Freitag, 24. Februar 2017

Buchrezension: Mary Higgins Clark "Flieh in die dunkle Nacht"

Und wieder eine neue Autorin! Das Buch habe ich gekauft, weil ehemals gute Freundin die Autorin immer gern gelesen hat und ich dachte, ich versuche sie auch mal. Dann stand das Buch doch lange im Regal und ich habe schon überlegt, es auszusortieren mit der Begründung "Man kann halt nicht alle Autoren lesen", aber irgendwie hat es mich jetzt dann doch gereizt. Ob es sich gelohnt hat? Lest selbst!
 
Mary Higgins Clark: "Flieh in die dunkle Nacht"

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Flieh-in-die-dunkle-Nacht/Mary-Higgins-Clark/Heyne/e363233.rhd


 (© Heyne / Verlagsgruppe RandomHouse)

Bibliographische Angaben
Autor: Mary Higgins Clark, Übersetzer: Karl-Heinz Ebnet
Titel: Flieh in die dunkle Nacht Originaltitel: The Shadow of Your Smile
Reihe: -
Erschienen am: 12.12.2011 bei Heyne
Format: Taschenbuch
Seiten: 432
Preis: 9,99€   

Zur Autorin:
Mary Higgins Clark wurde 1928 in New York geboren, machte eine Ausbildung zur Sekretärin, arbeitete in einer Werbeagentur und anschließend als Stewardess. Nach ihrer ersten Hochzeit began sie erste Erzählungen zu schreiben und veröffentlichte ihr erstes Buch nach dem Tod ihres Mannes 1964. Ihr erster Kriminalroman "Wintersturm", der den Wendepunkt in ihrer Karriere ausmachte, erschien 1975. Nebenbei studierte sie Psychologie, was sie 1979 mit Auszeichung abschloss. Mittlerweile zählt sie zu den erfolgreichsten Thrillerautorinnen weltweit und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet.  (Quelle: Heyne / Random House, Kapitel "Die Autorin" im Buch, Vgl. S. 418)

Sonntag, 5. Februar 2017

Buchneuerscheinungen Febraur 2017

Nach zwei Monaten, in denen mich keine Neuerscheinung so sehr überzeugen konnte bzw. interessiert hat, dass ich sie euch vorstellen wollte, bringe ich euch diesmal wieder drei Bücher. Eins, das ich sicherlich lesen werde und zwei, die zumindest interessant erscheinen.

Arturo Pérez-Reverte "Der Club Dumas"
 © Surhkamp / Insel Verlag
 
http://www.suhrkamp.de/buecher/der_club_dumas-arturo_perez-reverte_36249.html
Übersetzer: Claudia Schmidt
Originaltitel: El Club Dumas
Reihe: -
Erscheint am: 06.02.2017
Format: Taschenbuch
Seiten: 464
Preis: 11,-
Klappentext:
Corso ist Bücherjäger und er erhält zwei neue Aufträge: ein Originalmanuskript von Alexandre Dumas überprüfen und die letzten Exemplare eines Buches ausfindig machen, von dem viele glauben, der Teufel selbst habe es geschrieben. Er ist der Beste, und dazu gehört, sich nicht beeindrucken zu lassen. Doch kurze Zeit später wird Corso beinahe von einem Gerüst erschlagen, dann fast von einem Auto erfasst, und an der Straßenecke steht dieser Mann mit der Narbe im Gesicht, als sei er einem Abenteuerroman entstiegen. Corso ahnt, diese Aufträge kosten ihn vielleicht mehr als seine Selbstsicherheit …

Interessant, weil: Ein Buch über Bücher, dazu noch ein Krimi und dann spielt auch noch der Teufel eine Rolle - die Mischung klingt einfach sehr interessant und ist auch thematisch  mal was anderes, als was ich in letzter Zeit so gelesen habe. Nur eine große Anmerkung habe ich: Das Buch hat auf Deutsch 464 Seiten, aber im Spanischen Original nur 250. Da frage ich mich natürlich, wo die fast doppelte Länge der Übersetzung her kommt? Klar, ist ene Übersetzung meistens etwas länger, aber gleich fast doppel so lang? Irgendwie kann mich das nicht überzeugen, daher werde ich das Buch eher auf Spanisch lesen und es mir des Preises wegen auch dort holen, wenn ich mal wieder auf Reisen bin. Wird also noch etwas dauern. 


Karin Slaughter "Pretty Girls"

© HarperCollins

https://www.harpercollins.de/buecher/krimis-thriller/pretty-girls
Übersetzer: Fred Kinzel
Originaltitel: Pretty Girls [ENG]
Reihe: -
Erscheint am: 06.02.2017
Format: Taschenbuch
Seiten: 528
Preis: 9,99
Klappentext:
März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia und Julias Familie muss erneut in brutale Abgründe schauen.

Interessant, weil: Das Buch gibt es schon länger als Hardcover und nun freue ich mich auf das Taschenbuch. Ich muss zugeben, es handelt sich bei Karin Slaughter um eine meine Lieblingsautorinnen, weshalb ich das Buch auf definitiv lesen werde, obwohl es nicht zu ihrer Hauptreihe gehört und mich ihr letzter stand alone nicht umgehauen hat. Auch diesmal hätte der Klappentext mein Interesse nicht großartig geweckt, wenn das Buch von jemand anderem geschrieben worden wäre, so werde ich ihm aber eine Chance geben und möchte doch schon wissen, wie das Verschwinden des Mädchens mit der Mordserie viele Jahre später zusammen hängt... Kennt ihr das Buch schon? Was sagt ihr dazu?



E. O. Chirovici "Buch der Spiegel"
© Goldmann / Random House


https://www.randomhouse.de/Buch/Das-Buch-der-Spiegel/E.O.-Chirovici/Goldmann/e503910.rhd 
Übersetzer: Werner Schmitz, Silvia Morawetz
Originaltitel: The Book of Mirrors
Reihe: -
Erscheint am: 27.02.2017
Format:  Hardcover
Seiten: 364
Preis: 20,-
Klappentext:
Die Wahrheit des einen ist die Lüge des anderen.
Als der Literaturagent Peter Katz ein Manuskript des Autors Richard Flynn erhält, ist er sofort fasziniert. Flynn schreibt über die Ermordung des Professors Joseph Wieder in Princeton. Der Fall wurde nie aufgeklärt, und Katz vermutet, dass der unheilbar kranke Flynn den Mord gestehen oder den Täter enthüllen wird. Doch Flynns Text endet abrupt. Als Katz den Autor kontaktieren will, ist dieser bereits verstorben. Besessen davon, das Ende der Geschichte zu erfahren, versucht Katz, Laura Baines ausfindig zu machen, die als Studentin auf undurchsichtige Weise mit Wieder verbunden war. Doch je tiefer Katz in den Fall eindringt, desto mehr scheint er sich von der Lösung zu entfernen ...


Interessant, weil: Irgendwie hat der Twist in der Handlung, dass er sich mehr und mehr von der Lösung entfernt, mein Interesse geweckt. Zwar bin ich kein großer Fan von extem komplexen Büchern, wo zig Charaktere zig Dinge tun und alles nebenbei läuft, ist mir alles zu verwirrend, aber dieser letzte Halbsatz des Klappentextes hat es mir angetan. Es handelt sich hierbei übrigens um den Debutroman eines rumänisch-ungarisch-deutschen Autors in englischer Sprache - jetzt eben auch ins Deutsche übersetzt, der in seinem Heimatland jedoch bereits fürs Fernsehen und Zeitungen gearbeitet hat. Ich finde es toll, dass das mal ein Autor aus einem anderen Land ist, als das was man so gewohnt ist. Auch ein interessanter Aspekt, der dem Buch eine Chance geben könnte.

Samstag, 4. Februar 2017

Tinder: die ersten Dates - und ein Bug im System

[Werbung, kostenlos]

Tinder - meine Geschichte geht weiter...

Ende August 2016 habe ich euch das erste Mal von meinen Erfahrungen auf Tinder erzählt und sie waren nicht wirklich umwerfend. Wer es nachlesen möchte, auch was genau ich da mache und welche Männer aufgrund ihres Profils schon gar keine Chance haben, könnt ihr HIER nachlesen. Wie ihr dort gelesen habt, kamen Dates aus diversen Gründen nicht zu stande und ich war mir nicht sicher, ob das der richtige Weg für mich war. Nun 5,5 Monate später möchte ich euch erzählen wie es weiter ging:

Direkt vorweg: Ich bin noch immer Single. Weiterhin hat mir Tinder weder die Liebe meines Lebens noch einen Lebensabschnittsgefährten beschert. 

Seit meinem letzten Beitrag bis Mitte Januar ging es ein wenig besser voran als noch die Monate zuvor. Zwar war bis Mitte November keiner dabei, der mich interessiert hätte bzw. ich ihn, aber von Ende November bis Mitte Januar hatte ich vier Dates mit vier verschiedenen Männern. Das klingt doch gar nicht so übel!

Alle vier Männer waren in meinem Alter, ob sie nun 29,30 oder 31/32 waren, weiß ich so genau nicht mehr und kamen alle entweder aus derselben Stadt wie ich oder dem Umfeld und wir trafen uns in meiner Stadt.

Date #1, Mann #1
Mit Date #1 war ich sonntags einen Kaffee trinken, Kuchen essen und anschließend kurz durch die Stadt bummeln. Er arbeitete in einem Betrieb und machte nebenbei noch ein Abendstudium - auf jeden Fall etwas, das mir gut gefiel. Die Unterhaltung bei Kaffee, einem zweiten Kaffee und Kuchen war fließend und humorvoll. Trotzdem trennten sich am Abend unsere Wege und wir schrieben nicht wieder miteinander, was für mich völlig in Ordnung gewesen ist. Der Funke ist einfach nicht über gesprungen. Durch eine Menge aktuellen Stress in seinem Leben, sah er optisch nicht mehr so aus, wie auf seinen Fotos und war mir einfach zu dünn. An einem Mann muss was dran sein. Auch sein Modegeschmack passte zwar gut zu ihm, war aber nicht was ich mir an einem Mann an meiner Seite vorstellen kann. Zu metrosexuel. Und da kommt wohl was, das Männer nicht verstehen werden: Ja, bei David Beckham gefällt es mir und auch gelegentlich bei Cristiano Ronaldo, aber nicht bei dem Mann an meiner Seite, zumindest nicht in diesem Ausmaß. Aber er war schön groß...

Date #2, Mann #2
Das nächste Date mit dem nächsten Mann folgte knapp zwei Wochen später auf dem Weihnachtsmarkt. Wir verbrachten einige Stunden dort und später noch zum Aufwärmen in einer Bar. Auch dieses Mal war das Gespräch gut, es gab interessante Themen zu besprechen und er war gut gebildet. Leider war er kaum größer als ich und ich trug nicht wirklich hohe Schuhe. Zudem machte er einen extrem lieben und netten Eindruck und ich brauche einen Mann, der durchaus auch Ecken und Kanten hat. Daher verlief sich der Kontakt von meiner Seite aus nach dem Treffen relativ schnell im Sand. Ein netter, erfolgreicher Mann, aber nichts für mich. Sorry!

Date #3, Mann #3
Dieses Date fand ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt statt. Auch mit diesem Mann verbrachte ich knapp drei Stunden und uns gingen nie die Gesprächsthemen aus. Leider war auch er kaum größer als ich. Wir schrieben uns noch kurz nach den Treffen weiter und er hätte sich gerne noch einmal mit mir getroffen, leider handelte es sich um die letzte Woche vor Weihnachten in der ich tatsächlich schon völlig verplant war. Ich finde immer, das klingt wie eine Ausrede, war es in dem Fall aber tatsächlich nicht. Außerdem musste ich bei ihm nachdenken, ob ich mich noch einmal mit ihm treffen wollte.Trotz seiner Größe, war er ein wirklich interessanter Mann. Leider hatte ich sehr mit seinem Beruf zu hardern. Er ist mit der Bundeswehr längere Zeit im Kriegsgebiet gewesen und hat dort natürlich diverse Dinge erlebt, die ihn nun prägen. Auch mit einem guten Freund habe ich darüber gesprochen, musste am Ende aber die Entscheidung fällen, dass ich mir diese berufliche Vergangenheit an meinem Partern nicht vorstellen kann. Das ist mir einfach zu viel. Das habe ich ihm nach Weihnachten so erklärt, woraufhin er den Kontakt abgebrochen hat. Freundschaften sucht man halt nicht auf Tinder. Irgendwie schade, denn als Kumpel wäre er eine Bereicherung gewesen. Aber an seiner Stelle hätte ich genauso gehandelt. 

Date #4, Mann #4
Bei Date #4 hatte ich vorab geklärt, wie groß der Mann war und somit konnte ich in die Bar High Heels anziehen. Auch dieser Abend war nett, aber wenn ich ihn mit den anderen vergleiche, war unsere Unterhaltung nicht so fließend. Wir haben zwar auch circa 3 Stunden miteinander verbracht, hatten aber immer wieder Hänger im Gespräch, Schweigeminuten und somit stand für mich auf dem nach Hause Weg schon fast fest, dass das nix werden würde. Gut gebildet, groß und optisch auch nicht schlecht, aber wenn das Gespräch nicht läuft, hilft das alles nichts. Auch hier gab es noch ganz kurz Kontakt im Anschluss, aber er hat wohl schnell gemerkt, dass mein Interesse nicht mehr dasselbe war.

Fazit nach 4 Dates
Fazit #1: Der Mann muss mindestens 1,80m sein am liebsten größer, sonst geht mein Interesse direkt bei der Begrüßung in den Keller und ist nur sehr schwer wieder hoch zu holen. Ich weiß, viele denken, dass es oberflächlich ist. Ich bin selbst 1,70m und trage beim Weggehen gerne Schuhe mit 9-10cm Absatz. Natürlich nicht immer, aber wenn, dann möchte ich, dass der Mann weiterhin größer ist als ich und am liebsten noch immer ein paar Zentimeter. Da bin ich irgendwie noch sehr traditionell: Ich muss mich jeder Zeit an einen Mann anlehen können, er muss mir körperliche Sicherheit vermitteln und das geht einfach nicht, wenn er kleiner ist. Außerdem finde ich es verdammt sexy zu ihm hoch zu gucken und wenn er mich hochheben kann ohne zusammenzubrechen, ist das auch sehr attraktiv. Ich habe von vielen optischen Dingen, die mir in der Vergangenheit wichtig waren, Abstand genommen, aber in diesem Fall musste ich feststellen, dass es mir wichtiger ist, als ich dachte!

Fazit #2: Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob das der richtige Weg ist, jemanden kennen zu lernen. Oft sind die Chats super, aber beim Treffen ist es dann eher normal, nix Besonderes. Ich habe viele Männer in meinem Freundeskreis, daher fällt es mir nicht schwer mich mit einem Mann zu unterhalten, wenn ich dann am Ende des Abends aber feststellen muss, dass ich kein anderes Gefühl hatte, als bei einem meiner Kumpel, dann läuft doch irgendwas falsch... Aber kann man nach einem Abend überhaupt schon ein anderes Gefühl haben? Da muss dann die Optik und der Sexappeal grandios sein... So wird es wohl sein; entweder die Optik ist ausschlaggebend (und hier kommt dann wieder die Oberflächlichkeit) oder es funktioniert auf diese Weise nicht, denn man hat einfach nicht die Möglichkeit jemanden zwanglos mehrfach zu treffen ohne beim Anderen Erwartungen zu wecken. Nicht so, wie wenn man jemanden über Freunde kennenlernt und die ersten paar Mal einfach mit anderen gemeinsam etwas unternimmt und sich so über einen längeren Zeitraum kennenlernt ohne den Stempel "Date".  
Ein Bug und die Flucht zu Lovoo
Ab Mitte Januar ging Tinder bei mir nicht mehr. Mir wurden keine Personen in meiner Nähe mehr angezeigt, obwohl mir SuperLikes angekündigt und Matches mit Männern, die mir wohl vor Ewigkeiten gefallen haben, angezeigt wurden! Über zwei Wochen ging das so und ich hatte schon den Verdacht, dass man mich nach knapp einem Jahr ausgeschaltet hatte bzw. dazu zwingen wollte einen Premium Account anzulegen - no way! Ich erinnerte mich, dass ich mich ungefähr zur selben Zeit vor einem Jahr bei Tinder registriert hatte, auch wenn ich die ersten Monate kaum aktiv gewesen bin.Seit ein paar Tagen geht es wieder und nach und nach werden mir auch wieder mehr Menschen angezeigt. Ein interessantes Match gab es noch nicht.
Mit diesem Bug brach ein wenig die Panik aus: Wie lerne ich denn jetzt jemanden kennen?! Ganz ehrlich, ich finde es unheimlich schwer jemanden beim Weggehen kennenzulernen. Ich gehe nicht mehr so häufig weg. Dann bin ich meistens mit vielen männlichen Kumpeln unterwegs, was es auch nicht einfacher macht und außerdem - ja außerdem sind die Männer in Clubs häufig viel jünger als ich (die letzten beiden, die mich angesprochen haben, waren süße Anfang 20er...) oder sprechen mich einfach nicht an. Aus den Zeiten, als ich Männer angesprochen habe, bin ich raus, da habe ich nur noch das Gefühl, dass sie einen ONS wittern und kein wirkliches Interesse haben. 
Also ging ich zu Lovoo... eine andere App. Wie ich es dort finde, denn momentan verwende ich Tinder und Lovoo parallel, erzähle ich euch ein anderes Mal. :)


Habt ihr andere Erfahrungen gemacht mit diesen ganzen Apps? Hat jemand tatsächlich seinen Partner dort kennengelernt? Oder habt ihr Tipps, wie ich im "real life" jemanden kennenlernen kann?