Donnerstag, 7. Mai 2020

Buchrezension: Danny Kringiel "Wie Hitler das Skateboard erfand"

[Werbung, unbezahlt]

Dieses Buch habe ich als Teil eines Buchpakets gewonnen. Dies hat meine Rezension nicht beeinflusst. Trotzdem ein Dankeschön an den KiWi Verlag für den Gewinn!



Danny Kringiel "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte"


 (© KiWi Verlag)

Bibliographische Angaben
Autor: Danny Kringiel
Titel: Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte
Verlag: KiWi Verlag

Erschienen am: 07. November 2019
Format: Taschenbuch
Seiten: 315
Preis:  11,- €  

 

Zum Autor:
Danny Kringiel arbeitete als freier Journalist und seit 2010 ist er für Spiegel Online tätig. Ein Jahr später übernahm er dort das Zeitgeschichgtsressort "einestages" und veröffentlichte dort in einer Kolumen die sieben Schritte durch die Weltgeschichte. [Vergleiche: https://www.kiwi-verlag.de/autor/danny-kringiel-4001329, 25.04.2020, 15:02 Uhr] .

Dienstag, 5. Mai 2020

Gemeinsam Lesen 45/362

[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 


Ich  lese "Das Leuchten jenes Sommers" von Nikola Scott und bin auf Seite 64 von 488.

"Zwei Frauen, geboren in unterschiedlichen Jahrzehnten, durch ein Schicksal verbunden.
August 1939: Auf dem malerischen Anwesen Summerhill in Cornwall lebt die junge Maddy zurückgezogen von der Welt und dem drohenden Krieg. Als ihre geliebte Schwester Georgiana von einer langen Reise zurückkehrt, bringt sie ihren neuen Freund Victor mit. Maddy ist der düstere junge Mann auf Anhieb unsympathisch. Aber sie ahnt nicht, wie groß die Gefahr wirklich ist...
Siebzig Jahre später führt ein Auftrag die junge Fotografin Chloe nach Summerhill. Sie hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist. Eigentlich eine freudige Nachricht, aber Chloes Gefühle sind gespalten. In Summerhill stößt sie auf ein Geheimnis, das Jahrzehnte zurückliegt -- und das die Kraft hat, ihr ganzes Leben auf den Kopf zu stellen..."

Montag, 4. Mai 2020

Lesemonat April 2020

[Werbung, unbezahlt]  

Dass der April macht, was er will, wissen wir, dass er dieses Jahr aber so verrückt spielen würde, damit konnte niemand rechnen.

Im April habe ich 1689 Seiten auf 5,5 Bücher verteilt gelesen. Das ist für mich mega gut!





Mein erstes Buch im April, war die Kurzgeschichte "Der Fürst des Parnass" von Carlos Ruiz Zafón. Es ist der Vorspann zu den Büchern um den Friedhof der vergessenen Bücher und wurde von ihm extra für den Welttag des Buches vor einigen Jahren geschrieben. Das Buch handelt jedoch hauptsächlich vom Autor Cervantes und wie er ans Schreiben von "Don Quijote" kam. Zwar spielt das ganze in Barcelona und einige Namen aus der Reihe kommen kurz vor, aber alles in allem hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. 2 Sterne
Dieses Buch habe ich übrigens für die Themen Challenge April gelesen, in der es darum ging "Bücher über Bücher" zu lesen.

Als nächstes las ich ebenfalls für diese Challenge "S. - The Ship of Theseus" von J. J. Adams und Dough Dorst. Dieses wunderschöne Buch stand schon länger in meinem "gelesen"-Regal, da es zu schön für den SuB ist. Nun steht es dort auch zurecht. In dem Buch haben die zwei Studenten Eric und Jen das Buch "The Ship of Theseus" ausgeliehen und mit Kommentaren versehen. Dadurch entsteht zwischen den beiden eine Diskussion über die Identität des Autors und des Übersetzers/ der Übersetzerin. Auch auf der Gefühlsebene nähern sich die beiden an. Im eigentlich Buch geht es um einen Mann, der plötzlich am Ufer aufwacht, völlig nass und sich an nichts mehr erinnern kann. Im Laufe des Buches wird er auf ein Schiff entführt und geht auf die Suche nach seiner Identität. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, auch die ganzen Extras wie Postkarten, Briefe, Fotos waren richtig klasse gestaltet. 4 Sterne

Mein drittes Buch war wieder ein kurzes, dafür aber ein zeitloser Klassiker: "Der kleine Prinz" von Antoine de Saint-Exupéry. Endlich habe ich es mal gelesen, nachdem ich das Hörbuch gemeinsam mit meiner Klasse schon vor längerem gehört habe. Aber auch hier muss ich sagen, dass mich das richtige Buch tiefer in die Geschichte geführt hat. Eine wunderschöne Geschichte. 5 Sterne

Weiter ging es mit "SOG" von Yrsa Sigurdardóttir, dem zweiten Band um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Zu dem Buch findet ihr HIER eine Rezension. Es hat mir gut gefallen, besser als der erste Band, obwohl ich einen großen Kritikpunkt habe. 4 Sterne [Rezension]

Buch Nummer 5 war dann "München" von Robert Harris, ein Politthriller von dem ich mir viel versprochen haben, da mich die beiden anderen Bücher, die ich bisher von dem Autor gelesen habe, sehr gut unterhalten haben. Leider war mir "München" zu sehr einfach nur die Nacherzählung eines politischen Ereignisses mit zu wenig fiktiven Elementen. Die beiden fiktiven Charaktere, die zwar einen wichtigen Teil in der Geschichte einnehmen, hätten wir detailierter beschrieben werden können, ihr Leben, ihre Gedanken, was sie zu ihrem Handeln antreibt und auch das, was sie dann getan haben, hätte mit mehr Leidenschaft geschrieben sein können. Alles in allem war es mir zu emotionslos und zu sehr auf die Fakten konzentriert. 2,5 Sterne

Mit in den Mai habe ich "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte" von Danny Kringiel genommen. Ein Buch, das Bestandteil eines Buchpaket-Gewinns gewesen ist und das ich mir sonst nie angeschafft hätte. Im Moment bin ich etwas über die Hälfte, es kostet mich viel mehr Lesezeit als gedacht, und ich tendiere ich zu 2 Sternen. [Rezension folgt]

Alles in allem war der April zwar durch einige Bücher gekennzeichnet, aber qualitativ eher durchwachsen. Viele 2 / 2,5 Sterne-Bücher, die mich wenig begeisterten. Schade.

SuB
Auf meinen SuB sind leider wieder fünf Bücher gewandert, vier aus dem Buchgewinn und eins, das ich mir selbst angeschafft habe. Da ich das sechste Buch nicht zu Ende gelesen habe, sagt mein SuB dieses Jahr zum ersten Mal in einem Monat +/- 0 und keine Abnahme. Hoffentlich ändert sich das im Mai wieder. 
Dazugekommen sind:

"Erebos" von Ursula Poznanski, hauptsächlich wegen des bunten Buchschnitts und weil viele es ja doch mögen, obwohl es ein Jugendbuch ist. Ich bin gespannt.
"Wie Hitler das Skateboard erfand" von Daniel Kringiel, da ich mir schon dachte, dass es mich nicht begeistern wird, ist es auch direkt angelesen worden.
"Baba Dunjas letzte Liebe" von Alina Bronsky klingt ganz interessant. Ich bin gespannt, ob es mir gefallen wird.
"Mädelsabend" von Anne Gesthuysen hatte ich vorher schon in den Buchhandlungen gesehen und freue mich, es durch das Buchpaket erhalten zu haben. 
"Die Toten von Marnow" von Holger Karsten Schmidt ist der Start in eine Krimireihe, der auch sehr vielversprechend klingt und auf den ich mich freue.


Liebe Grüße,
Sandra

Donnerstag, 30. April 2020

Neuerscheinungen: Mai 2020

Neuerscheinungen im Mai 2020

Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr euren SuB schon wieder soweit abgebaut, dass neue Bücher einziehen dürfen oder ist euch das egal und ihr holt einfach dann was Neues, wenn es euch gefällt? 

Ich muss ja sagen, ich möchte dieses Jahr ganz dringen meinen SuB dezimieren und versuche daher so wenig neue Bücher wie möglich einziehen zu lassen... und dann macht einem der Gewinn eines Buchpakets einen Strich durch die Rechnung, hervorragend... Da weiß ich nicht, ob ich mich freuen soll oder nicht. 

Trotzdem erscheinen natürlich auch im Mai wieder Bücher, die mich interessieren und die auf den Merkzettel kommen, für irgendwann dann mal... 



"Hungerwinter" - Harald Gilbers

Erscheinungstermin: 04. Mai 2020
Verlag: Knaur
Reihe: Kommissar Oppenheimer #5
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 448
Preis: 9,99 €


"Hungerwinter, Nazi-Schleuser und ein scheinbarer Fall von Notwehr:
der 5. historische Krimi mit dem jüdischen Kommissar Oppenheimer spielt 1947 in Berlin zu Beginn des Kalten Krieges

1947 wird Kommissar Oppenheimer mitten im Berliner Hungerwinter zum Schauplatz eines Verbrechens gerufen, bei dem es eigentlich nicht viel zu ermitteln gibt: Der Tote ist ein Einbrecher, der vom Hausherren überrascht wurde. Ein klarer Fall von Notwehr? Oppenheimer hat Zweifel – die sich bestätigen, als in der Unterkunft des Toten ein Pass gefunden wird, der auf denselben Namen lautet wie der des Täters.
Als kurz darauf Oppenheimers Kollege Billhardt tot aufgefunden wird, deutet zunächst alles auf Selbstmord hin, doch auch das kommt dem Kommissar unwahrscheinlich vor. Er kann nicht ahnen, dass er einem Nazi-Schleuserring in der Quere gekommen ist, der ehemalige SS-Mitglieder mithilfe des Vatikans auf der sogenannten »Rattenlinie« nach Argentinien schmuggelt. Noch immer haben die Nazis Unterstützer in mächtigen Positionen – auch im Berliner Polizeidienst …"

Aus dieser Reihe habe ich bisher alle vier erschienenen Romane gelesen und mag sie wirklich sehr gerne. Der Autor recherchiert seine Bücher unheimlich gut und baut die fiktive Geschichte super in die wahre Geschichte ein. Auch dieses Buch werde ich lesen, aber da ich für das NS-Thema immer in einer bestimmten Stimmung sein muss, wird es erstmal etwas warten müssen. Wie eigentlich jedes dieser Bücher es musste.


Dienstag, 28. April 2020

Gemeinasam Lesen 44/361

[Werbung, unbezahlt] 





"Gemeinsam Lesen" ist eine Aktion von Schlunzen-Bücher, die immer dienstags statt findet.



1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du? 

Ich lese weiterhin "Don Quijote" von Cervantes, aber da ich dort auch diese Woche nicht weitergekommen bin, lasse ich es heute weg.

Außerdem lese ich "Wie Hitler das Skateboard erfand - In sieben Schritten durch die Weltgeschichte" von Danny Kringiel und bin auf Seite 103 von 315. 


Im Zickzack durch die Weltgeschichte.

Wussten Sie, dass Cäsar den FC Bayern München gründete? Dass wir die TV-Serie »Akte X« Stalin verdanken? Oder dass eine fliegende Kuh Viagra salonfähig machte, Frank Sinatra durch die Erfindung der Glühbirne zur tödlichen Waffe wurde und Nietzsche den offiziellen Song zur Winterolympiade 2010 schrieb?

Von jedem Ereignis der Weltgeschichte sind es nur sieben Schritte zu jedem noch so aberwitzig weit entfernten anderen, wie Danny Kringiel vergnüglich demonstriert. Mit Siebenmeilenstiefeln eilt er durch Popkultur und harte Historie und verknüpft Lehrreiches mit Unterhaltsamem: wie etwa Richard Wagner die patriotischsten Pommes der Welt schuf, die Pest Harry Potters Liebesleben beflügelte und Johannes Gutenberg einem abtrünnigen Mormonen Sex auf dem Mond bescherte. So zeigt er auf überraschende wie augenzwinkernde Weise, warum absolut alles mit absolut allem zu tun hat!