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Sonntag, 2. Juli 2023

Leserückblick Juni 2023

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

ein weiterer Lesemonat ist vorbei. Am 21. Juni endete das Schuljahr in NRW, wir sind dieses Jahr wieder besonders früh dran. Bis dahin habe ich mit meinem 4. Schuljahr noch so einiges erlebt, bevor "die Großen" nun weiterziehen. Die letzten Tage im Juni war ich viel am Rhein spazieren und habe die warmen Temperaturen genossen.

Beendet habe ich fast 6 Bücher, so viele wie seit Januar nicht mehr: zwei historische Krimis, einen Roman, eine Romanbiographie, ein englisches Sachbuch und einen Fantasyroman (Zählt Mr. Parnassus als solcher?). Das macht 2230 Seiten. Zwar fehlen mir bei Mr. Parnassus noch ca. 100 Seiten, aber ich zähle es zum Juni.

 

| aktuelle Lektüre |
 
Ich nehme die letzten Seiten von "Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte" von T. J. Klune mit in den Juli, hoffe aber es in den ersten Tagen direkt zu beenden.

Donnerstag, 1. Juni 2023

Leserückblick Mai 2023

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der Mai war ein sehr langer Monat und außer zu lesen, habe ich noch viele andere schöne Dinge erlebt. Ich hatte einige einzelne Tage oder auch lange Wochenenden frei, war in der Heimat, habe diverse Geburtstage gefeiert sowie ein Schulfest, war dreimal in Restaurants essen (davon einmal eingeladen zum Geburtstag und einmal im Rahmen meines Geschenks), habe Luftballons aufgeblasen, Gesellschaftsspiele gespielt, war zweimal zum Brunch eingeladen (im Rahmen der Geburtstage), habe zu viele neue Bücher hier einziehen lassen und eine tolle Show im Varieté gesehen.

Beendet habe ich fünf Bücher: eine historische Romanbiographie, einen Roman, einen Thriller, ein kleines Sachbuch und eine Kurzgeschichtensammlung. Außerdem habe ich einige Seiten in einem englischen Sachbuch gelesen, das ich aber noch nicht beenden konnte. Ohne Letzteres komme ich auf 1515 Seiten.

 

| aktuelle Lektüre |
 
Ich nehme das englische Sachbuch "Kohinoor" von William Dalrymple und Anita Anand mit in den Juni. Das Buch fällt mir sehr schwer zu lesen, da mich das Thema wirklich nicht großartig interessiert. Da es aber ein Buch ist, das es so nur in Indien zu kaufen gibt und ich es gerne im Regal stehen haben möchte, muss ich es auch irgendwie beenden.

Außerdem nehme ich den Krimi "Luftbrücke" von Harald Gilbers mit. Der 6. Band um den jüdischen Kommissar Oppenheimer spielt in Berlin im Jahr 1948 und ist bisher recht spannend,

Sonntag, 14. Mai 2023

historische Romanbiographie: Yvonne Winkler "Ärztin einer neuen Ära: Hermine Heusler-Edenhuizen"

[Werbung, unbezahlt]


  Yvonne Winkler "Ärztin einer neuen Ära: Hermine Heusler-Edenhuizen"
 


(
© Piper)

Erscheinungstermin: 24.02.2022
Verlag: Piper
Format: Paperback
Reihe: bedeutende Frauen, die die Welt verändern #8
Seitenzahl: 448
Preis: 15,-€

"
Berlin, 1898: Nach dem Abitur kann es Hermine Edenhuizen kaum erwarten zu studieren. Sie möchte Ärztin werden und in die Fußstapfen ihres jüngst verstorbenen Vaters treten. Frauen dürfen aber noch nicht studieren, weswegen Hermine für jede Vorlesung eine Sondergenehmigung braucht. Sie gibt nicht auf und tut alles für ihren Traum! Deshalb will sie auch niemals heiraten, ein Ehemann könnte ihr nämlich das Arbeiten verbieten.

Da lernt sie den Arzt Otto Heusler kennen. Er behandelt sie respektvoll, diskutiert medizinische Fälle mit ihr. Doch Otto ist bereits verheiratet! Hat ihre Liebe ein Chance?"



Zur Autorin:
Yvonne Winkler studierte ebenfalls wie der Hauptcharakter ihres Buches Medizin. Im Anschluss entschied sie sich jedoch für das Schreiben als Beruf und arbeitet seit 1998 unter verschiedenen Pseudonymen als freie Autorin.  [Vergleiche: https://www.piper.de/autoren/yvonne-winkler-10002211, 14.05.2023]
 
 
Zum Cover: 
Das Cover ist passend zu den anderen Büchern der Reihe gestaltet und zeigt eine junge Frau in zeitgemäßer Kleidung im Vordergrund. Im Hintergrund sieht man das Hauptgebäude der Universität Bonn, wo sie eine Zeit lang studieren durfte.
 
Kleine Anekdote: Bevor ich das Buch nicht gelesen hatte, war mir gar nicht aufgefallen, dass sich im Hintergrund das hübsche Gebäude der Bonner Universität befinden, rechts daneben die Hofgarten-Wiese, obwohl es dort heute noch genauso ausschaut! Das Gebäude wird nun saniert, ist aber ohne Baugerüst definitiv ein tolles Fotomotiv.

Montag, 1. Mai 2023

Leserückblick April 2023

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der April brachte mir wieder mehr Leselust, was ich dem neuen Thriller von Marc Raabe verdanke, den ich Ende März gelesen habe und der mich wieder zum Lesen motiviert hat. Leider wurde die Leselust von der Arbeit unterbrochen, da ich nach den Osterferien oft einfach zu müde zum Lesen war. Nun war also die Lust wieder da, aber die Zeit nicht. Oh man! Daher sieht mein Monat trotzdem sehr mau aus. Ich habe diesen Monat 5 Bücher mit 1180 Seiten gelesen, darunter ist aber ein Buch, das ich nach 50 Seiten abgebrochen habe. Drei Krimis, einen teils biographischen Roman, ein (Kinder-)Buch aus der Insel-Bücherei. Einige Bücher lagen schon länger auf dem SuB oder waren generell einfach schon vor vielen Jahren erschienen. Also Backlist lesen! :) Ich mach das ja eigentlich sehr gerne und brauche nicht immer nur das Neueste vom Neuesten. 

Aber auch abseits der Buchwelten war es ein schöner Monat. Ich bin verreist, habe eine Seerundfahrt gemacht, vier sehr unterschiedliche Museen besucht (Schokolade, Fußball, Landeskunde und Mensch), liebe Menschen getroffen, mit meiner Familie Ostern gefeiert, Gesellschaftsspiele gespielt, Filme geschaut - den Mario-Film sogar im Kino, war auf Klassenfahrt, bin generell viel zu Fuß unterwegs gewesen und habe ein bisschen was in meinen Scrapbookalben gewerkelt.


 
| aktuelle Lektüre |
 
Ich habe am Samstag mit "Ärztin einer neuen Ära: Hermine Heusler-Edenhuizen" von Yvonne Winkler begonnen. Da ich jedoch am Sonntag komplett verplant war, bin ich noch nicht weit gekommen, aber der Schreibstil gefällt mir.
 
 

Dienstag, 2. August 2022

Leserückblick Juli 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der Juli stand bei mir ganz im Zeichen meiner Sommerferien und dem dicke Bücher Camp. Ich war zwei Wochen in Island unterwegs und eine Woche bei meinen Eltern, somit war meine Lesezeit im Juli sehr begrenzt. Auf Island habe ich gelegentlich abends ein paar Seiten gelesen, wenn wir in kleinen Ortschaften waren, wo man nach dem Abendessen nichts mehr machen konnte oder gelegentlich im Bus, aber da habe ich auch häufig aus dem Fenster geschaut und die Landschaft bestaunt. Bei meinen Eltern konnte ich auch nur einen Tag im Garten lesen und mal vormittags. Somit komme ich auf 4 Bücher mit 2092 Seiten. Dank dem dicke Bücher Camp können sich die Seiten sehen lassen.


| mein Leben |
 
Wie oben bereits erwähnt, bestand mein Leben diesen Monat aus Reisen und Zeit mit der Familie und Freunden. Es war der erste Sommer seit zwei Jahren in dem ich wieder viel unterwegs war und nicht nur lesend auf dem Sofa saß. Generell zeigt sich dieser Trend 2022 sehr stark und die Lesestatistik sinkt wieder, wobei sie immer noch weit über den Vor-Pandemie Zahlen liegt. 
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich nehme "Raúl. El triunfo de los valores" von Enrique Ortego Rey noch einmal mit in den nächsten Monat. Im Juli habe ich gar nicht darin gelesen, da es ein sehr schwerer Einband ist und ich es daher nicht mit auf Reisen nehmen wollte. Zu Hause war ich zu wenig, um es dort in die Hand zu nehmen. Hoffentlich kann ich es im August beenden.
 
 

Dienstag, 19. Juli 2022

Romanbiographie: Agnes Imhof "Die geniale Rebellin: Ada Lovelace"

[Werbung, selbstgekauft]


  Agnes Imhof "Die geniale Rebellin: Ada Lovelace"
 

(
© Piper)

Erscheinungstermin: 28.April 2022
Verlag: Piper
Format: broschiert
Reihe: bedeutende Frauen, die die Welt verändern #9
Seitenzahl: 432
Preis: 15,- €

"
England, 1833. Die sechzehnjährige Ada soll nach einer skandalösen Affäre endlich gesellschaftsfähig werden. Doch sie ist rebellisch, und ihr Lebenshunger so unstillbar wie ihre Wissbegier. In London gibt es in diesen Tagen nur ein Gesprächsthema: eine Maschine des genialen Charles Babbage, die rechnen kann! Ada ist fasziniert von dem schrankgroßen Wunderwerk.

Leidenschaftlich versucht sie, bei Babbage Unterricht zu bekommen, doch vorerst vergeblich. Ada ist zutiefst enttäuscht, aber dann lernt sie Lord William King kennen. Auch ihn fasziniert die Wissenschaft – und mehr noch die schöne Ada …"



Zur Autorin:
Agnes Imhof studierte Philosophie und ist promovierte Islam- und Religionswissenschaftlerin. Sie hat bereits die Bücher "Die Königin der Seidenstraße" und Das Buch des Smaragds" veröffentlicht. [Vergleiche: https://www.piper.de/autoren/agnes-imhof-1241, 18.07.2022]
 
Zum Cover: 
Dieses Cover passt wieder gut zu den anderen dieser Reihe. Besonders gut gefält mir Adas gewähltes Outfit, auch wenn ich genau diese Beschreibung eines Kleides im Buch nicht gefunden habe, gibt es jedoch sehr viele Verweise darauf, dass sie sehr auf ihr Äußeres geachtet und sich gerne hübsch gekleidet hat. Auch die Tafel und der Globus passen gut zum Inhalt. Alles in allem mag ich dieses Cover sehr.

Zum Buch:
In diesem Buch geht es um Ada Lovelace, eine Tochter aus Adelskreisen, die bei ihrer alleinerziehenden Mutter aufwächst. Ihre Mutter hat sich früh vom Vater getrennt, zu dem Ada keinen Kontakt hat, da die Mutter dies nicht wünscht. Der Vater ist ein bekannter Dichter und der Leidenschaft verfallen, was die Mutter, welche sich selbst für Mathematik interessiert und viel Wert auf Bildung legt, nicht gut heißt. Sie erzieht Ada mit sehr viel Strenge. Ada merkt jedoch früh, dass das Leben noch mehr zu bieten haben muss und probiert sich in diversen Dingen aus, bis sie plötzlich noch im Kindesalter eine schwere Lähmung erleidet und Jahre ans Bett gefesselt ist. Ihre gesundheitlichen Probleme ziehen sich auch durch ihr Erwachsenenleben und führen teils dazu, dass sie nicht ernst genommen wird, da sie immer wieder Schwächeanfälle erleidet. 

Sie interessiert sich sehr für Mathematik, aber auch für Physik. Ich würde sogar sagen, dass sie sich mehr für Physik begeistert. Schon als Kind baute sie Fluggeräte und versuchte zu fliegen, später experimentierte sie gemeinsam mit zwei Männern an Elektrizität. Zwar schrieb sie ihr einziges veröffentlichtes Werk zu einer Rechenmaschine und entwickelte Formeln, die mittlerweile als Grundlage der Informatik gefeiert werden, jedoch hatte ich immer das Gefühl, dass sie die Mathematik so gut versteht, dass sie sie weniger reizt, als die Physik, die sie faszinierte und stets weiterdenken ließ. Als Frau hatte Ada Lovelace im 19. Jahrhundert jedoch wenig Möglichkeiten. Sie musste sich ihre Chancen stets hart erkämpfen, durfte Universitäten nicht einmal betreten, geschweige denn dort Unterricht nehmen. Auch angesehene Professoren wollten sie nicht privat unterrichten. Im Grunde hatte Ada Lovelace viel Glück mit ihrem Ehemann, der ihr viel zugestand, für sie Schriften besorgte und es ihr gestattete ihre Interessen weiterzuverfolgen und sogar zu verschriftlichen. 

Trotz eines Mannes, der ihr vieles, das damals nicht selbstverständlich war, ermöglichte, war sie schon bald in der Ehe nicht mehr glücklich. Generell probierte Ada sich schon als Teenager gerne aus und flirtete viel, was bei ihrer Mutter, aber auch in der damaligen Gesellschaft nicht gern gesehen wurde. Auch in ihrer Ehe fühlte sie sich bald so kontrolliert wie von ihrer Mutter und suchte die Aufmerksamkeit anderer Männer. Ihre diversen kleinen und großen Affären nehmen einen Großteil des Buches ein. Hier ein Flirt, dort ein Kuss, dieser Mann, jener Mann. Man konnte dadurch sehr gut erkennen, was mit der Bezeichnung "Rebellin" gemeint ist, denn sie verstieß nicht nur in der Wissenschaft gegen Konventionen. So amüsant ihr Liebesleben war, so sehr lenkte es mich doch von ihrer wissenschaftlichen Arbeit ab. Es mag sein, dass diese nicht kontinuierlich vorangetrieben wurde, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass ihre Gedanken und ihre Arbeit mehr Raum bekommen hätten und dafür die eine oder andere Affäre nur am Rand oder gar nicht erwähnt worden wäre.
 
Fazit:
Das Buch ist eine nette Geschichte über eine Frau, die mittlerweile viel mehr Anerkennung erhält, als es ihr zu Lebzeiten möglich gewesen ist. Trotzdem empfinde ich den Fokus des Buches als verschoben, da die Liebesgeschichten zu sehr von der Wissenschaft abgelenkt haben. Das Buch hätte in Punkto Mathematik und Physik, in Adas Gedanken und ihrer Arbeit dazu noch viel Potential gehabt, das es aber in anderen Themen verlor. Mein Erwartungen konnte es dadurch leider nicht erfüllen.

Leseempfehlung:
Eine Leseempfehlung möchte ich für dieses Buch tatsächlich nicht geben. Ich denke, dass die Wissenschaftlerin Ada Lovelace zu kurz kommt. Wer dagegen ein Buch über eine Frau lesen möchte, die sich nicht an die strengen Konventionen der Gesellschaft in Bezug auf Liebesbeziehungen hält, der wird hier möglicherweise mehr Freude dran haben.
 

Rating:

10 von 15 Punkten

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Sonntag, 1. Mai 2022

Leserückblick April 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der April ließ mich trotz zwei Wochen Urlaub wieder in dem Vor-Pandemie Lesebereich einpendeln. Ich glaube, die Zeiten in denen auch ich monatlich regelmäßig 2500-3000 Seiten in einem Monat gelesen habe, sind nun endgültig vorbei. So viel Zeit bleibt mir neben der Arbeit einfach nicht bzw. teilweise bin ich durch das frühe Aufstehen so müde, dass ich über den Büchern einschlafe. Ich muss also langsam mal weniger Bücher kaufen, um dem SuB Frau zu werden. Dieser Monat lief in der Hinsicht gut. Gelesen habe ich fünf Bücher mit 1997 Seiten.


 

| mein Leben |
 
Im April hatte ich zwei Wochen Osterferien und verbrachte davon 5 Tage in Kopenhagen. Ich war noch nie in Dänemark und freute mich sehr auf diese Tage in einer neuen Stadt, die ich erkunden durfte. Das erste Mal seit der Pandemie ein Erkundungsurlaub, denn letztes Jahr auf Mykonos lag ich hauptsächlich am Pool. Ostern habe ich dann mit meiner Familie verbracht. Das war auch wieder schön, wenn zum Teil auch nicht unanstrengend. Ansonsten habe ich noch viele schöne Dinge mit Freunden unternommen.
 
Irgendwie schien der April wieder ein wenig wie früher. Zwar muss man im ÖPNV weiterhin Maske tragen und auch in der Schule trage ich sie weitestgehend, aber dass man es dort auch nicht mehr muss, sehe ich mittlerweile durchaus als Vorteil. Ich habe ca. ein Drittel der Kinder, die sie gar nicht mehr trägt und der Rest macht es wie ich, meistens schon, aber beispielsweise während der Klassenarbeit, wo auch noch hohe Aufsteller zwischen den Kindern standen, haben sie viele abgenommen. Oder auch, wenn sie etwas vorlesen oder vorne vortragen möchten. Es ist schön, wieder lachende Kinder zu sehen und ich habe das Gefühl, dass es auch ihnen gut tut, auch mich wirklich wieder lachen zu sehen. 
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Diesen Teil musste ich heute tatsächlich noch umschreiben, da ich das letzte Buch gestern überraschend noch beendet habe. Somit starte ich frisch in den Mai.
 
 

Freitag, 29. April 2022

Romanbiographie: Eva-Maria Bast "Die aufgehende Sonne von Paris"

 [Werbung, selbstgekauft]


Eva-Maria Bast "Die aufgehende Sonne von Paris: In der Stadt der Liebe wurde sie zu Mata Hari, auf den Bühnen der Welt fand sie ihr Zuhause"
 

(
© Piper)

Erscheinungstermin: 27. Januar 2022
Verlag: Piper
Format: broschiert
Reihe: bedeutende Frauen, die die Welt verändern #6
Seitenzahl: 400
Preis: 12,99 €

"
Paris, 1905. Margaretha Geertruida Zelle steht vor dem Nichts: ohne Mann, ohne Geld, ohne ihre geliebten Kinder. Alles, was ihr geblieben ist, ist ihre Schönheit – und ihr Hang zur Hochstapelei. Sie tanzt in den Salons der High Society, verkauft sich spärlich bekleidet als geheimnisvolle Exotin, zieht die Leute mit der Mischung aus Erotik und Eleganz in ihren Bann. Der Plan geht auf: Margaretha wird zum Mythos, zur Ikone, die mächtigen Männer der Welt liegen ihr zu Füßen. Und die Kunstfigur Mata Hari wird geboren, die »aufgehende Sonne« am Pariser Himmel. Doch wo Licht ist, ist auch Schatten …"


Zur Autorin:
Eva-Maria Bast ist Journalistin und Leiterin der Bast Medien GmbH, die die Zeitschrift "Women's History - Frauen in der Geschichte" herausbringt. Sie interessiert sich für starke Frauen und beleuchtet historische Frauenfiguren im Verlauf der Geschichte. [Vergleiche: https://www.piper.de/autoren/eva-maria-bast-10001492, 24.04.2022]
 
Zum Cover: 
Dieses Cover passt wieder gut zu den bisher erschienen dieser Reihe. Der große Titel in der oberen Hälfte dazu ein zum Inhalt passendes Bild: hier eine Frau vor etwas, das wohl eine Bühne darstellen soll. Für meinen Geschmack hätte man den Hintergrund noch etwas detaillierter herausarbeiten können und auch das Outfit der Frau passt nur grob zu dem wie Mata Hari im Buch bei ihren Tänzen beschrieben wird.

Mittwoch, 2. Februar 2022

Leserückblick Januar 2022

 [Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

hier ist auch schon der erste Rückblick des neuen Jahres. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel zum Lesen komme, aber ich musste recht früh im Januar bzw. teils schon Ende Dezember einsehen, dass ich mir die Zeit nehmen muss, um von der Arbeit abschalten zu können. So habe ich es trotz allem oder wohl genau deswegen auf 6 Bücher und 2097 Seiten gebracht. Nachdem ich mit maximal zwei Büchern gerechnet habe, ist das schon ziemlich cool.




| mein Leben |
 
So richtig viel habe ich vom Januar nicht mitbekommen. Wie ich bereits in den letzten Wochen immer wieder deutlich gemacht habe, saß ich sehr viel am Schreibtisch, was dann am 25.01. endlich sein sehr erfolgreiches Ende nahm. Pure Erleichterung! Worum es da im Detail ging, erzähle ich euch sobald ich das alles schriftlich habe und die Stellen, die es wissen müssen, es auch wissen. :) Das kann aber noch eine Weile dauern. Das Begreifen des Ganzen setzte dann auch erst Mittwoch Morgen so richtig ein und daraufhin wollte mein Körper erstmal nicht mehr. Zum Glück habe ich ein ganz tolles Kollegium und ich durfte nach Hause fahren, mir was Leckeres kochen, einen kleinen Spaziergang machen und auf dem Sofa sitzen und grinsen wie ein Honigkuchenpferd. Am Donnerstag war ich dann wieder voll da. Nun beginnt 2022 auch offiziell für mich mit sowas wie Leben. *lach* Die erste Handlung war dann endlich mal die Weihnachtsdeko wegräumen! Und Serien gucken, sich einfach stumpf berieseln lassen.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich gehe mit "Der Tod und das dunkle Meer" von Stuart Turton in den Februar. Ich dachte das Buch in der letzten Januarwoche anzufangen und zu beenden, aber dann habe ich doch andere Dinge getan und so richtig bin ich bislang auch nicht ins Buch gekommen. Ich bin gespannt, wie es noch wird, da viele Leser:innen es ja für sehr gut befunden haben.

Auch nehme ich ein kleines Insel-Bücherei Büchlein mit in den neuen Monat: "Das Waldbuch" kann mich nicht so richtig abholen und daher komme ich nur langsam durch die wenigen Seiten.
 
 
| Top & Flop des Monats |

Flop:  
Im Janaur war mir nach leicht zu lesender Lektüre, daher griff ich zu "Hummeldumm" von Tommy Jaud. Hier stellte sich wieder heraus, dass Humor einfach ein schwieriges Thema ist. Mehr als das erste Drittel des Buches gefiel mir gar nicht. Die Charaktere waren alle sehr problematisch und absolut unsympathisch, nicht nur einer rassistisch. Danach legte sich zumindest der krass rassistische Teil merklich. Der Hauptcharkter war dies zwar nicht, war aber auf anderer Weise eine absolute Nervensäge und ich bemittleidete seine Freundin, die diese Gruppenreise durch Namibia für das Paar gebucht hatte. Ich konnte ihr Verhalten auch gut verstehen, da er wirklich alles dafür tat, ihnen die Reise zu vermiesen. Aber auch die anderen Gruppenmitglieder machten es nicht besser. Ich habe tatsächlich schon öfter Gruppenreisen gemacht, auch einmal durch Namibia, und bin zum Glück noch nie auf so eine fürchterliche Gruppe getroffen! Das Buch nimmt meiner Meinung nach jegliche Lust dort eine Rundreise zu machen und wird dem Land und den Leuten nicht gerecht. Lediglich das Ende holte dann nochmal ein paar Kohlen aus dem Feuer, aber ich werde definitiv nichts mehr von dem Autor lesen.
 
Top:
"Der Engel von Warschau: Irena Sendler. Für die Rettung der Kinder riskierte sie ihr Leben" von Lea Kampe: Dieses Buch gehört zur Reihe der Frauden, die die Welt veränderten vom Piper Verlag und dieser Band hat mich wieder umgehauen! Mir sagte Irena Sendler vorab nichts, aber der Untertitel "Für die Rettung der Kinder riskierte sie ihr Leben" versprach schon einmal sehr viel und das hielt das Buch dann auch. Schon auf den ersten 20 Seiten wusste ich, dass es ein Highlight werden würde. Die Geschichte der Polin Irena Sendler, die jüdische Freunde hat, als die Nazis Polen einnehmen und nach und nach in Warschau alle Juden in ein Ghetto sperren, ist von Anfang an sehr emotional. Wie die junge Frau dann immer wieder Kinder aus dem Ghetto schmuggelt und in Heimen oder Pflegefamilien unterbringt, aber eine Liste über ihre wahren Identitäten führt, ist einfach unfassbar. So eine mutige Frau! Genauso ihre Freundinnen, von denen nur wenige am Ende des Krieges überlebt haben. Eine große Leseempfehlung für dieses Buch!
 

| Gelesen |

Das Jahr habe ich mit "Die Frequenz des Todes: Auris" von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebatian Fitzek gestartet. Es handelt sich um den zweiten Band um Auris und Jula. Ich musste feststellen, dass mir einiges aus dem ersten Band entfallen war, aber trotzdem bin ich sehr gut in das Buch gekommen. Das Buch nimmt sehr häufig Bezug auf Ereignisse aus dem ersten Band vor allem in Bezug auf Jula, das wusste ich zum Glück noch. Der Kriminalfall, Menschenhandel bzw. Handel mit Kindern, war sehr spannend und obwohl man nach zwei Dritteln des Buches denken könnte, nun hätte sich ja vieles erledigt, war dem nicht so. Das Ende hatte ich mir dann wenige Seiten vorher dann so ähnlich gedacht, was aber auch in Ordnung war. Die wirklich aller letzten Seiten machte das Verhältnis zwischen Auris und Jula dann nochmal interessant und mich neugierig, wie es da weitergeht, ebenso die Frage, wer denn der Hacker ist! Ich gebe dem Buch daher 14 von 15 Punkten. Ein Punkt Abzug, da ich nicht genau weiß, was ich von Auris' Charakter halten soll und mit ihm nicht warm werden konnte.

Danach habe ich direkt den dritten Band "Todesrauschen" von Vincent Kliesch nach einer Idee von Sebastian Fitzek gelesen. Ich war total auf dem Jula und Hegel Tripp und nach dem Cliffhanger froh, dass ich den nächsten Band direkt hier hatte. Dieser konnte mich jeder nicht so überzeugen. Er ließ sich zwar wieder leicht lesen, was ich aber dem Schrebistil des Autors zugute schreibe, nicht aber der Geschichte, die er gesponnen hat. Diese fand ich vor allem im Handeln von Jula sehr unrealistisch. Wenn wir ehrlich sind, ist sie einfach eine junge Frau, die beim Radio gearbeitet hat und einen Podcast führt. Sie ist keine abgebrühte Agentin oder anderweitig professionell ausgebildet und da soll sie von ihrem Trauma der Vergewaltigung und der Suche nach ihrem Bruder solche psychischen Kräfte auftun, um all das zu tun und zu ertragen, was in diesem Buch stattgefunden hat? Ne, das konnte mich nicht überzeugen. Auch was so abseits von Jula und Hegel passierte, basierte hauptsächlich auf einem Teenager, hmmm... Lediglich in Bezug auf Paul, Hadrian und Moritz hat mir die Entwicklung der Handlung gefallen und war interessant umgesetzt. Tja, mal sehen wie Band 4 wird, der dieses Jahr erscheint. Hier gebe ich 9 von 15 Punkten.

Da mir weiterhin nach Thriller war, griff ich diesmal zum ersten Band um Peter Hogart von Andreas Gruber. "Die schwarze Dame" war so ganz anders als die "Todes"-Reihe. Nachdem der Autor im Vorwort bereits schrieb, dass es sein erstes Thriller gewesen ist und sein Schreibstil sich danach noch sehr weiterentwickelt hat, war das wohl zu erwarten gewesen. Das Buch las sich nicht einfach so weg, war sprachlich anspruchsvoller, was ja im Grunde gut ist (auch wenn mir zu dem Zeitpunkt eher nach leicht zu lesender Literatur war). Die Handlung war nicht schlecht, obwohl sie immer verzwackter wurde und irgendwann wenig mit der Ausgangssituation zu tun hatte. Dafür lernte man Prag wirklich gut kennen. Die Stadt war detailiert dargestellt und man fühlte sich fast vor Ort. Meine einzige Reise nach Prag ist vielleicht schon 20 Jahre her, aber an das eine oder andere wurde ich wieder erinnert und ich bekam Lust wieder hinzureisen. Die Charaktere konnten mich leider nicht wirklich von sich überzeugen. Was vor allem bei Peter Hogart schade ist, da er ja noch in den zwei Folgebänden der Hauptcharakter sein wird. Er wirkte irgendwie blass auf mich und ich kann ihn noch nicht fassen. Alles in allem gebe ich dem Buch 9 von 15 Punkten.

"Hummeldumm" von Tommy Jaud. 7 von 15 Punkten (mit einem anderen Ende wären es 4 oder 5 gewesen...) 

"Der Engel von Warschau: Irena Sendler" von Lea Kampe. 15 von 15 Punkten

Auch "Der Fall Alice im Wunderland" von Guillermo Martínez war im Januar dran. Es ist der zweite Fall um den Mathematiker Arthur Seldom und einen argentinischen Studenten. Wie bereits beim ersten Band gefiel mir die Idee des Autors sehr gut. Es geht um eine Gruppierung von Anhängern Lewis Carolls und den Fund einer ausgerissenen Seite aus seinen Tagebüchern. Plöztlich geschehen dann Morde rundum die Betroffenen. Leider hat es an der Umsetzung für mich dann doch wieder gehapert. Obwohl das Buch nicht dick war, zog sich die Geschichte und der mathematische Aspekt wirkte sehr erzwungen und für mich irrelevant. Das Ende des Falls ist nachvollziehbar, jedoch für mich nicht was dann noch mit dem Studenten passiert. Da weiß ich nicht worauf der Autor hinaus möchte. Leider alles in allem schon eine kleine Enttäuschung und ich werde nichts mehr von ihm lesen. Sein Schreibstil und ich passen einfach nicht zusammen. 8 von 15 Punkten



| new in |
 
  1. "Effingers" von Gabriele Tergit
  2. "Die aufgehende Sonne von Paris: Mata Hari" von Eva-Maria Bast

Meinen gesamten SuB findet ihr übringens hier. 

 

 
| Challenges 2022 |

#DasSuBabc: Der letzte Monat dieser Challange. Hier konnte ich "Hummeldumm" noch bei "M - Multikulti: Eine Geschichte fernab von Europa und der USA" eintragen und habe somit 17/26 Aufgaben erfüllt. Das ist für mich in dem Sinne in Ordnung, dass ich nur noch 9 Bücher auf dem SuB habe, die vor 2021 bei mir eingezogen sind und hier hätten zählen können. Die Liste findet ihr hier.

ABC Challenge:  Dank der Challange gingen meine ersten fünf Rezensionen online: zum E, H, Q, T, S. Ich merke auch, dass es mir Spaß macht über die gelesenen Bücher etwas detaillierter zu schreiben. Meinen Verlauf könnt ihr hier verfolgen: 5/26.

ABC Listen Challenge:  Die ersten 60 Punkte für ein "Geschenk", eine "Quest", "Außer Landes", "SuB Leiche", "ein Buch, in dem dich ein Charakter besonders beeindruckt hat" und eine "Übersetzung ins Deutsche". Meine Challenge Seite ist hier.

Weltenbummler-Challenge: Die ersten Einträge bei Europa: Deutschland (x2), Tschechien, Polen, Großbritannien sowie ein Eintrag bei Afrika: Namibia. Bisher: 44 Punkte. Meine Challenge Seite findet ihr hier.

12für2022: Auch hier habe ich das erste Buch gelsen: "Hummeldumm". 1/12: Meine Liste ist hier.


Die Idee zu den Beiträgen auf diese Art findet ihr bei kejaswortrausch.
 
 
Ich wünsche euch einen fröhlichen Februar, auch wenn der Karneval dieses Jahr wieder ausfällt! Ich freue mich sehr auf die freien Tage hier im Rheinland und werde sie zum Lesen nutzen. Kurz davor erscheinen nämlich auch ein paar gute Bücher!
 
Liebe Grüße,
Sandra



Montag, 31. Januar 2022

Romanbiographie: Lea Kampe "Der Engel von Warschau: Irena Sendler"

[Werbung, selbstgekauft]


Lea Kampe "Der Engel von Warschau: Irena Sendler"
 

(
© Piper)

Erscheinungstermin: 28.Oktober 2021
Verlag: Piper
Format: broschiert
Reihe: bedeutende Frauen, die die Welt verändern #5
Seitenzahl: 432
Preis: 12,99 €

"
Warschau, 1940: Die Nazis errichten das Ghetto. Die 29-jährige Sozialarbeiterin Irena versucht alles, um den jüdischen Menschen zu helfen. Sie versteckt ein kleines, von verzweifelten Eltern ausgesetztes Mädchen unter falschem Namen bei einer nicht-jüdischen Familie. Was als mutige Tat beginnt, wird zur groß angelegten Rettungsaktion. Irena schmuggelt immer mehr Kinder mit gefälschten »arischen« Identitäten aus dem Ghetto. Sie denkt nie ans Aufgeben, obwohl sie in ständiger Lebensgefahr schwebt. Aber Irena muss nicht nur um ihr eigenes Leben bangen. Denn Adam, ihre große Liebe, ist Jude."


Zur Autorin:
Lea Kampe ist das Pseudonym von Claere Mueller, einer deutschen Autorin. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaften. Mittlerweile lebt sie in Italien und unterrichtet dort unter anderem mittelalterliche Geschichte. [Vergleiche: https://www.piper.de/autoren/lea-kampe-10002066, 05.02.2022]
 
Zum Cover: 
Dieses Cover passt gut zu den bisher erschienen dieser Reihe. Der große Titel in der oberen Hälfte dazu ein zum Inhalt passendes Bild: in diesem Fall die Kulisse von Warschau, eine Frau und ein Kind. Gefällt mir gut.

Zum Buch:
In diesem Buch geht es um die junge Frau Irena Sendler, die beim Sozialamt der Stadt Warschau arbeitet. Sie kümmert sich gemeinsam mit ihren Freundinnen, die teils auch dort arbeiten, teils im Krankenhaus oder in anderen sozialen Berufen arbeiten, um die Suppenküche der Stadt, hilft Armen und bereits zu Beginn häufig Juden. Dann nimmt der zweite Weltkrieg ihren Lauf, die Judenverfolgung erschwert ihren Job und plötzlich untersteht Warschau den Nazis. Das Warschauer Ghetto entsteht, aber Irena und ihre Freundinnen versuchen weiterhin zu helfen, wo es nur geht. Sie besorgen sich Passierscheine und betreten die Sperrzone. Die Geschichte nimmt dann ihren Lauf, wie es den wahren Begebenheiten entspricht.

Schon auf den ersten 20 Seiten wurde mir klar, dass dies ein sehr emotionales Buch werden würde. Irena und ihre Freundinnen sind von Beginn an sehr engagiert und kämpfen gegen die Ungerechtigkeiten, die es auch vor der Eskalation schon gegeben hat. Sie versuchen immer noch das Beste aus der Situation zu machen und riskieren sehr bald schon ihr Leben für das Wohl der anderen, vor allem der Kinder. Die Autorin schreibt dabei sehr respektvoll allen nicht-Nazis gegenüber und stellt sehr deutlich heraus, wer wie versucht hat zu helfen oder zumindest sich und seine Lieben nicht weiter in Gefahr zu bringen. Die Stimmung im Buch ist unbeschreiblich. Man hat den Eindruck mitzufühlen, hofft und bangt mit den Beteiligten. Ich möchte nicht sagen, dass man den Eindruck hat, dabei zu sein, denn ich denke nicht, dass jemand, der so etwas nicht erlebt hat, sich wirklich hineinfühlen könnte, aber sie nimmt ihre Leser:innen schon so gut es geht mit. Ich habe sehr viele Tränen mit diesem Buch vergossen. 
 
Man lernt die einzelnen Charaktere im Verlauf des Buches auch sehr gut kennen und hat irgendwann schon ein Gefühl,wer sich in welcher Situation wie verhalten wird. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin sehr deutlich gemacht hat, dass es eben keine eine-Frau-Show gewesen ist, sondern dass sie ein großes Netzwerk hatte und jede:r Einzelne dort hat seinen Beitrag geleistet. 
 
Auch über Warschau und die Zerstörung der Stadt erfährt man in dem Buch sehr viel. Alleine dies zu lesen, tat schon weh. Wie viel zerstört wurde, wie viel kommenden Generationen einfach genommen wurde. 

 
Fazit:
Bevor ich das Buch zur Hand genommen habe, kannte ich die Geschichte um Irena Sendler gar nicht, was mich im Nachhinein schockiert. Wie kann es sein, dass so etwas im Geschichtsunterricht nicht besprochen wird? Ich hatte Geschichte bis zum Abitur und habe niemals von dieser Frau gehört. Das sollte man ändern. Es sollten mehr dieser mutigen Personen in den Fokus der Gesellschaft gerückt werden! Wieder ein Buch, das ich in Zukunft vielen weiterempfehlen werde. 

Leseempfehlung:
Wie mein letzter Satz des Fazits schon sagt: Lest es. Es ist wichtig, dass wir über solche Geschichten Bescheid wissen.
 

Rating:

15 von 15 Punkten

Aber selbst diese sind nicht ausreichen. Das Buch ist so viel mehr als Punkte ausdrücken können.

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