedlich und interessant. Zudem wird das Leben der jüngeren Generation, der Tochter von Mia und ihren Freunden, den Kindern der Familie Richardson, beleuchtet. Sie sind Teenager und leben ein anscheinend unbekümmertes Leben in einer gut behüteten Welt. 
Doch sobald ein genauerer Blick auf all diese Personen geworfen wird, erkennt man auch ihre dunklen Geheimnisse und ihren wahren Charakter. Hier ist mir der Charakter der Mrs. Robinson sehr übel aufgestoßen und hat das Buch für mich ruiniert. Das muss ich ganz klar so sagen. Ja, sie steht im Gegensatz zu Mia, die eben ein ganz anderes Leben mit ganz anderen Prinzipien führt und die zum Teil einen viel besseren Draht zu all den Teenagern hat als Mrs. Robinson. Aber Mrs. Robinson aggiert unter dem Deckmantel ihres journalistischen Berufs so grausam, so unverschämt, dass ich das Buch beinahe abgebrochen hätte, sogar kurz vor Schluss. Ich fand sie unerträglich. Als Journalistin, als Frau, als Mutter, als Freundin. Einfach nur falsch und hinterhältig. Eine Person, die nichts hinterfragt, immer nur schwarz und weiß sieht, sich auf nichts einlassen kann und auch ihre Kinder nur in schwarz und weiß, unperfekt und perfekt einteilt. So wie alles andere auf der Welt. Fürchterlich. Sie hat mich unheimlcih aufgeregt.

Würde ich noch ein Buch der Autorin lesen? Ja, wahrscheinlich, denn die Idee hinter dem Buch gefiel mir ja gut. Würde ich das nächste Buch eher abbrechen, wenn es mich wieder so aufregt? Eventuell, aber sicherlich wäre es dann tatsächlich das letzte Buch von ihr.

Was denkt ihr über das Buch "Kleine Feuer überall"? Hat euch der Charakter der Mrs. Richardson auch so genervt, wie mich?

Donnerstag, 26. März 2020

Themen Challenge 2020: März (Autorinnen) - Teil 1

Den Februar habe ich bisher ausgelassen, da ich zum Thema "Humor" kein Buch auf meinem SuB habe und der Abbau dieses in diesem Jahr vorgeht. Aber vielleicht stellt sich im Laufe des Jahres ja ein Buch unerwartet als passend heraus, dann trage ich den Februar nach. :)

Das Thema im März ist "Autorinnen oder ein feministisches Werk" passend zum Weltfrauentag. Das kein feministisches Werk auf meinem SuB liegt, war mir klar und ich habe auch kein Bedürfnis ein solches anzuschaffen. Aber Bücher von Autorinnen gab es einige. Somit habe ich das Thema zum Anlass genommen zwei Bücher zu lesen, mich aber entschieden jeden Buch einen Beitrag zu widmen. Nun also erstmal Teil 1.

Meine Challenge Seite findet ihr HIER


Candice Fox "Fall"

Erstmal kurz zum Cover: Ich liebe es. Es ist so gelungen. Eden im Vordergrund, im Hintergrund eine Stadt, die laut Schauplatz der Geschichte ein Teil von Sydney sein müsste. Alles passt zu den ersten zwei Bänden, was mir sehr wichtig ist. Ich habe auch extra darauf geachtet auch diesen Band als broschierte Ausgabe zu kaufen. Dasselbe Bild von Eden befindet sich übrigens auch auf dem Buchrücken, sodass man es auch im Regal stets bewundern kann und die drei Bände nebeneinander wirklich hübsch aussehn.

Das Buch ist, wie erwähnt, der dritte Band der Reihe um Eden Archer und ihren Kollegen Franck Bennett. Das Buch ist aus seiner Sicht in der 1. Person Singular "ich-Form" geschrieben, wechselt aber bei den Kapiteln immer zwischen den Personen, so dass viele Kapitel auch in der 3. Person Singular geschrieben sind. Man erfährt in diesem letzten Band viel über Edens Kindheit, was damals passiert ist und wie sie zu ihrem Ziehvater Hades gelangt ist. Auch ein Mädchen mit ähnlichem Hintergrund taucht auf und spielt in dem Buch eine zentrale Rolle. Franck Bennett ist dabei, wie er immer war. Etwas mürrisch, etwas unsicher, viel in Gedanken verloren und weiterhin mit einer Psychologin liiert, die mir in diesem Buch sehr unsymphatisch wurde. Aber auch Eden zeigt ihre Eden-typische Seite, sie ist nunmal ein Killer, auch wenn angeschlagen. 

Die Hauptgeschichte dreht sich um einen Täter, der es auf Joggerinnen abgesehen hat und eine Influencerin, die sich der Polizeiarbeit ziemlich in den Weg stellt und auch noch ein großes Jogging-Event organisiert, um die Unterdrückung der Frauen, die Selbstbestimmung und das Heraustreten aus dem männlichen Schatten zu feiern (vielleicht doch ein feministisches Werk? xD ), ist gut aufgebaut, auch wenn man bald eine Idee hat, wer denn der Mörder sein könnte. Trotzdem gibt es vor allem die Influencerin betreffend noch eine interessante Wendung. Aber alles in allem macht Eden und ihr Charakter die Geschichte aus. Zumindest für mich. 
Auch das Ende hat mir gut gefallen und war einem finalen Schluss einer Trilogie würdig. Doch, es hat Spaß gemacht und ich werde sicherlich irgendwann auch die nächste Trilogie der Autorin lesen.

Was denkt ihr über die Reihe um Eden Archer?

Dienstag, 24. März 2020

Gemeinsam Lesen 39/356


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"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Das Joshua Profil" und bin auf Seite 345 von 417 (inklusive Nachwort, in dem einige Begriffe erklärt werden und den Danksagungen, die ich bei Fitzek immer lese). (Copyright des Covers liegt beim Verlag: Bastei Lübbe).

"Der erfolglose Schriftsteller Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Anders als sein Bruder Cosmo, der in der Sicherheitsverwahrung einer psychiatrischen Anstalt sitzt, hat Max sich noch niemals im Leben etwas zuschulden kommen lassen. Doch in wenigen Tagen wird er eines der entsetzlichsten Verbrechen begehen, zu denen ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur, dass er heute noch nichts davon weiß ... im Gegensatz zu denen, die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist."

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Das Audimax der Freien Universität in der Garystraße war bis auf den letzten Klappsessel gefüllt." (S.345)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Zu diesem Buch habe ich gegriffen, weil ich nach dem letzten Buch, das mich enttäuscht hatte, eine sichere Bank wollte, etwas das mir auf jeden Fall gefallen würde. Und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Anfangs bin ich zwar nicht direkt reingekommen, was komisch war für einen Fitzek, aber danach lief es super. Nun fehlen mir ja noch einige Seiten, die Geschichte endet an sich auf Seite 397 und ich weiß nicht, was da noch kommen soll. Für mich ist der Fall im Grunde gelöst. Ich bin gespannt! Das wird sicher auch nicht langweilig.


4. Hast du einen riesiegn Sub oder liest du immer alles direkt weg? Was ist deine längste Sub Leiche?
Diese SuB Fragen wiederholen sich auch immer wieder, habe ich das Gefühl. "Riesig" ist eh subjektiv. Für mich ist er definitiv zu groß und muss dringend abgebaut werden. Er beläuft sich im Moment auf ca. 40/41/42, irgendwie sowas um den Dreh und sollte auf die Hälfte schrumpfen. 
Die längste Leiche ist laut Goodreads "Weizenwampe: "Warum Weizen dick und krank macht"" von Dr. med William Davis. Gefühlt liegen aber "Memoirs of a Geisha" von Arthur Golden, "Das Geständnis" von John Grisham und "Raúl: el triunfo de los valores" von Enrique Ortego Rey länger auf dem Stapel. Alle vier Bücher sind aber wohl 2015 eingezogen. Ich spiele auch mit dem Gedanken "Memoirs of a Geisha" und "Das Geständnis" am Ende von 2020 auszusortieren, falls ich mich noch immer nicht dazu durchringen konnte, sie zu lesen. Wenn ich mich nicht täusche, sind auch alle diese Bücher auf meiner 20in2020 Liste.

Bleibt gesund ihr Lieben!

Liebe Grüße,
Sandra

Donnerstag, 19. März 2020

Kurzrezension: Fahrzeuge auf der Baustelle

[Werbung, Rezensionsexemplar]

Dieses Buch wurde mir vom Ravensburger Verlag über vorablesen.de kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert auf meiner eigenen Meinung zum Buch und ist aus Sicht einer Grundschullehrerin geschrieben.


 "Fahrzeuge auf der Baustelle"
Text: Andrea Erne
Illustration: Markus Humbach

 (© Ravensburger)

Bibliographische Angaben
Text: Andrea Erne, Illustration: Markus Humbach
Titel: Fahrzeuge auf der Baustelle
Reihe: Wieso Weshalb Warum? 4-7 Jahre, Band 7
Erschienen am: 19.02.2020
Format: Spiralbindung
Seiten: 16
Preis:  14,99 €    

Zum Cover:
Das Cover dieses Buches entspricht dem Design der "Wieso Weshalb Warum? 4-7 Jahre" - Reihe und lässt sich damit in der Buchhandlung leicht finden. Es zeigt eiönen Kipplaster und einen großen Bagger bei der Arbeit. Zudem gibt es zwei kleine, blasse Abbildungen sammt kleinem Text, die einen Eindruck zu der Gestaltung des Inhalts geben. Ich denke, dass das Cover Kinder sehr gut anspricht. Es ist farblich ansprechend, mit großen Bildern und Bagger gehen ja bekanntlich immer. Besonders gut gefällt mir, dass die Person vor dem Kipplader eine Frau ist!

Dienstag, 17. März 2020

Gemeinsam Lesen 38/355


[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich lese gerade "Kleine Feuer überall" von Celeste Ng und bin auf Seite 66 von 382. (Copyright des Covers liegt beim Verlag: dtv).

"Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena
Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?"

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Die College-Bewerbungen beschäftigten Lexie in letzter Zeit immer mehr." (S.66)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das erste Buch der Autorin hat mir sehr gut gefallen, daher lese ich nun auch das zweite. Ich bin ja noch nicht weit und der Anfang war eher wie ein Jugendroman, viel über Teenager und ihre Freundschaften und abgesehen vom Beginn, wo direkt das Feuer ausbrach und der Titel des Buches im Wortlaut eines Feuerwehrmanns vorkam, passierte nicht viel. Im Moment ist es zwar weiter nur eine Geschichte über Teenager, aber so langsam wirds zumindest interessant. Ich habe das Gefühl, dass da noch Potential drin steckt!


4. Was schätzt du am meisten an Autoren? Oder sind dir die Menschen hinter den Geschichte eher egal und es zählt nur das Buch? 
Ich weiß, es gibt Bloggerinnen und Blogger, die sich umfassend mit Autoren und Autorinnen beschäftigen, die Interviews anfragen, Cooperationen führen und viel auf Lesungen gehen oder sogar dorthin eingeladen werden. Ich bin das nicht. Klar habe ich Lieblingsautoren von denen ich jedes oder fast jedes Buch lese, bei denen ich mich sehr auf das nächste Buch freue, aber da geht es eben tatsächlich ausschließlich um die Geschichten, die sie schreiben. Ich kann keine Geschichten mit Interesse und Freude lesen, nur weil mir die Person, die sie geschrieben hat, symphatisch ist. Wenn mich die Geschichte nicht kriegt, dann ist das leider so.

Was ich jedoch definitiv ausschließe, ist, Bücher von Menschen zu lesen, die mir aufgrund ihrer politischen Ansichten unsymphatisch sind. Würde ich erfahren, dass er/sie klar rechtsradikales Gedankengut verbreitet, homophob oder rassistisch durchs Leben läuft, würde ich seine/ihre Bücher nicht mehr lesen. Ganz gleich, ob diese Gedanken im Buch deutlich werden oder nicht. 
Von daher sollte ich vielleicht zukünftig mehr über die Menschen hinter dem Buch recherchieren? Hmm...

Sonntag, 8. März 2020

Lesemonat Februar 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Der Februar ging genauso gut weiter, wie der Januar angefangen hatte. Ich habe wieder vier Bücher beendet, damit 1522 Seiten gelesen. :D Da kann ich nicht meckern.



Begonnen habe ich den Febraur mit "Doors ? - Kolonie" von Markus Heitz. Auf die "Doors" - Reihe habe ich mich sehr gefreut, aber bislang nur dieses eine Buch aus der ersten Staffel erworben. Im Nachhinein bin ich da sehr froh drüber! Das Buch hatte zwar viel Gutes, aber es konnte mich zu keinem Zeitpunkt wirklich mitreißen. Die Charaktere waren zwar durch die Bank weg symphatisch und hatte alle so ihre kleinen Macken und auch das Setting im Deutschland der 40er Jahre, jedoch nach einem geglückten Attentat Stauffenbergs, fand ich sehr interessant gewählt. Leider plätscherte die Handlung so vor sich hin und obwohl im Grunde viel los war, kam kein Schwung auf. Sehr merkwürdig. Daher werde ich auch die anderen Bücher zu dieser und der nächsten "Doors" - Reihe nicht lesen. Schade drum! 2 Sterne

Weiter ging es mit "Was wir sind" von Anna Hope, einem Rezensionsexemplar. Dieses Buch hat mich wirklich begeistert. Bereits die Leseprobe fand ich gut, aber dass das Buch mich dann so berühren und zum Nachdenken bringen würde, habe ich nicht erwartet. Das Leben der drei Freundinnen, ihre Entwicklung, die Erwartungen und der wahre Verlauf, den das Leben dann nimmt, waren stets sehr realistisch dargestellt, aber auch sehr gefühlvoll und nachvollziehbar. Eine ausführliche Rezension findet ihr HIER. 5 Sterne


Dienstag, 3. März 2020

Gemeinsam Lesen 37/353


[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?

Ich habe mit "Fall" von Candice Fox angefangen und bin erst auf Seite 20 von 470. (Copyright des Covers liegt beim Verlag: Suhrkamp).

"Der letzte Band der phänomenalen Trilogie um Eden Archer und Frank Bennett: Eden, Top-Cop bei der Mordkommission von Sydney, ist nach ihrem Undercover-Einsatz schwer angeschlagen. Das hält sie aber nicht davon ab, mit dem weiterzumachen, was sie am besten kann: in nächtlichen Streifzügen Killer und Psychopathen aufzuspüren und für immer aus dem Verkehr zu ziehen. Ihr Kollege Frank ahnt ihr dunkles Geheimnis, hält jedoch still – noch.
Als ein Killer in den Parks von Sydney eine Joggerin nach der anderen bestialisch ermordet, müssen die beiden Cops auf Gedeih und Verderb wieder zusammenarbeiten. Aber rasch eskaliert die Lage, weil Franks neue Freundin, die Psychologin Imogen Stone, in ihrer Freizeit für üppige Belohnungen alte Fälle wieder aufrollt und dabei auf die zwanzig Jahre alten Tanner-Morde stößt. In ihren Nachforschungen kommt sie Eden gefährlich nah, viel zu nah. Frank muss sich fragen, welche Maßnahmen Eden ergreifen wird, um sich zu schützen. Denn so gut kennt er Eden, dass er weiß: Diese Maßnahmen werden radikal sein … "

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"An der Wand haben graue Kunstoffklapptische zu stehen, an deren Kanten sich die oberste Schicht mit den vielen weißen Ringen ablöst, von den Kaffeebechern, die dort im Laufe des Gesprächs einfühlsam abgestellt werden." (S.20)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Es ist der letzte der Teil der Trilogie um Eden Archer und ich bin schon irre gespannt drauf! Der erste Teil "Hades" war ganz gut, aber der zweite Teil "Eden" hat mich vom Hocker gerissen, so dass meine Erwartungen an den letzten Teil ziemlich hoch sind. Im Moment kann ich aber noch nichts über das Buch sagen. Es kommt jedoch schnell in Fahrt und Eden trat bereits in Action.


4. Bist du auf Lovelybooks angemeldet? Und wenn ja dort auch aktiv? (KiraNear)
Ja, bin ich und ja, ich bin dort auch einigermaßen aktiv. Also ich pflege mittlerweile meine Bücherregale und bin dabei auch die, der letzten Jahre einzutragen. Zwei Jahre fehlen mir noch. An Leserunden nehme ich aber nur ganz selten teil. Wer möchte kann mich gerne bei Lovelybooks oder auch bei Goodreads als Freundin hinzufügen. Auf Goodreads habe ich ein paar Freunde, auf Lovelybooks noch nicht. xD

Sonntag, 1. März 2020

Neuerscheinungen: März 2020

[Werbung, unbezahlt]

Im März habe ich Geburtstag, aber ob ich Bücher geschenkt bekomme, ist fraglich. Letztes Jahr habe ich mir dann im Anschluss einfach vier selbst geschenkt. Vielleicht dieses Jahr ja welche der Folgenden?


Disclaimer: Die Copyrights der Coverbilder sowie der Inhaltsangaben liegen bei den jeweiligen Verlagen.


"Halleluja: Wie ich versuchte, die katholische Kirche zu verstehen" - Valerie Schönian

Erscheinungstermin:  02. März 2020
Verlag: Piper Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 368
Preis: 12,- €

"Valerie Schönian lebt ein typisches Mittzwanziger-Leben in Berlin, ist politisch links und Feministin. Religion und Glaube sind ihr fremd. Doch dann lässt sie sich auf ein Experiment ein: Zwölf Monate lang soll sie den katholischen Priester Franziskus von Boeselager durch dessen Alltag begleiten und sich mit ihm austauschen - über seine Berufung, Frauen in der Kirche, das Zölibat, Sex. Kann das gut gehen? Eine Geschichte über zwei Menschen aus völlig unterschiedlichen Lebenswelten, die versuchen, einander zu verstehen."


Dieses Buch klingt interessant, auch wenn wahrscheinlich nur, wenn man nicht richtig gläubig ist. Es reizt mich in der Tat, einfach um zu sehen, wie ich darüber denke, ob es mir zu platt wird, ob ich dem Ganzen zustimme, ob ich eher die Seite der Kirche nachvollziehen kann - wovon ich nicht ausgehe.



"28m²: Die Probandenstudie" - Perry Payne

Erscheinungstermin: 03. März 2020 [verschoben auf den 15.09.2020]
Verlag: Franzius Verlag
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 326
Preis: 16,90 €

"Sydney, eine junge Studentin aus Greenville meldet sich zu einer Probandenstudie an und wird in einem Raum ohne Fenster und Türen gesperrt. Sie muss sechs Wochen lang für ihr Essen kämpfen und die Zeit überleben. Den einzigen Kontakt kann sie über einen alten Computer zu weiteren vier Probanden herstellen. Als die Zeit endlich um ist, beginnt ihr wahrer Kampf."

Die Zusammenfassung sagt noch nicht wirklich viel über das Buch, aber es klingt auf den ersten Blick sehr interessant. Das könnte ein Buch sein, das ich mir in der Buchhandlung genauer anschaue.



"Miracle Creek" - Angie Kim

Erscheinungstermin:  08. März 2020
Verlag: hanserblau
Format: gebunden
Seitenzahl: 464

Preis: 22,- €

"Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? „Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere.“ (Los Angeles Times)

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben – Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Im Prozess wegen Brandstiftung und Mord sitzt Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Und die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet? Während ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen."

Auf dieses Buch bin ich durch eine Leseprobe aufmerksam geworden. Sie hat mir ganz gut gefallen, irgendwie kommt das Buch recht schnell ins Rollen und ich bin gespannt, welche Geheimnisse die Menschen dort haben und wer am Ende tatsächlich den Brand verursacht hat.





"Aufgetaut" - David Safier

Erscheinungstermin:  10. März 2020
Verlag: Kindler Verlag
Format: broschiert
Seitenzahl: 336
Preis: 16,- €

"Eine Steinzeitfrau sucht das Glück Über dreiunddreißigtausend Jahre war Urga zusammen mit einem Baby-Mammut in einem Eisblock eingefroren, doch dank der Erderwärmung tauen sie wieder auf. Nach einem ersten Blick auf die moderne Menschheit würde die Steinzeitfrau am liebsten gleich wieder zurück ins Eis gehen. Aber Urga ist eine Kämpferin: Bevor sie aufgibt, will sie herausfinden, ob man in dieser höchst seltsamen Welt das Glück finden kann. Ihre Irrfahrt führt sie von der Arktis über Indien bis nach Italien. Wird Urga das Geheimnis des Glücks finden? Für sich? Für das kleine Mammut? Gar für die Leser dieses Buches?"

Ich habe bisher noch kein Buch von David Safier gelesen, obwohl ich sie bereits das eine oder andere Mal interessant oder auch lustig fand. Auch dieses hier klingt wieder sehr witzig. Mal sehen, ob es irgendwann einmal bei mir einziehen darf.





Wie gefallen euch die Bücher? Auf welche Bücher freut ihr euch im März? 
 

Dienstag, 25. Februar 2020

Gemeinsam lesen 36/352


[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?


Ich mache heute mit dem Buch mit, das ich heute Morgen nach dem Aufstehen beendet habe. Es fehlten nur noch knapp 30 Seiten, aber gestern Nacht war ich dafür schon zu müde. Und ja, ich arbeite in einer Karnevalshochburg und habe daher heute noch frei :P (Copyright des Covers liegt beim Verlag: rororo).

" Sein Kopf fühlt sich an, als sei er in einen Schraubstock gezwängt. Er kann nicht essen, er kann nicht schlafen. Dann kehren die bösen Gedanken zurück. Und es gibt nur eines, was er tun kann, um sie loszuwerden ...
Verstört und mit Schnittwunden übersät taumelt Mallory Knight in eine Biker-Bar in Süd-Florida. Zwei Tage lang war die 17-jährige Schülerin spurlos verschwunden. Sie behauptet, dem „Hammermann“ entkommen zu sein, einem Serienkiller, der bereits über ein Dutzend Teenagermädchen entführt und mit seinen schrecklichen Werkzeugen zu Tode gequält hat. Aber als Special Agent Bobby Dees Mallory befragt, verstrickt sie sich in Widersprüche. Kurz darauf wird ein weiteres Mädchen vermisst, und Mallory muss erkennen, dass ihre Aussage fatale Folgen hat ..."

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Ich sperre den Schurken ein, und du wirfst den Schlüssel weg." (S.477)

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Das Buch lag schon länger auf meinem SuB. Einmal sollte es tatsächlich schon gelesen werden, war auf dem Weg mit zur Arbeit, da hatte ich es aber noch nicht angefangen und auf dem Rückweg hatte ich es leider auf der Arbeit liegen lassen und daher zu Hause dann ein anderes angefangen. Und so wanderte das Buch wieder auf den SuB. Irgendwie reizte es mich nicht sonderlich, bis ich nun mehrfach auf Instagram gelesen habe, wie toll es sei. Und was soll ich sagen? Lest es!!! Es ist mega. Einfach grandios. Es ist zwar der zweite Band der Reihe um den FDLE Agent Bobby Dees, aber ehrlich gesagt, ist auch bei mir der erste Band so ewig her, dass ich absolut nichts mehr davon wusste und es auch nicht relevant für diese Geschichte war. Das Buch ist in drei Teile geteilt: Teil 1 spielt als Mallory, der weibliche Hauptcharakter, 17 Jahre alt ist und in Miami eine sehr dumme Teenager-Entscheidung fällt. Teil 2 erzählt wie sie vier Jahre später mit geändertem Namen wieder zurück nach Florida kommt, um zu studieren und dabei kein gutes Gefühl hat. Der dritte Teil ist dann das fulminante Ende. Wow. Der rote Faden ist durchgängig da, die Charaktere (vor allem Bobby Dees und sein Vorgesetzter Zo) sind sehr symphatisch, aber auch nicht unglaubwürdig und ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, wer denn nun der Böse war! Grandios. 
Nun warte ich wieder sehr ungeduldig, dass der 4. Teil einer anderen Reihe der Autorin als Taschenbuch erscheint. "Nemesis" gibt es schon als gebundenes Buch


4. Warum hast du eigentlich mit dem Bloggen angefangen?
Uff, komplizierte Geschichte. Ich hatte vor einigen Jahren Lust drauf. Aber damals ging es mir hauptsächlich darum ein paar Foodboxen, die ich im Abo hatte, vorzustellen oder über Kosmetikprodukte und Hauls zu schreiben. Aber nach einem Jahr oder so, wurde mir das zu doof. Das war einfach nicht ich. Ja klar gab es diese Dinge in meinem Leben, aber ich war kein Beautyblogger oder Foodblogger oder so. Ich wollte einfach nur Spaß haben, ein bisschen was schreiben über Dinge, die mich interessierten. Und dann fing ich halt an über Bücher zu schreiben, die ich gelesen hatte. So entwickelte sich das dann und ich merkte, dass mir das viel mehr Spaß machte, dass das eher meine Welt war und nicht die anderen Beiträge. Viele von den alten Sachen habe ich seit dem gelöscht, ein paar gibt es noch, aber es wird in die Richtung eher nichts mehr bzw. nur in absoluten Ausnahmen was geben.