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Hallöchen ihr Lieben,
im Januar war ich hier auf dem Blog noch ein wenig öfter unterwegs. Ein paar Rückblicke sollten definitiv noch online gehen und auch die Bloggerempfehlungen für den Winter sowie meine Top 10 des letzten Jahres wollte ich gerne mit euch teilen. Das hat mir auch viel Freude bereitet. Ebenso bei euch hier und dort zu kommentieren. Ich fühle aber die Erleichterung ansonsten nichts bloggen zu "müssen".
Der Januar fühlte sich in diesem Jahr, das erste Mal seit langem, ewig lang an. So etwas habe ich eigentlich immer nur von anderen gehört, aber in diesem Jahr hatte ich das Gefühl, er nähme gar keine Ende. Dabei habe ich einige schöne Dinge erlebt.
Zu Beginn des Monats stand Kultur auf dem Plan. Ich war in der neuen Dauerausstellung im Haus der Geschichte, welche nun wesentlich digitaler und interaktiver geworden ist. Es gibt hier und dort Klappen, einen Stempel-Weg auf dem man sich durch das Grundgesetzt stempelt, viel für Kinder und einen ziemlich guten Einspieler vom Fall der Mauer. Aber plant viel Zeit ein, die Ausstellung ist weiterhin sehr groß, aber sehr gut und kostenlos!
Am folgenden Wochenende war ich dann noch in zwei Ausstellungen der Bundeskunsthalle. "We/Trans/Form" beschäftigte sich mit nachhaltiger Architektur - hier hatte ich mir aber mehr erhofft, wobei sie nicht schlecht war. "Weltmeere" dagegen konnte mich absolut abholen. Hier gab es auch die Möglichkeit mit einer VR-Brille ein Schiffswrack zu besichtigen, was schon sehr eindrucksvoll gewesen ist.
Einen Winterspaziergang habe ich natürlich auch gemacht und es endlich zu meiner Friseurin geschafft. Auch im Kino war ich in diesem Jahr schon und habe dort "The Housemaid" geschaut. Der Film ist weit weniger brutal und detailliert als das Buch - was ich gut fand, da ich Thriller zwar problemlos lesen, aber nicht gut schauen kann.
Nun zum buchigen Teil:
Für mein Lesejahr habe ich mir vorgenommen, den SuB abzubauen und möglichst wenig neue Bücher anzuschaffen. Das lief im Januar nicht. xD Ich habe für meine Verhältnisse viel gelesen, aber ich habe ebenso viel angeschafft. So wird das definitiv nichts. *lach* Als Lesestrategie möchte ich in diesem Jahr übrigens Folgendes verfolgen: Ich lese jeden Monat ein Buch von meinen 12für2026 und ein Buch, das mir Read-O in seiner random-Würfel-Funktion vom SuB heraussucht.
Im Januar war die Liste noch etwas erweitert. Ich wollte zuerst die beiden letzten Bücher der 12für2025 Challenge lesen, bevor ich das erste für 12für2026 beginne. Da eins sehr ernst war, haben sich ein selbstgewählter Liebesroman und die passende Kurzgeschichte dazwischen geschlichen, bevor ich dann mit dem Read-O Buch starten konnte, welches ich dadurch erst im Februar beenden werde.
"New Wishes" von Lilly Lucas ist der 6. Band der Reihe um die Charaktere aus dem kleinen Dorf Green Valley. Hier geht es um die Pfarrerstochter Rebecca, die wir in einem anderen Band schon kurz kennengelernt haben. Das Buch spielt in der Weihnachtszeit, was für manche von euch vielleicht relevant sein könnte, wenn ihr das Buch zu lesen plant. Ich wusste es nicht (man beachte die Schneeflocken auf dem Cover...), aber da ich das Buch zu Silvester begonnen hatte, passte es gut. Es begann mir zu langsam. Im ersten ca. Drittel des Buches passiert nicht wirklich etwas zwischen Rebecca und Leo. Man weiß ja, dass daraus was werden soll und ich fragte mich wie und wann. Als es dann aber endlich wirklich "los geht", hat mir das Buch wieder gut gefallen. Leo ist wirklich sympathisch und Rebecca ziemlich normal. Ich konnte mich in manche der große Schwester Szenen innerhalb ihrer Familie ziemlich gut reinversetzen. Alles in allem solide 11 von 15 Punkten.
"Was wir nicht kommen sahen" von Katharina Seck [12für2025] ist keine leichte Geschichte und ich war auch nicht immer motiviert nach ihr zu greifen. Sie beginnt damit, dass eine 18-Jährige ihr Elternhaus verlässt und Suizid begeht. Danach geht es in dem Buch um ihre Zeit davor, speziell um Cybermobbing und darum wie ihre Eltern mit dem Schicksal umgehen. Mit dem Schreibstil bin ich nicht immer gut zurecht gekommen. Es war mir teilweise zu viel, zu detailiert, vor allem die Hetze im Netz. Da mache ich mir immer Sorgen, dass manche Menschen dadurch erst auf Ideen kommen. Daher habe ich zwischendurch sogar überlegt, abzubrechen. Aber dann wollte ich doch wissen, wie das Ende ist und ob noch etwas unerwartetes kommt. Kam nicht. Das Ende fand ich trotzdem sehr berührend und es hat mich mit den anderen Stellen etwas versöhnt. 10 von 15 Punkten.
"Find me in Green Valley" von Lilly Lucas ist eine Kurzgeschichte, die zwischen Band 5 und 6 spielt. Eigentlich sollte man sie auch da lesen, da mir in Band sechs Charaktere begegnet sind, die ich noch nicht kannte. Das war für mich ungewöhnlich und merkwürdig. Die Geschichte hat mir gute gefallen; sie war irgendwie süß. Ich mochte die Charaktere und hätte ihre Geschichte gern in lang verfolgt. Alles in allem ordentliche 11 von 15 Punkten.
"Unser Tag ist heute" von Virginie Grimaldi [12für2026] war dann das erste Buch
der 12für2026 Challenge - Bücher von Freunden empfohlen. Dieses Buch stand schon länger auf meinem Wunschzettel. In diesem Buch treffen wir auf drei sehr unterschiedliche Charaktere, die aus der Not heraus eine Wohngemeinschaft bilden, aus der sich nach und nach eine Freundschaft entwickelt und zum Ende hin, fühlt es sich an wie eine kleine Familie. Bis dahin ist es aber ein langer Weg. Wir begleiten sie genau ein Jahr und lange laufen ihre Geschichten mit nur vereinhzelten Berührungspunkten, eben wenn sie sich in der Wohnung begegnen, nebeneinander her. Sie wissen nichts von den Schwierigkeiten der jeweils anderen, ahnen es maximal. Das habe ich zwar mit Interesse gelesen und die sehr kurzen Kapitel haben dazu beigetragen, dass es nicht langweilig wurde, aber so richtig berührt hat mich die Geschichte lange nicht. Erst am Ende, als sich die Charaktere einander öffnen, man selbst mehr erfährt, wobei man bis dahin schon viele kleine Informationen bekommen und sich dadurch ein Gesamtbild bauen konnte, hat mich die Geschichte berührt. Und zwar sehr. Das war am Ende dann wirklich wundervoll. Wobei man sagen muss, es sind wirklich drei sehr starke Charaktere und so ein wenig kann das Buch auch Mut machen. 11 von 15 Punkten.
Mit "Love & other Words" von Christina Lauren [12für2025] auf englisch folgte direkt die nächste Liebesgeschichte, was daraus
rührte, dass es mein letztes Buch der 12für2025 gewesen ist. Dieses Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben: in der ersten sind die Protagonisten zwischen 11 und 18 Jahren alt, die andere spielt 11 Jahre später im Heute. 11 Jahre der Funkstille. Auch wenn ich die ersten Jahre der Teenager weniger interessant fand, war gleichzeitig der Teil im Heute voller Emotionen, Entscheidungen und Konsequenzen. Je älter die Teenager wurden, desto mehr überlegte ich, was wohl zu der Funkstille geführt haben konnte und lag mit beiden Vermutungen richtig, jedoch war der wahre Grund noch ein ganz anderer, auf den ich nicht gekommen wäre. Zeitgleich fanden beide im Heute immer weniger Ausreden und schlussendlich stand nur noch die plötzliche Funkstille von damals zwischen ihnen. Dies gefiel mir in der Summe wirklich sehr gut. Es war flüssig geschrieben, gut, ob alles so realistisch, kann man anzweifeln, aber alles in allem wirklich eine süße Geschichte, die mich sehr gut unterhalten hat. 14 von 15 Punkten.
Außerdem lese ich gerade viel gleichzeitig: "Die Schöne und das Biest", "Helden" [Read-O Auswahl Janaur], "Typisch Europa" und "Der Eispalast". Diese Bücher stelle ich euch dann genauer im Februar und März vor.
| new in |
1. "Find me in Green Valley" von Lilly Lucas (Kurzgeschichte, bereits gelesen)
2. "Rachewinter" von Andreas Gruber (Walter Pulaski #3) (gebraucht gekauft)
3. "Eine Frage der Chemie" von Bonnie Garmus (gebraucht gekauft, 12für2026)
4. "Die Schöne und das Biest" in der Sammeledition von Hachette (für 1,99€ am Kiosk)
5. "Das Einstein-Mädchen" von Philip Sington (von Aleshanee erhalten, DANKE!)
6. "The Spellshop" von Sarah Beth Durst [12für2026, teilweise Gutschein]
Meinen gesamten SuB findet ihr hier.
| Challenges 2026 |
In diesem Jahr nehme ich nur an der Weltenbummler-Challenge teil. Meine Seite dazu findet ihr hier. Kerstin hat sie praktischer Weise in diesem Jahr sogar vereinfacht, was mir alles sehr entgegen kommt.
Weltenbummler-Challenge: Deutschland, USA (x3), Frankreich: 50 Pkt.
| Filme, Serien & Sport |
Den Januar habe ich mit der Vierschanzen-Tournee gestartet und dann noch vereinzelte Weltcupspringen geschaut. Zufällig habe ich den Tatort Schwarzwald "Das letzte Geißlein" geschaut, den ich aber durchwachsen fand sowie wöchentlich eine Folge Rosenheim Cops Staffel 26. Ein kleines bisschen Fußball habe ich auch gesehen, aber das war eigentlich kaum der Rede wert sowie dann im Kino "The Housemaid", wie bereits oben erwähnt.
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