Sonntag, 7. September 2014

Buchrezension: "Herzstoß" von Joy Fielding

Juhu, das nächste Buch ist geschafft! Das ging flott, aber ich gebe zu, dass ich mir nicht gerade das dickste aus meinem "noch nicht gelesen" - Regal gefischt habe. Das nächste wird wohl wieder länger dauern.



Zur Autorin (und zu mir):
Joy Fielding schreibt schon seit vielen, vielen Jahren, ich glaube fast so lange wie ich lebe oder sogar länger! Ihr Bücher tragen alle den Genretitle "Roman", manche sind dabei spannender und gehen in die Thriller-Ecke, andere sind eher seicht. Sie schreibt aber sehr interessant und ich hatte noch kein Buch, dass mich gelangweilt hat, auch wenn in dem einen oder anderen nicht viel passiert aka es stirbt nicht auf jeder zweiten Seite jemand. Ich liebe nun einmal Krimis, Thriller, Psychothriller und habe kein Problem damit, wenn es richtig zur Sache geht. Zwar muss ich dann nach ein paar Büchern wieder etwas friedlicheres lesen, aber im Großen und Ganzen, fließt das Blut durch mein Bücherregal. Ich lese, wie eine Freundin, die ähnliche Titel liest, einmal so schön gesagt hat "schwarze Bücher": Bücher mit schwarzem Einband. Zwar erscheinen mittlerweile auch weiße Bücher im Genre "Thriller", aber die Farbe schwarz dominiert weiterhin.

Zum Buch (ohne Spoiler):
In dem Buch geht es darum, dass eine Mutter es nicht glauben will, dass sich ihre Tochter das Leben genommen hat, da man ihre Leiche nie gefunden hat. Als sie dann eines Tages aus Kanada nach Europa reist, meint sie ihre Tochter an einem Pub vorbei gehen zu sehen und fängt an, dieses Mädchen in der ganzen Stadt zu suchen, wobei sie von einer brenzligen Situation in die nächste gerät und es am Ende sogar noch richtig gefährlich für sie wird.

Mein Fazit:
Das Thema des Buches finde ich durchaus aus dem Leben gegriffen und glaubwürdig umgesetzt. Man hört leider immer wieder von verschwundenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, von denen es keine Spur gibt oder eine Spur, aber keine Leiche. Ich kann mir gut vorstellen, dass in solch einem Fall, Eltern anfangen selbst zu suchen und ihre Kinder in der ein oder anderen Person, die ihnen im Leben begegnet, wiedererkennen. Dieses Thema ist in dem Buch "Herzstoß" gut umgesetzt. Auch der Titel des Buches passt gut und macht Sinn. Ein bisschen übertrieben finde ich wie sich die Geschichte entwickelt und in wie viele Schwierigkeiten die Hauptperson jeden Tag aufs Neue gerät. Dies ist dann doch ein wenig unrealistisch, aber gut, es ist eben ein Roman und kein Sachbuch. Es geht auch nicht so weit, dass es lächerlich wird, von daher ist noch alles im Rahmen. Gut hat mir gefallen, dass man bis zum Ende nicht wusste, wie die Geschichte ausgeht und wer alles auf der Guten und wer auf der Bösen Seite stand. Das Ende ist befriedigend, es bleiben keine Fragen offen. 

Somit spreche ich für dieses Buch eine eindeutige Leseempfehlung aus. Wen das Thema interessiert, wer die Autorin mag oder gerne Krimis (nicht unbedingt Thriller, den in diesem Buch fließt wenig Blut) liest, macht mit dem Buch "Herzstoß" von Joy Fielding keinen Fehler.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen