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Dienstag, 4. März 2025

Leserückblick Februar 2025

[Werbung, unbezahlt]  



Hallo ihr Lieben,

 

ich habe wirklich überlegt, ob es sich lohnt für Februar einen Leserückblick zu veröffentlichen, denn ich habe im Februar weniger gelesen als manche von euch in einer Woche.



mit 2 Büchern und 884 Seiten war der Februar der schwächste Lesemonat seit Jahren! Es lag nicht an den Büchern, aber an der Zeit. Ich war oft sehr müde und habe abends nicht mehr viele Seiten geschafft. Gelesen habe ich: einen historischen Krimi und einen Krimi mit Science-Fiction Anteil.

Der Februar war überraschender Weise ein sehr arbeitsintensiver Monat. Das ist er normalerweise nicht, daher hat es mich doch etwas aus dem Rhythmus gebracht. Aber ich habe versucht auch ein paar andere Dinge zu tun: mit Freunden essen gehen (1x asiatisch, 1x Pizza), Cocktails trinken, einen Geburtstag besuchen, Möbel eines Freundes aufbauen und am aller letzten Tag des Monats noch einen neuen Mietvertrag unterschreiben.
 
Dieser Beitrag erscheint daher absichtlich etwas später, damit ich euch offiziell mitteilen kann, was mich die letzte Zeit so beschäftigt hat und auch noch lange beschäftigen wird: Ich habe eine neue Wohnung gefunden, aber erst am 28.02. den Mietvertrag unterschreiben können. Das hat mich die letzten Monate sehr belastet, da man nichts in der Hand hatte, aber der Kopf schon plante und man schon hier und dort nach Möbeln schaute und sogar die ersten Kisten packte, aber immer alles in der Schwebe hing. Die nächsten drei Monate werden nun wild, denn ich übernehme die neue Wohnung unrenoviert, muss meine aber renoviert abgeben. Der März wird erstmal nur viel Orga sein. Möbel kaufen - das habe ich teilweise schon am ersten Wochenende gemacht -, Kisten packen, ausmisten. Im April und Mai steht dann der Umzug und die Renovierung an. Na ja und bis dann alle Möbel in der neuen Wohnung stehen und eingeräumt sind, wird es definitiv später als Mai sein... Ich bin sehr gespannt, wie viel ich in der Zeit zum Lesen komme. Daher habe ich bei Goodreads auch schon zu Beginn des Jahres das Ziel der Bücher von 50 auf 44 gesenkt und so wie es im Februar lief, wird auch das eher ein sportliches Ziel werden.

Mittwoch, 26. Februar 2025

Krimi: Stuart Turton "Der letzte Mord am Ende der Welt"

[Werbung, Rezensionsexemplar]


  Stuart Turton "Der letzte Mord am Ende der Welt"




(© Tropen)

Übersetzung: Dorothee Merkel
Erscheinungstermin: 15.02.2025
Verlag: Tropen
Format: Hardcover, 1. Auflage mit Farbschnitt
Reihe: /
Seitenzahl: 464
Preis: 25,-€

"
Die letzte bewohnte Insel der Welt. Eine Idylle. Hier leben Dorfbewohner und eine Handvoll Wissenschaftler friedlich zusammen. Doch dann geschieht das Undenkbare: Eines Morgens wird die Leiche einer brutal ermordeten Wissenschaftlerin gefunden. Sie sorgte für Sicherheit auf der Insel. Wird ihr Mörder nicht rechtzeitig gefunden, steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.

Die Welt wurde durch einen ­giftigen Nebel zerstört, nur auf einer kleinen Insel im Mittel­meer existieren dank eines kom­plizierten Abwehrsystems letzte Überlebende. Wissenschaftler ­sorgen für ein friedliches Leben, sie überwachen die Landwirt­schaft, die nächtliche Sperrstunde und sogar die Gedanken der ­Dorf­bewohner. Die wiederum ­stellen keine Fragen – bis eine der Wissenschaftlerinnen eines Morgens ermordet auf­gefunden wird. Schnell stellt sich heraus, dass dieser Mord das Abwehr­system der Insel herunter­gefahren hat. Wird der Mörder nicht inner­halb der nächsten 107 Stunden ­gefunden, wird die Insel von dem Nebel verschluckt. Und auch die letzten Menschen auf Erden werden aussterben. Das Problem: Niemand erinnert sich daran, was in der vergangenen Nacht geschehen ist."



Zum Autor:
Stuart Turton ist ein britischer, freiberuflicher Reisejournalist. Sein erstes Buch "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle" erschien in 25 Ländern und wurde mit dem Costa First Novel Award 2018 ausgezeichnet. [Vergleiche:https://www.klett-cotta.de/personen/stuart-turton-p-1218, 26.02.2025]
 
 
Zum Cover: 
Das Cover zeigt einen kleinen blau-weißen Leuchtturm, der aber fast in Buchtitel und dem farbenfrohen Hintergrund untergeht, dabei ist er in der Geschichte nicht unwesentlich. Mir gefällt zudem gut, dass eben ein Element aus der Geschichte auf dem Cover abgebildet wurde. Die Farben sprechen mich zudem alle sehr an. Es wirkt viel fröhlicher als die Geschichte es schlussendlich ist, aber es sticht ins Auge und macht neugierig.

Dienstag, 1. März 2022

Leserückblick Februar 2022

[Werbung, unbezahlt]  

  

Hallo ihr Lieben,

der Februar war ein Monat mit lesenden Höhen und Tiefen. Es gab Tage, da habe ich gar nicht oder sehr wenig gelesen und Tage, an denen ich wieder viel mehr Seiten verschlungen habe. Für meinen SuB hat der Monat keine Veränderung gebracht, da ich drei der gelesenen Bücher gar nicht erst zum SuB gezählt habe (Inselbücherei und Kinderbuch). Daher habe ich lange überlegt, ob ich den Februar generell erfolgreich fand oder nicht, bin aber alles in allem doch zufrieden.

 



| mein Leben |
 
Im Februar war in meinem Leben nicht viel los. Nach der Zeit am Schreibtisch habe ich nun wieder Freunde getroffen, viel gekocht und ein wenig die Sonne genossen, falls diese sich zeigte. Auch habe ich gelsen, Serien geschaut und die eine oder andere Sportveranstaltung. Am Ende des Monats natürlich auch Berichte und Nachrichten zur politischen Lage in Europa. Ansonsten habe ich einfach nur entspannt und das Nichts-tun genossen.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Angefangen habe ich im Februar mit "Effingers" von Gabriele Tergit und habe die ersten 400 Seiten geschafft. Dieses Buch mit knapp 900 Seiten lese ich für Marias Lesekreis auf Instagram. Es geht um drei jüdische Familien Ende des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg (glaube ich zumindest, im Moment bin ich erst beim 1. Weltkrieg angekommen). Leider nimmt es mich nicht so mit, wie ich gehofft haben. Ganz im Gegenteil, wäre es nicht für den Lesekreis, hätte ich es schon längst abgebrochen. So versuche ich aber mein Pensum von 100 Seiten die Woche zu lesen und zu verstehen, was andere an dem Buch so begeistert. Lest ihr auch mit? Und wenn ja, wie gefällt es euch?
 
 

Montag, 2. August 2021

Zurückgeschaut auf den Juli 2021

[Werbung, unbezahlt, ein Rezensionsexemplar]  

  

Hallo ihr Lieben,

ein weiterer Leserückblick steht an. Obwohl ich den ganzen Juli frei hatte, habe ich nicht mehr gelesen, so wie es viele von euch dann tun. Ich habe vier Bücher beendet und in einem fünften bin ich so gut voran gekommen, dass ich es mitzähle für Juli, auch wenn ich es noch in den kommenden Tagen beenden muss, somit komme ich auf 2761 Seiten. Ich bin total zufrieden mit diesem Lesemonat.





| mein Leben |

Am 02.07. war hier in NRW der letzte Schultag, somit hatte ich den ganzen Juli Sommerferien und in den ersten vier Wochen mache ich tatsächlich immer gar nichts für die Schule. Nun in den kommenden Tagen werde ich wieder das eine oder andere vorbereiten. Ich war in den Ferien eine Woche auf Mykonos und zweimal fünf Tage bei meinen Eltern, diese Auszeiten habe ich sehr genossen. Ansonsten war nicht wirklich viel los. Ich habe mir meinen Balkon hübsch gemacht und dort ein paar Tage auch sitzen können, aber im Großen und Ganzen ist das für mich kein Sommer. Schade drum, denn ich freue mich eigentlich jedes Jahr ganz besonders auf diese Jahreszeit.
 
 
| aktuelle Geschichte(n) |
 
Ich beende die Tage noch "The Adventures of Huckleberry Finn" von Mark Twain, auch wenn ich es zum Juli zähle und habe den August mit "Die verstummte Frau" von Karin Slaughter gestartet. 
 
"Don Quijote" von Cervantes will ich nun unbedingt im August lesen. :) Drückt mir die Daumen.



| Top & Flop des Monats |

Flop:  
Einen Flop gab es im Juli nicht, auch wenn ich von Huckleberry Finn nicht begeistert bin.
 
Top:
Mein Top war "Kinder der Freiheit" von Ken Follett. Die Geschicht Amerikas, aber vor allem Europas nach dem 2. Weltkrieg bis zum Fall der Mauer las sich sehr flüssig und ich habe hier und dort noch etwas gelernt. Es war schön wieder auf bekannte Charaktere zu treffen und mit ihren Kindern durch die Politik geleitet zu werden. Natürlich waren mir nicht alle Charaktere sympathisch, aber das ist auch schier unmöglich, bei so vielen verschiedenen Typen und so viel Geschehen. Ich kann die gesamte Trilogie absolut empfehlen, obwohl mir das erste Buch am schwersten fiel. 15/15 Punkten.
 

Sonntag, 25. Juli 2021

Krimi: Stuart Turton "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle"

  [Werbung, unbezahlt]


 Stuart Turton "Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle"
 

(© Tropen)

Erscheinungstermin: 24. August 2019
Verlag: Tropen
Format: Hardcover
Reihe: /
Seitenzahl: 605 
Preis: 24,- € 
 
Am 08. März 2021 ist das Buch mit 608 Seiten als Taschenbuch bei Heyne erschienen. Es kostet 11,99€.

"Tag für Tag wird sich Evelyn Hardcastles mysteriöser Tod wiederholen – so lange, bis der Mörder endlich gefasst ist.

Familie Hardcastle lädt zu einem Ball auf ihr Anwesen Blackheath. Alle Gäste amüsieren sich, bis ein fataler Pistolenschuss die ausgelassene Feier beendet. Evelyn Hardcastle, die Tochter des Hauses, wird tot aufgefunden. Unter den Gästen befindet sich auch Aiden Bishop. Ihn hat am selben Tag eine seltsame Nachricht erreicht: »Heute Abend wird jemand ermordet werden. Bereinigen Sie dieses Unrecht, und ich zeige Ihnen den Weg hinaus.« Tatsächlich wird Evelyn nicht nur ein Mal sterben. Bis der Mörder entlarvt ist, wiederholt sich der dramatische Tag in Endlosschleife. Doch damit nicht genug: Immer, wenn ein neuer Tag anbricht, erwacht Aiden im Körper eines anderen Gastes und muss das Geflecht aus Feind und Freund neu entwirren. Jemand will ihn mit allen Mitteln davon abhalten, Blackheath jemals wieder zu verlassen."

Zum Autor:
Stuart Turton ist freiberuflicher Journalist und lebt in London. Sein Debut wurde 2018 mit dem Costa First Novel Award ausgezeichnet und in 25 Sprachen übersetzt. Am 21.08.2021 erscheint sein zweites Buch "Der Tod und das dunkle Meer" in deutscher Sprache. [Vergleiche: https://www.klett-cotta.de/autor/Stuart_Turton/107039, 24.07.2021, 11:33 Uhr]
 
Zum Cover: 
Das Cover hat mich anfangs nicht vom Hocker gerissen. Mir gefällt zwar die Kombination aus rot, beige und grau Tönen, jedoch spricht mich die Treppe nicht an. Sie weckt bei mir keine Assoziationen zu Palästen oder Schlössern. Zwar erkennt man auch Stuck und hübsche Wände und Böden, aberalles in allem lässt mich das Cover kalt. Lediglich das verschlungene D und C im Namen "Hardcastle" hat meine Aufmerksamkeit erregt. Erst der Klappentext hat das Buch für mich interessant gemacht.

Zum Buch: 
Dieses Buch ist etwas Besonderes zumindest habe ich so etwas in der Art noch nie gelesen. Die Idee, die der Autor hier hatte und die Komplexität mit der er es umgesetzt hat, faszinieren mich. 
 
Das Buch spielt auf einem Anwesen der Familie Hardcastle, auf dem ein großes Fest stattfinden soll zu dem viele Bekannte der Familie geladen sind. Wie sich später herausstellt, hat es solche Ereignisse in der Vergangenheit bereits gegeben und dieses Mal sind genau dieselben Gäste anwesend wie beim letzten Treffen vor vielen Jahren. Wie bereits der Klappentext verrät stirbt Evelyn Hardcastle auf diesem Ball und Aiden Bishop soll ermitteln, wer der Mörder ist. Dies passiert aber nicht auf die typische Art, wie man sie aus Krimis kennt. Aiden wacht täglich in dem Körper eines anderen Gastes auf und erlebt den Tag auf diese Weise. Dabei kann er den Tag im Laufe des Buches immer mehr beeinflussen, kämpft aber auch immer mehr mit den Charakterzügen der Personen. Diese spiegeln grob unsere Gesellschaft wieder. Es gibt junge und ältere Männer, dickere und dünnere, einen Polizist und einen Vergewaltiger und jeder davon hat andere körperliche und geistige Fähigkeiten mit denen es Aiden schaffen soll den Mord aufzuklären. Jedoch erlebt er nicht einen Tag nach dem anderen, sondern einen einzigen Tag, den an dem Evelyn stirbt, in einer Endlosschleife und wacht immer dann wenn ein Charakter z.B. vor Erschöpfung ein Nickerchen macht, in einem anderen Charakter zu einer anderen Tageszeit wieder. 

Dies klingt erstmal fürchterlich komplizert und es ist auch nicht leicht, das große Ganze zu erklären ohne zu spoilern. Aber ich möchte festhalten, dass es mich in keinster Weise verwirrt hat und sobald man einmal in der Geschichte drin ist, machen auch die Charakter- und Zeitsprünge absolut Sinn. Jedoch sollte man sich Zeit und Ruhe für das Buch nehmen, um es wirklich genießen und nachvollziehen zu können. Sonst kann man sicherlich schnell den Überblick verlieren.

Mir fiel es schwer eine Verbindung zu den meisten Charakteren aufzubauen, da man ja häufig in andere schlüpfte. Zu Ende erfuhr man dann etwas mehr über Aiden Bishop, die Person, die auf dem Ball eben in die verschiedenen Rollen schlüpfen musste. Ihn lernte man dann so etwas besser kennen. Ich kann aber nicht wirklich sagen, ob er mir symphatisch war. Außerdem erfährt man am Ende auch, wie Aiden in diese Situation geraten ist. Dies und die Erklärung des Autors zum großen Ganzen fand ich zwar schlüssig und eine interessante Idee, ich konnte Aidens Entscheidung am Schluss jedoch absolut nicht nachvollziehen. Es geht um Verbrechen, Verzeihen und zweite Chancen, dies für mich aber in einem Ausmaß, das für mich persönlich nicht nachvollziehbar ist.

Fazit:
Ein sehr interessant aufgebautes Buch, in dem ich keine logischen Fehler entdecken konnte, wobei es so komplex gewesen ist, dass man dafür wahrscheinlich wirklich detaillierte Notizen und Schaubilder benötigt hätte. Und dann gehe ich lieber davon aus, dass alles so stimmt. Ich hatte bis aufs Ende sehr viel Freude an dem Buch und bin beeindruckt, wie jemand so eine Geschichte zu Papier bringen kann!

Leseempfehlung:
Auf dieses Buch muss man sich einlassen. Man muss sich Zeit nehmen und muss Lust auf etwas anderes haben als den typischen, meist linear verlaufenden, Krimi. Wer das möchte, wird an dem Buch sicherlich auch seine Freude haben!
 

Rating:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Punkte, die ich abziehe beziehen sich auf das Ende, das ich eben persönlich gar nicht nachvollziehen kann. 

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12 von 15 Punkten